• marinacgn

    :joy: ich merke gerade, dass die angekündigten “schlauen Wörter” heute tatsächlich zustande kommen. Weil bei dem, an was ich heute denken muss, schreibe ich mir besser eine To-Do-Liste :pencil:

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  • marinacgn

    @philbloom mich entdeckst du sogar wahrscheinlich schon bei 9lesen. Ich denke ja mal, dass du auch da bist. @Buchbummelant und @Amaineko lesen ja.

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  • marinacgn

    Moin zusammen,
    hiermit starte ich mal den Schreibtag. Es ist für mich der letzte Tag, bevor auch ich mich in Richtung Frankfurt aufmache, um den Schreibnächtlern, die jetzt schon auf der Buchmesse sind, Gesellschaft zu leisten (und ehrlicherweise unserem @philbloom zu seinem tollen Erfolg bei seinem Verlag zu gratulieren. Ich meine hallo? Ein kompletter Standhintergrund, der in riesengroß das Cover des eigenen Buches zeigt? Stark!)
    Meine To-Do-Liste für heute ist lang. Nebenbei mache ich auch noch Homeoffice. Und mein innerer Schweinehund zerrt immer noch an mir. Naja, egal. Irgendwie rocke ich den Tag schon. Vielleicht kommen ja tatsächlich ein paar schlaue Wörter dabei raus.

    Und bei euch?

    Ich wünsche euch einen schönen Schreibtag!

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  • W
    williwu

    @liam Gut, ich gebe zu, dass ich, was den Buchcover-Markt angeht, keine Erfahrungen habe. Ich habe mir fiverr mal angeguckt und muss sagen, das, was bezahlbar ist, sieht meistens auch entsprechend aus, mit viel Rückgriff auf Stock-Photos. Wäre jetzt mal interessant zu wissen, wie viel von meinen Vorstellungen ich durchsetzen kann (Kommunikation mit dem Anbieter, Motiv- und Stilvorstellungen) für 15, 20 oder auch 50 €? Ganz ehrlich? Ein Grafiker, der von seiner Arbeit leben will, kann sich doch gar nicht leisten, dafür viel Zeit anzusetzen. Für so einen Preis zieht niemand los, macht ein individuelles Foto in einer Umgebung, die zur Stimmung des Buches passt und bearbeitet es dann auch noch. Das sind Poolbilder, die durch genau solche Programme gejagd wurden, wie ich sie empfohlen habe. Die Cover, die mir gefallen, sind dann auch erst ab 200 € aufwärts zu finden.
    Ich mache es mal konkret (also mich als Beispiel): Falls ich mein Buch veröffentlichen und selbst verlegen will, dann stelle ich mir - entsprechend der Handlung - etwas im Stil der 50er-Jahre vor mit deutlichem Bezug zu Kiel. So was habe ich mit AKVIS-Sketch allein mit einem eingescannten Foto meiner Heimatstadt aus den 50ern und einem aus einem Poolbild ausgeschnittenem Kopf (der ungefähr aussieht, wie ich mir meinen Detektiv vorstellen könnte) in 3 unterschiedlichen Versionen innerhalb eines Vormittags hergestellt. Die Ergebnisse, auch ausgedruckt, sahen dann so aus, dass sie mich sofort in einer Buchhandlung in den Bann gezogen hätten. Mal im Comic-, mal im Pulp-Stil und als Kohlezeichnung, die endgültige Version wäre dann die letzte Entscheidung - und ein anderes Model, weil ich keine Rechte an an dem Ausgangsbild habe. Aber ich habe Freunde, die auch gut aussehen und sich mal im Trenchcoat und mit Fedora einfach aus Freundschaft ablichten ließen. Dazu wäre das Bild einmalig, könnte nie auf einem anderen Buch erscheinen (denn die Anbieter auf fiverr können ja keine Lizenz für ein Bild kaufen, die teurer ist als der Erlös bei einmaligen Gebrauch, also werden sie wenige Bilder oft verwenden, damit es sich am Ende rechnet).
    Nun, wie schon erwähnt, meine Bedenken kommen auch davon, weil ich als Informatikkaufmann einerseits natürlich bei jeder Unternehmung sofort anfange zu rechnen, andererseits so viel Affinität zu IT-Themen habe und auch im Grafikbereich kein blutiger Anfänger bin, Grafiken von mir sind in mehreren Schulen und öffentlichen Vorträgen verwendet worden. Ich habe auch schon Zeitschriftmit DTP gestaltet, also finge ich ja nicht bei Null an.
    Hier ging es um die Möglichkeit, sich mal selbst im Bereich Cover-Design auszuprobieren. Da finde ich die Möglichkeit, Programme, die kein explizites Photoshop-Wissen erfordern und dennoch für realitiv wenig Geld hervorragende Ergebnisse liefern, eine gute Möglichkeit. Für wen das am Ende nix ist, der kann die Software dann bei Ebay verscherbeln. Wer da bei bleiben möchte, der kann ja auch Spaß daran heben (es ist ja keine Schande, mehrere Leidenschaften zu haben) und vielleicht zu richtig guten Ergebnissen für wenig Kosten zu kommen. Kann doch eine gute Lösung sein, nicht irgendein irgendwie passendes Cover sondern genau das gewünschte und individuelle Cover zu bekommen. Wer auf ein unbedingt professionelles Cover besteht, wird um einen guten Grafiker nicht herumkommen, aber der kostet einiges mehr als 20 €.

