• Jule

    Aber ist es nicht so, dass das Urheberrecht nach 100 Jahren oder so verfällt? Hab ich mal gelesen :joy:

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  • Jule

    Ich habe schon im Internet recherchiert, aber nichts gefunden … Ich habe nämlich folgendes Problem: In meinem Roman Versunken gibt es einen wichtigen Nebencharakter, der es liebt, Zitate zu passenden Situationen einzuwerfen. Zum Beispiel ein kleines Gedicht oder einen Satz von Heinrich von Kleist. Jetzt habe ich mir aber überlegt - hmmmmm, ist das überhaupt rechtlich erlaubt? Bestimmt nicht, oder? Es hilft sicher auch nicht, dass ich immer angebe, von wem was ist, was?
    Argh. In was hab ich mich da nur reingeritten :sweat_smile:

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  • Jule

    Als ich fast den Durchgang zu meinem Zimmer erreicht habe, nehme ich eine Veränderung wahr – der Hauscomputer scheint die Intensität der Lichter zu senken. Wahrscheinlich passiert das jeden Tag um dieselbe Uhrzeit, damit der Körper angemessen auf die Tageszeiten reagieren kann. Schließlich sind die Gäste auch gleichzeitig freiwillige Gefangene.
    Im Krankenzimmer hat sich ebenfalls etwas verändert. Mein Bett ist gemacht worden und der Feuerball hat sich in einen geschundenen Vollmond verwandelt. Fasziniert starre ich die schwach glimmende Simulation an und erschrecke heftig, als jemand um die Trennwand herumgeht.
    Es ist Smilla.

    Versunken, Kapitel 15

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  • Jule

    „Hey.“
    Anori schaut auf und sobald sie mich sieht, verfinstert sich ihre Miene. Mein Blick fällt auf ihre Arme und ich bemerke am Rande, dass die Neurodermitis, mit welcher sie schon immer zu kämpfen hatte, schlimmer geworden ist. An einigen Stellen hat sich Anori die Haut blutig gekratzt. Sofort steigt Sorge in mir auf. Sorge, die mich in ihrer Größe überfordert.

    Versunken, Kapitel 14 [Grenzenlos]

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  • Jule

    @bibliophile So gehts mir auch … Mit dir Ärmel hochkrempel
    Dabei bin ich so müüüüde! Aber das muss jetzt sein.
    Durchs Dokument wühl

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  • Jule

    @Morgaine Ja, das sind ein paar gute Ideen. Allerdings möchte ich diese Szene echt nicht noch mal schreiben. .___. Da steckte echt viel Mühe hinter. Hmmm. Ich setz mich noch mal dran. Ich muss eben irgendwie wieder in den Flow kommen, sodass ich nicht mehr Wörter, sondern Bilder sehe. Und das ist grad sooo schwer.

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  • Jule

    Leute. Ich hab eine verdammte Schreibblockade. Gestern habe ich glorreiche 102 Wörter geschafft und egal, wie viele Stunden lang ich an dieser beschissenen (entschuldigt) Szene herumnestle, es will einfach nicht fließen. Ich könnt heulen, das ist so doof. Ich liebe dieses Projekt und will einfach nur vorwärtskommen. Zu Hilfe.

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  • Jule

    Super Idee! Hab das auch schon öfters gemacht und es hat sehr geholfen. Gerade hab ich mich mal wieder im schwarzen Bildschirm meines Laptops gesehen, geseufzt und mir gedacht “what the actual fuck are you doing with your life …” Echt, Internet nervt mich manchmal extrem >_>

    ALSO, ICH MACH MIT - UND FANG AUCH GLEICH SCHON AN :heart: entschwind

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  • Jule

    Ich fahre zusammen. Eine junge Frau betritt gerade den Raum und geht anmutigen Schrittes auf mein Bett zu. Sie trägt ein schief geschnittenes, quietschgrünes Kleid, eine zerrissene Strumpfhose und ist überall mit schwarzem Schmuck behangen. Weiße Korkenzieherlocken umrahmen ihr ovales Gesicht und lassen ihre gletscherblauen Augen besonders strahlen. Sie hat eine auffallend lange Nase und einen vollen Mund, der lila angemalt ist. Mit ihr kommt eine Welle blumigen Parfums ins Zimmer geweht und eine Weile kann ich sie nur anstarren.
    „Ich dachte, du bist Kummer gewohnt, schließlich kommst du aus derselben Gegend wie ich“, sagt die Frau und lacht mich an. Unwillkürlich lasse ich mich von ihrer offensichtlich guten Stimmung anstecken. „Ich heiße Lisette, und du bist das arme kranke Ding, das ich die letzten Tage gesund pflegen durfte.“
    „Man nennt mich sonst auch Baju.“

    Versunken, Kapitel 13

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  • Jule

    Links von mir vibriert ein Durchgang vor sich hin und rechts von mir befinden sich Trennwände, durch die ich aber Schatten und Lichtspiele sickern sehe. Bestimmt bin ich nicht der einzige Patient hier. Ich lausche in die Stille und achte auf eventuelle Atemgeräusche.
    Nichts.

    Versunken, Kapitel 13

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