• Lichtecht

    Schreiben funktioniert bei mir gerade gar nicht. ich glaube, ich habe einfach zu viele andere Dinge im Kopf.
    Plotten/Szenenlisten machen geht, aber schreiben? Nichts da …

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  • Lichtecht

    12 Rules for Life von Jordan B. Peterson (ich weiß nicht, ob es davon eine deutsche Übersetzung gibt), Lebensratgeber, den ich wirklich gut gemacht finde, weil er (auch wenn er teilweise ein bisschen religionslastig ist) alle großen Themen anspricht.

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  • Lichtecht

    @azul_celeste sagte in Show, don't tell - Ich brauche da mal Hilfe:

    @tine-schreibt sagte in Show, don't tell - Ich brauche da mal Hilfe:

    ‘Show’ ist Behauptung, ‘Tell’ ist Darstellung.

    Finde ich einen wichtigen Einwurf, allerdings ist gerade das Beispiel der Geschichte des Zirkusmädchens eines, das deutlich zeigt, dass diese Regel (Show, don’t tell) nicht zu 100% gilt. Man kann eine Backgroundgeschichte nicht komplett ‘zeigen’, das wäre ja ein eigener Roman, oder?

    Hör auf, ich krieg hier gerade Ideen …

    @philbloom sagte in Show, don't tell - Ich brauche da mal Hilfe:

    Das kommt darauf an, wie man es macht. Ich könnte mir eine Mischung aus Dialog und gleichzeitigem „zeigen“ (der Show) vorstellen.

    „Seht euch diese Frau an. Im Grund noch ein Kind. Doch lassen Sie sich nicht täuschen, werte Damen und Herren. Dieses zarte Geschöpf vereint Kraft und tödliche Präzision.“
    Das Mädchen lässt die Finger knacken und überdehnt ihren Körper wie eine Schlange. Sie lehnt sich zurück und berührt den Kopf mit den Füßen. Fast eine Marinelli-Beuge.
    „Habe ich zuviel versprochen? Diese Biegsamkeit und Eleganz hat einen traurigen Hintergrund. Jahrelang musste sie in den Glimmerminen von Bihar arbeiten, schlüpfte dort in die engsten Löcher und verbrachte Tage in schwärzester Dunkelheit.“
    Das Mädchen macht ihren Körper ganz klein, so als würde sie sich in einen kniehohen Kasten zwängen. Dabei kreuzt sie die Beine und nimmt den Kopf zwischen die Knie. Usw.

    Vielleicht ist das auch langweilig. :see_no_evil:

    *edit: Ich habe einfach losgeschrieben, um mir über meine Worte klar zu werden. Hat nichts mit Elefanten zu tun … :elephant: :circus_tent:

    Ja, so hatte ich mir das auch vorgestellt. Also dass der Zirkusdirektor wortreich erzählt während die eigentliche Show schon im Gange ist (vielleicht sogar so, dass der Show act an die Erzählung angepasst ist oder andersherum, also dass das so abläuft wie in deinem Vorschlag. Die Erzählung und die Darbietung würden dann parallel ablaufen, wie ein Film mit Voice-Over oder so. Ich kriege das bestimmt hin :)

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  • Lichtecht

    @cousinchen_bach sagte in Show, don't tell - Ich brauche da mal Hilfe:

    Ich finde, da spricht nichts dagegen. Du musst nur sehr auf die Art und Weise Achten, wie die Geschichte erzählt wird. Weder wird der, der den Act ankündigt völlig starr auf der Bühne stehen und in einem runter rattern, noch wird das Publikum starr sitzen und zuhören. Es ist wichtig eine Atmosphäre zu kreiren. Das erreicht man durch Gesten und Sprechart. Der Erzähler macht Kunstpausen, gestikuliert mit Händen oder Hut, geht umher, redet lauter und leiser… das Publikum hält den Atem an, applaudiert, ist entsetzt, begeistert…

    Nein, starr runterrattern wird da keiner was XD Die Ankündigung des Zirkusdirektors ist ja Teil des eigentlichen Acts, die wird also dementsprechend dramatisch ausfallen und das Publikum lasse ich dann entsprechend reagieren, ist doch klar :)

    @czil sagte in Show, don't tell - Ich brauche da mal Hilfe:

    @lichtecht

    In meinen Plotnotizen steht, dass derjenige, der den Act ankündigt, diese Vorgeschichte den Zuschauern zuerst in dramatischer Art und weise schildert, immerhin will das Publikum unterhalten werden, nicht wahr?

    Der Zirkusdirektor?
    Den kann ich jetzt schon vor mir sehen, wie er mit Drama in der Stimme das kommende ankündigt.
    Genauso würde auch funktionieren wenn die Besucher darüber munkeln.
    Show dont tell muss nicht immer sein und Rückblenden (…hab ich dir das noch nicht erzählt? Damals, also, das war so…) sind Bestandteil des Lebens.
    Wichtig ist ja bei dem Prinzip dass der Leser ein Bild vor Augen hat.

    Jap, so ist das geplant. Das kriege ich schon hin :)

    @kamikatzin sagte in Show, don't tell - Ich brauche da mal Hilfe:

    Das hört sich für mich auch nach einer guten Lösung an!
    Vielleicht kann man ja sogar das Tratschen des Publikums und die Geschichte des Zirkusdirektors gemeinsam nutzen.
    Der Direktor erzählt etwas und vor der Prota sitzen zwei Klatschtanten und ergänzen, was er auslässt (“Sie war am Boden zerstört…” usw.)

