• Dreammaker

    @Tintenklecks Oh, das hab ich dann wohl fehlinterpretiert wenn Du eigentlich Fachliteratur suchst. :person_facepalming_tone2:
    Aber das find ich total super. Sowas gab es bei uns nicht. Ich hatte wie geschildert bereits ab der zweiten/dritten Klasse unheimlichen Spaß daran, von mir selbst aus, da schon wer weiß was auszutüfteln. Hat damals nur niemand so richtig realisiert/gefördert. Das war eher Zufallsprodukt. Das lohnt sich mit Sicherheit, auch die Drittklässler da schon frühzeitig abzuholen. Sowas hätte mich damals total gefreut. Wenn Du doch was zum Fantasieanregen zwischendurch brauchst, ich hab doch was aktuelles ab 10 Jahre zu empfehlen, was auch mich als Älteren Leser begeistert hat von Thomas Taylor und der Eerie on Sea Reihe (Illustrator des ersten englischen Harry Potter Buches):

    Malamander (Band 1)
    Gargantis (Band 2)
    Shadowghast (Dritter Teil erscheint am 22.08.2022)

    Zitat Klappentext Band 1:
    Herbie, Violet und Hakenhand – Thomas Taylor erzählt ein rasantes Abenteuer voll eigenwilliger Gestalten. In Eerie-on-Sea ist das Unmögliche möglich!

    Wenn du zum ersten Mal nach Eerie-on-Sea kommst, siehst du nichts als einen verschlafenen Badeort. Doch der Schein trügt. Vor der Küste treibt der Malamander sein Unwesen. Jeder hier ist dem legendären Seeungeheuer auf der Spur, aber jeder aus einem anderen Grund. Es gibt Mrs Hanniver von der Bücher-Apotheke, die für jedes Unglück die richtige Lektüre zur Hand hat. Es gibt Hakenhand, vor dem du dich besser in Acht nimmst. Vor allem aber gibt es Herbie Lemon, den 12-jährigen Sachenfinder aus dem Grand Nautilus Hotel, der jedes Fundstück zurück in die richtigen Hände bringt. Eines Tages findet er ein Mädchen: Violet ist wild entschlossen, den Malamander aufzuspüren – er ist die letzte Verbindung zu ihren verschollenen Eltern. (Zitat Ende)

    Edit: Richtig, in dem Thread Eure Anfänge hatte ich das mal geschildert, seh ich gerade zufällig anhand eines reinkommenden Likes. Stimmt ja. Ja, meine Klassenlehrerin ist als einzige stutzig geworden, ich glaub meinen Eltern ist das so gar nicht aufgefallen, damals. Und das witzige ist, erst seitdem mein Vater seine Krimireihe ab 2014 veröffentlicht hat, hab ich auch erst endgültig kapiert, woher ich das hab. (Der hat sich vor Publikation, wie bei vielen Autoren verbreitet, nämlich auch nicht in die Karten gucken lassen, auch nicht von mir)

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  • Dreammaker

    @Tintenklecks Ein Buch, dass ich nie vergessen werde, was wir ca. in der

    1. Klasse als Lektür hatten war: Jakob kann nicht fliegen. Das scheint inzwischen umbenannt worden zu sein in: Jakob ist kein armer Vogel

    Es handelt sich um einen Albatross der nicht fliegen kann.
    Hat mich damals ca. 1991 komplett geflasht und träumen geschickt,
    so sehr, dass es mir bis heute im Gedächtnis geblieben ist, was bemerkenswet ist.
    Damit haben wir vorlesen gelernt vor der ganzen Klasse. Jeder durfte mal einen Abschnitt. (Gut Bernhard und Bianca im Känguru(h)land (damals noch mit h!) fiel auch noch in die Zeit, ich war komplett Fan von diesen tollpatschigen Vögeln)

    Darüber hinaus war
    Jeremy James oder Wenn Schweine Flügel hätten
    die dazugehörigen Folgebände, sowie
    Eine Woche voller Samstage (Die Reihe mit dem Sams)
    damals ein ziemlicher Hype.

    Auch umgehauen hatte mich die erste Vorlesung unserer Klassenlehrerin von:
    Die kleine Hexe von Ottfried Preussler
    Zu aktuellen Werken kann ich nichts sagen, außer dass sicherlich auch Harry Potter inzwischen verwendet wird, aber das genannte war stark und auch schon damals nicht das Neuste aber immer noch altbewährt.

