• Dreammaker

    Ich muss jetzt noch ein paar Zutaten für die Kuchen holen, die ich den Kollegn am Montag ausgeben wollte und dann stoß ich zur Schreibnacht und werd das eine Kapitel hemmungslos auseinander nehmen. Backup ist gemacht und dann ist es glaub ich einfach erforderlich loszulassen und mich da etwas unkontrolliert dem hinzugeben und einfach über das ganze Ding so drüber zu fahren wie es heute Abend kommt, sonst kann ich da noch lange drüber grübeln. Wer mit seiner Story irgendwo feststeckt, kann ich das auch nur empfehlen, macht euch eine Sicherung und überwindet die Angst was kaputt zu machen. Just try it.

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  • Dreammaker

    @Velma wie ich es schaffe bei Videos mit nur 543 Aufrufen zu landen, die dann auch noch cool sind, frag mich nicht. Mein zweites Leben heißt Youtube. Ja, pusht das mal, der Song hat mehr Erfolg verdient.

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  • Dreammaker

    Der Sturm, den Du in meinem Gehirn angeschmissen hast, weht mir gerade folghendes herbei: Eine Erinnerungsfetzen an diesen Song:
    Temperance - The Cult of mystery
    https://www.youtube.com/watch?v=U_4oAdaxv1c

    Daraus ableitend kreiert er mir gerade den in seinem Trichter herumwirbelnden Wortmix: Anticultar

    Edit: Oder etwas vollständiger dann halt: Anticultariat
    Also die Verschmelzung zwischen Cult und Antiquariat.
    Oder Anticultäten (Cult + Antiquitäten)
    Das war die Richtung die ich heute morgen jedenfalls meinte.

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  • Dreammaker

    Gruslig. Schritte der anderen Camper die einen wecken.
    Eine Temperatur die nicht beständig ist. Ein Boden der
    in seiner Unbequemlichkeit ein in den Wahnsinn treibt.
    Insekten die wie durch Zauberhand doch ihren Weg ins Zelt fanden.
    Allein der Gedanke an den Menschen der diese Form der Nächtigung erfand…:scream:

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  • Dreammaker

    @cdvolbers ja so betrachtet klingt das stimmig. Allerdings hat man sich damals nicht an jedem Detail gestoßen, wie wir es heute tun. Darüber hinaus handelt es sich ja auch um eine Mittelaltersaga die in unserer Welt; wie sagte er? Nicht in einer anderen Era, sondern in einem anderem Stadium der Imagination spielt und muss daher auch nicht mit dem was wir kennen in Einklang sein. Insofern verstehe ich aus heutiger Sicht und dem Stadium der Welt wie wir sie kennen, Deine Punkte. Aber wie Du auch sagst das ist alles nicht so simpel. Ich bemess dem ganzen jedenfalls nicht so viel bei. Denn es ist Fiktion und muss mit seinen Einstellungen ja zudem nicht zwangsläufig übereinstimmen. Er wollte die Schönheit der nordeuropäischen Mythen darstellen/verwenden in seinen Geschichten und ja die sind nun mal rauh und ein wenig barbarisch und sicherlich nicht nach heutigen Maßstäben gesellschaftskonform.

    @cdvolbers sagte in Begriffe in der Fantasy:

    aber die Strukturen und Muster in seinem Werk laden doch dazu ein, über Darstellungen von Volksgruppen in der Phantastik nachzudenken

    Ja, das kann man sehr gerne tun wer möchte, und man wird zu einer anderen Erkenntnis kommen wie 1937/1955. Und ich will auch nicht wissen was unsere Nachkommen in 100 Jahren über uns und unsere Werke denken, das wird dann auch nicht mehr zeitgemäß sein. Das ist die Krux. Mir wird ganz schummrig, wenn ich tiefer drüber nachdenke. Ich kann dann wohl nur auf gute Testleser am Ende hoffen, die mich verlässlich auf bedenkliche Dinge hinweisen, die ich in meiner Naivität/Unwissenheit womöglich in meiner Story verursacht hab/werde.

    Also es ist und bleibt auf vielen Ebenen kompliziert und bin da an der Stelle deshalb auch raus. Leider können wir Tolkien nicht mehr fragen zu seinen Beweggründen bei einigen Dingen/Sachverhalten.

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  • Dreammaker

    @cdvolbers und @Talismea: Gut, äh so wissenschaftlich hab ich Tolkien jetzt nicht auseinandergenommen. Es ist eher so, dass ich in seinem Kuddelmuddel an all den vielfachen Völkern und so eher lost bin. Ich bewundere die die da durchsteigen und da überhaupt eine Einordnung vornehmen können.

    Klar ist aber auch, dass er bei der Aufforderung des deutschen Verlags 1938 für eine deutsche Übersetzung des Hobbits den arischen Nachweis zu erbingen, damit das Werk hierzulande zugelassen wird, strikt abgelehnt hat mit einem gepfefferten Schreiben, in welchem er ironisch mitteilte, dass er bedaure leider keine jüdischen Vorfahren aufweisen zu können.

    Desweiteren schrieb er: Zitat (meine freie Übersetzung):

    “Ich kann mir auch nicht verbieten zu kommentieren, falls solche irrelevanten Anfragen dieser Art, eine Regelung im Literaturbetrieb werden, dann ist die Zeit nicht mehr weit davon entfernt, dass ein deutscher Name keine Quelle des Stolzes mehr ist.” Zitat Ende

    Quelle:
    https://www.openculture.com/2014/04/j-r-r-tolkien-snubs-a-german-publisher.html

    Dem Artikel könnt ihr auch entnehmen, dass Tolkien keine Zeit für einfachen Rassismus hatte. Wenn dies nach heutigem Maßstab anders erscheint, war das aber damals bestimmt nicht so beabsichtigt von ihm. Der Geschmack hat sich sicher in mehr als einem halben Jahrhundert stark gewandelt. Es ist ein leichtes
    mit der heutigen Sichtweise vieles der damaligen Zeit zu überdeuten.

    Ja, das sind jetzt meine 2 Cent Einwand ohne Experte auf diesem Gebiet zu sein.
    Ich kann @EmmaZecka Sorge aber so langsam verstehen, bloß nichts falsch machen zu wollen an dieser Stelle. Der Hobbit ist im übrigen daraufhin nicht vor 1957 in Deutschland erschienen.

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  • Dreammaker

    @Cura Das kenn ich noch aus Kindertagen, als wir eine hatten. Die geistert halt nachts durchs Haus und kann einen ganz schön aus dem Schlaf erschrecken. Seltsamen Rhythmus haben diese Tiere.

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