    Das mit den Klatschtanten im Publikum klingt auch nach einer guten Idee. ich sehe schon, dass ein Mitglied meiner Gruppe im Publikum das gar nicht gerne sehen wird, weil es ihnen den Genuss der Show verdirbt XD

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  • Lichtecht

    @katwolflw sagte in Show, don't tell - Ich brauche da mal Hilfe:

    Ich mache es teilweise im Gespräch so, dass es am Anfang wirkt wie eine Nacherzählung, aber langsam gehen dazu über er so zu erzählen, als würde es Grade passieren. Am Ende endet es dann mit, dass die wörtliche Rede der Person endet. (Ich weiß nicht, ob ich das Verständlich ausgedrückt habe)

    Doch, ich verstehe, was du meinst :) Habe ich selbst schon gemacht. Vielleicht wähle ich auch diesen Weg, mal sehen …

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  • Lichtecht

    Hallo zusammen,

    Ich muss hier jetzt auch mal etwas fragen. Sicherlich kennen wir alle die goldene Regel, die man NIEMALS vernachlässigen darf (und Regeln sind doch eigentlich dazu da, um gebrochen zu werden, oder?), nämlich “Show, don’t tell”. Also: Zeige es deinem Leser, erzähle es ihm nicht einfach nur!

    Normalerweise bin ich da voll dafür. Aber wie handhabt ihr das eigentlich mit wichtigen Ereignissen, die in der Vergangenheit der Handlung stattfinden? Aktiv zeigen kann ich die Handlung ja nicht mehr, schließlich ist das alles schon vorbei.
    Bleiben mir als zwei Optionen: Nacherzählung oder Rückblende.

    Irgendwie hab ich im Kopf abgespeichert, dass Leser Rückblenden nicht so sehr mögen (oder sie eher öfter mal verteufelt werden (schlechter Stil!)).

    Konkret habe ich gerade das folgende Problem beim Plotten des zweiten Bandes meines Histo-Fantasy-Romans:

    Meine Protagonisten besuchen einen Zirkus. Teil der Zirkusvorstellung ist ein junges, aus Indien kommendes Mädchen, das eine Nummer mit Elefanten vorführt. Wie sie dazu gekommen ist, diese Aufgabe zu übernehmen und beim Zirkus zu sein, ist wichtig für ihren Show Act, für sie als Person und für die weitere Handlung.
    In meinen Plotnotizen steht, dass derjenige, der den Act ankündigt, diese Vorgeschichte den Zuschauern zuerst in dramatischer Art und weise schildert, immerhin will das Publikum unterhalten werden, nicht wahr?

    Aber würdet ihr das tatsächlich so machen?
    Da das Mädchen selbst keine Erzählperspektive im Buch bekommen soll, wäre meine andere Option wohl nur, es sie selbst erzählen zu lassen, aber das finde ich … langweilig?

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  • Lichtecht

    Ich hab heute 1,2k geschrieben und gerade die Szenenliste mit POVs für den ersten Akt meines nächsten Romans fertiggestellt. Fehlen noch 6 Akte.

    Verfasst in Schreibmotivation weiterlesen
  • Lichtecht

    Nach leidvoller Erfahrung mit einer abstürzenden Festplatte und einer Externen festplatte, auf der die Daten ein halbes Jahr alt waren, habe ich mir angewöhnt, alles in Google Drive zu sichern und zusätzlich auf der externen Festplatte. Da habe ich mir einen Reminder in den Kalender gemacht, dass ich auch wirklich einmal im Monat die Daten dort komplett austausche, seitdem fühle ich mich ein bisschen sicherer.

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  • Lichtecht

    Ach ja, das erinnert mich an die Zeit vor etwa einem Jahr. Ich hatte eine FF fast beendet (die hatte da schon so 150k), hatte gerade angefangen, meinen Debütroman zu plotten, alles sah rosa und tutti aus …

    Und dann fällt mir der angeschaltete Laptop von der Couch.

    BÄM.

    Wieder hochgefahren.

    “Es konnte kein Medium gefunden werden, von dem aus der PC hochgefahren werden kann”

    Fazit: Festplatte am A…
    Weeil, wie wir ja alle wissen, sich bewegende Objekte (wie eben eine Festplatte) abrupt auf null herunterzubremsen kommt nicht so gut.

    Also, ich zu unserem PC-Spezialisten auf der Arbeit, der mir dann meinen Rechner auseinandergenommen und gesagt hat, die Platte wäre irreparabel kaputt, er würde mir eine neue einbauen, sonst wäre der PC aber in einem top Zustand (mittlerweile macht er beim Hochfahren Lärm wie ein durchstartender Düsenjet, also wird er demnächst vermutlich ersetzt).

    Aber macht ja nichts, dachte ich. Die Daten auf der kaputten Platte sind zwar hin, aber ich habe ja ein externes Laufwerk. Da habe ich doch erst vor ein paar Wochen ein Update der Daten gemacht, und so viel ist in der Zwischenzeit nicht dazugekommen, das ist schon nicht so schlimm.

    Tja.
    Das “echt aktuelle Update” war ein halbes Jahr alt.
    Mir fehlten dann:

    • 120k an der FF
    • eine komplette Geschichte, die schon fertig war (die hatte ich gottseidank vorher einer Freundin zum Testlesen geschickt
    • der Plot einer Gemeinschaftsarbeit mit jemandem
    • der Plot für Indian Gods

    Aber meine London-Fotos, die waren noch da!

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Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.