    Zu interaktiven Dingen: Wir bekamen immer 5 Wörter vorgegeben, die wir in eine eigene kleine Erzählung einbauen sollten. (Unsere ersten kleinen Deutschaufsätze)

    Habe ich hier ja schon mal erwähnt. Das waren meine ersten kleinen Abenteuergeschichten, die dabei entstanden. Das eine Flitterpaar hab ich mit einem Heißluftballon über einen Urwald geschickt. In einer anderen konnte man mit einem Trampolin in einen Tunnel springen und entfernte Welten entdecken.
    Ich hab es seitdem geliebt mit unserer Sprache zu spielen und hab damit bis heute nicht aufgehört.

    Das kommt sicherlich immer aufs Indivdium an und Du wirst aus dem einen Kind mehr rausholen als aus dem anderen, aber super dass Du in der Richtung was machen willst.

    Vielleicht hilft mein Input ein bisschen.
    Es ist der Grund warum ich heute hier bin. Da bin, wo ich bin. Wortkünstler unserer Sprache. Autor.

    Edit: Oh, Peterchens Mondfahrt war auch so ein Werk um Träume anzuregen, nicht zuletzt aufgrund der bahnbrechenden Illustrationen.

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  • Dreammaker

    Ich schreibe eine Trilogie. Da ist es klassischer Weise so, dass der zweite Teil mit einem durchaus schärferem Cliffhanger endet. Der erste Teil kann noch am geschlossensten daherkommen mit einem kleinen offenen Ende, das so ein bisschen auch die Option offenlässt, ob mit einem weiteren Teil angeknüpft wird.

    Ich bin nicht der Maßstab, aber ich liebe Cliffhanger und habe auch kein Problem damit, u. U. auch Jahre darauf zu warten, bis es aufgelöst wird. Kann mir aber durchaus vorstellen, dass manchem der Geduldsfaden platzt und einige verärgert sind.

    Bestes Beispiel Fernsehserie Dallas (Vorsicht kleiner Spoiler!)
    Da wurde auf J.R. geschossen am Seasonfinale und alle mussten eine ganze Sommerpause warten bis es aufgelöst wurde. Das war schon nervenzerreisende Folter für die Fans.

    Auch mit Harry Potter 6 ließ die Autorin uns ziemlich im Regen stehen.

    Es mag ein polarisierendes Thema sein. Die einen werden es lieben und die andere Hälfe wird es wohl hassen. Das ist ein Punkt wo man es wohl definitiv nicht jedem recht machen kann. Mich kann man allerdings nicht foltern, ich feiere das sogar, wenn der Autor mit den Nerven seiner Leser spielt.

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  • Dreammaker

    @Talismea Oje, wir haben auch Kollegen, die keine Histamine oder Nüsse dürfen. Musste auch erst lernen Kuchen ohne zu backen. (Schön, dass bei Marzipan und Mohn meist hinten mit drauf steht, dass in deren Anlage auch Nüsse und andere Hülsenfrüchte mit verarbeiten werden. Es fällt viel flach und man muss immer im Detail gucken.)

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  • Dreammaker

    Zwei Wochen Urlaub bei mir. Gestern noch Kuchen den Kollegen vorbeigebracht und nun einfach mal entspannen. Ich werd wohl viel nach Travemünde rausfahren und mich ganz dem Schreiben hingeben und mal sehen was sich sonst noch so ergibt.

    @Schreibsuchti Bei uns ist Homeoffice immer noch ein voller Erfolg. Ich kann als Programmierer mich viel besser in Ruhe auf den zu knackenden Algorithmus konzentrieren und bin ja auch per Mail, Telefon und Videocall jederzeit erreichbar um Dinge abzustimmen. Unsere Chefin hat auch festgestellt, dass es funktioniert und effektiv ist. Nicht nur, dass. Sie muss keinen Arbeitsplatz Vorort für mich und alle anderen, die im Homeoffice weiterarbeiten wollen und können vorrätig halten und kann die Büroräume viel effizienter nutzen. Ist absolut Schade, wenn die das bei euch nicht realisieren und eine solche Rückkehr per se anordnen. Das ist meiner Meinung nach ein Schuss ins eigene Knie. Da wo Homeoffice gut funktioniert hat, sollte es weiterhin möglich sein.
    Natürlich lebt das von der Eigeninitiative und das Arbeitsergebnisse und Infos perfekt kommuniziert werden, damit kein Sand ins Getriebe kommt.
    Da hab ich in den 2 Jahren 2000-prozentig immer drauf geachtet, dass trotz Homeoffice alles reibungslos abläuft und jeder informiert ist.
    Bei uns ist das dadurch zum Glück aber auch keine Diskussion, ob Homeoffice weitergehen kann.
    Never change a running system.

    Tut mir so leid, dass bei dir da echt so´n Gnatsch deshalb in der Bude ist.

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