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  • W
    williwu

    Das klingt alles toll - und bestärkt mich darin, es mit Self-Publishing gar nicht erst zu versuchen. Denn ich hätte gar nicht das Geld, einen Illustrator zu beschäftigen, eigentlich nicht mal für einen Lektor oder den Druck. Und für eine potenzielle Gewinnbeteiligung werden die wohl nicht arbeiten.
    Dann müsste ich entscheiden: Entweder ein Hammer-Cover, damit ich überhaupt eine Chance habe, die Kosten wenigstens ansatzweise zu kompensieren, weil die Leute mein Buch quasi kostenlos zum tollen Cover dazu bekommen (und hoffentlich habe ich dann einen guten Griff mit dem Grafiker gemacht, weil ich derzeit finde, dass so viele Cover aussehen wie fast jedes andere, und die, die mir gefallen, sind meist eher unaufwändig), oder ich muss so überzeugt von meinem Buch sein, dass ich vorher weiß, dass es die Kosten hereinbringt. Oder ich muss vorher im Lotto gewinnen (vielleicht sollte ich anfangen, zu spielen, denn eine Erbschaft steht auch nicht ins Haus). Jedenfalls scheint Selb-Publishing eine Sache für Leute zu sein, die auf den Cent nicht so achten müssen.
    Im ersten Fall bin ich, da ich selbst Cover sammle, mir bewusst, dass dann das Cover wahrscheinlich häufiger heruntergeladen wird als dass man dafür das ganze Buch kauft. Und ergo würde sich der zweite Fall nie realisieren, weil niemand mein tolles Buch liest. Vielleicht auch, weil ich damit keinen gängigen Markt bediene.
    Ne ne, entweder ich starte dann bei einem richtigen Verlag durch und muss mir diese Sorgen nicht machen, oder ich backe mal einfach kleinere Brötchen, und das heißt, ich muss die Kosten auf das Nötigste reduzieren. Den Druck kann ich nicht vermeiden, und einen Lektor werde ich auch benötigen. Nun bin ich nicht völlig unbeleckt im Grafikbereich, und mit den von mir beschriebenen Mitteln kann ich in relativ kurzer Zeit die Ergebnisse realisieren, die mich selbst ansprechen. Und dann muss ich hoffen, dass die Leute, die meine Inhalte mögen, auch einen ähnlichen Geschmack haben wie ich (die Community der Cover-Sammler mit identischem Geschmack wäre ja schon mal ein Anfang, nur jeder Zwanzigste, der mein Buch kauft, und ich wäre bereits in der Gewinnzone). Wenn es denn wirklich das Cover ist, dass das Buch verkauft, dann hätte ich in dem Fall wenigstens auch die Gewissheit, dass es wegen etwas gekauft wird, was ich gemacht hätte.

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Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.