• czil

    Berlin. Café Tasso. Das ist am Frankfurter Tor ums Eck. Gemütlich und ein wenig verrückt.

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  • czil

    25 Gläser voll schenken

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  • czil

    @viskey sagte in Rauchen in Romanen?:

    Außer natürlich, sie geht vorher aus. Auch das kann passieren, wenn man zu lang nicht daran zieht und auch sonst kein Luftzug da ist, um die Glut zu erhalten, geht die Zigarette einfach aus.

    Fertig gekaufte Zigaretten gehen nicht von allein aus. Die haben einen kleinen Anteil an Salpeter im Tabak, der sorgt dafür, dass die Zigaretten nicht ausgehen. Da müssen sie schon doof im Aschenbecher liegen oder feucht werden.
    Selbstgedrehte gehen einfach aus wie beschrieben.
    Nikotin hat eine ähnliche Suchtwirkung wie Kokain. Man ist also vom Stängel schon ordentlich abhängig. Im Stress noch deutlich mehr. Dazu Kaffee…
    Das ist grade Morgens auch ein Mittel, die Verdauung in Gang zu bringen. :)

    Rauchen hat ja schon was sehr genussvolles. Man entwickelt recht rasch eine Art “Hunger” danach und zelebriert diverse “Rituale”, wie die erste Zigarette des Tages, nach dem Essen sollst du Rauchen usw.

    Die Frage nach der Verantwortung?
    Ja, die hast du schon, aber ich glaube, das haben schon einige gesagt: Es kommt da nun schon auf die Zielgruppe deiner Werke an. Kinderbücher? Jugendromane? Da würde ich das u.U. schon vermeiden oder thematisieren. Erwachsene haben eine freie Meinung und können selbst entscheiden ob sie Raucher gut finden. Und, auch das wurde schon angesprochen, schreibst du Krimis? Dann bitte ohne Leiche! Ohne Betrug! Ohne Raub, Erpressung und was zu einem Krimi eigentlich dazugehört, denn das ist ja wohl alles schändlicher als Rauchen.
    (Ich finde es immer wieder erstaunlich, wieviele Filme, Bücher Medien damit beschäftigen, einen Menschen vom Leben ins Jenseits zu befördern, auf die abscheulichsten Weisen - wie wenige sich damit beschäftigen einen Menschen ins Leben zu befördern :))
    Nicht zu vergessen: Du kannst dann gleich noch erweitern: Deine Mörder fahren SUV? Am Ende einen Porsche oder Ferrari? Ja, der CO2-Ausstoß? Ist für mich ja mittlerweile gefährlicher als die Raucherei.

    Meine Gestalten würden vielleicht gerne Rauchen, da wo sie sind. Da gibts aber nur noch ganz selten Tabak, bzw. die Sitte ist dort komplett verschwunden. Daher waren das am Anfang Suchtträume, mittlerweile hat aber der Süchtigste dort auch den Zwangsentzug ganz gut überstanden. Er denkt nur noch sehr selten daran.

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  • czil

    Nachdem das nun im September bei mir auch nicht mehr so wirklich funktioniert - wie sieht es bei euch im Oktober aus?

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  • czil

    Hat man als Autor in unserem Land die Freiheit zu schreiben was man will?
    Ja.
    Prinzipiell genieße ich die Freiheit, zu schreiben was ich will - ohne im Gefängnis zu landen falls ich mal etwas unflätiges schreibe. Was, das ein Regent für unflätig hält.
    Die eigene Freiheit aber hört da auf, wo die Freiheit des anderen anfängt.
    Und da habe ich nun ein Problem mit der Freiheit. Ich kann zwar alles schreiben, aber ich darf es dennoch nicht jedem zeigen, lesen lassen.
    Man hat ja schließlich Verantwortung.
    Und wenn ich dann zusammenzähle, was mir die Linken, die Rechten, die Mittleren, die Gelben, die Grünen, die Blauen, die mit dem C im Namen (die Farbe wäre ja wieder…), die Frauen, die Männer, die Anderen, die BILD-Zeitung, die Volksmeinung, die Maikäfer, vielleicht sogar die Windräder empfehlen nicht zu schreiben und das Ergebnis zu dem addiere was mein innerer Zensor verbietet - dann habe ich die Freiheit: Gar nichts zu schreiben.

    Meiner Meinung nach hat man entweder das Rudel, oder die Freiheit.

    Um es (ein wenig frei) mit J.C. Oates zu schließen: Beim Schreiben immer allein.

    Verfasst in Schreibnacht Montagsfrage weiterlesen
  • czil

    @lmtl mitnichten nicht :honeybee:
    Da hab ich dann das Problem, dass ich Passagen dazu schreiben muss, die ich sonst nicht geschrieben hätte, aber wenn die Szene partout nicht passt, kommt sie in den Incubator. Ist auch schon passiert, dass zwischenzeitlich eine neue dazukommt, die diese dann obsolet macht, oder mir ein Gedanke kam, wie ich sie doch noch unterbringe.
    Einfach ist das nicht immer, aber ich kann gar nicht anders. Und dabei sind schon verrückte Sachen rausgekommen.
    Füg Planer ist diese Methode ein Graus, vermute ich, aber für mich funktioniert es und ich meine, ein wenig Kunst gehört auch zum Handwerk.

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  • czil

    Das ist doch egal, wann die kommen. Ich meine, wann die im Roman dran sind. Du hast doch heute die Möglichkeit, das alles am Ende zusammenzusetzen wie ein Puzzle. Ich mache das nur so. Schreibe was kommt und das kompiliere ich dann wie ich es brauche. Meist hangle ich mich so von einem Anfang zu einem Ende und lasse alles zwischendrin kommen wie es kommt.
    Selbst wenn die Geschichte vermeintlich fertig ist und sich noch eine neue Szene aufdrängt geschrieben zu werden, mach ich das. Pfeiff auf die Linie, den Plan

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Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.