• B
    Benzinar

    Hört sich sehr, sehr interessant an! Ich kenne politische und wirtschaftliche Planspiele, aber das diese Idee ist mir neu! Spannend!

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  • B
    Benzinar

    So, ich versuche auch noch ein paar Zeilen zu schreiben :-) Bin froh, wenn ich heute noch 1.000 Zeichen setze;-)

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  • B
    Benzinar

    Hallo, deine Idee hört sich spannend an. Wie weit bist du denn schon?

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  • B
    Benzinar

    und falls euch das mit Otto zu platt war :-D Beeindruckend fand ich z.B. auch Umberto Ecos Aussagen über das offene Kunstwerk, wonach er z.B. seinen Roman ‘Der Name der Rose’ geschrieben hat. Er hat den Roman so geschrieben, dass er auf verschiedenen Ebenen lesbar ist und eine ganze Reihe an Anspielungen auf andere Werke (Romane, Philosophen etc.) gemacht, die man überhaupt nicht verstehen musste, um seinen Roman lesen und mögen zu können, aber WENN man sie sieht und versteht, dann kann man gleich doppelt so viel Spaß haben, Stichwort: William von Baskerville - Außerdem fand ich es interessant, dass Eco darauf geachtet hat, dass das Gespräch zweier Personen wirklich nur so lange dauert, wie sie wirklich für einen Weg von A nach B im Kloster brauchen würden. Er hat das Sekundengenau durchgerechnet und dann den Dialog so konstruiert, dass es passt. Das ist schon eine Akribie, die mich beeindruckt hat.

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  • B
    Benzinar

    Mir geht es immer wieder so, dass ich einen Roman lese (oder auch eine Biographie lese, Lied höre, einen Film schaue etc.) und mir dann plötzlich bewusst wird, was ich selber beim Schreiben anders und besser machen möchte. Oder zumindest, worauf ich in Zukunft stärker achten möchte.
    Das kann zum Beispiel Fragen betreffen wie: Wie baue ich eigentlich Spannung auf? Wie können Leser gut eine Beziehung zu meinen Figuren aufbauen? Wie mache ich die Geschichte (für dich ich mich begeistere) auch für Leser interessant (und vermeide Abschweifungen und Ausschmückungen, wo sie eher zum Gähnen führen, setze sie aber dort ein, wo sie Figuren eine spannende Tiefgründigkeit geben)?

    In der Autobiographie von Otto habe ich vor kurzem gelesen, wie er (oder vielleicht auch generell alle Puppenspieler) seine Puppenspiele aufgebaut hat: Kasper = der Lustige, Gretel = die Gute, Krokodil = Das Böse; Der Plot stets eingeteilt in drei Akte: 1.Abschied von der Liebsten (Idylle), 2. Reiseabenteuer Helden (Probleme), 3.Glückliche Heimkehr (Triumph) oder anders ausgedrückt, typisch Otto: 1.Reden, 2.Prügeln, 3.Küssen :-D - Dieser Aufbau ist vom Grundprinzip natürlich auch mir schon klar gewesen, aber das noch einmal so deutlich und vereinfacht präsentiert zu sehen, hat mich dazu gebracht, meine eigene Plot-Struktur noch einmal zu hinterfragen. Außerdem fand ich Ottos Bemerkung richtig stark, dass man dem Publikum/ dem Leser erst einmal präsentieren muss WAS bedroht wird, um den Wert oder auch den Charakter des Bedrohten zu unterstreichen. Dadurch kann der Leser viel stärker mitfiebern, weil er eben weiß und fühlt, um was es eigentlich geht und wie wertvoll etwas eigentlich ist - Ich persönlich glaube tatsächlich, dass das in vielen Romanen heutzutage wirklich fehlt und die mich deshalb auch teilweise gar nicht ansprechen oder in die Handlung ziehen. - Vielleicht sind das für euch totale Banalitäten, aber ich fand es super hilfreich, solche “Binsenweisheiten” noch einmal so simpel vor mir zu sehen.

    Jetzt meine Frage :-) : Habt ihr selbst schon in Romanen, Autobiographien, Lieder, Filme, Interviews oder Gemälden selbst schon einmal solche Erfahrungen gemacht?
    Was waren das für Bücher und "Werke?"
    Und vor allem: WAS waren eure Erkenntnisse? :-)
    Das würde mich richtig interessieren…

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  • B
    Benzinar

    where the wild roses grow

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  • B
    Benzinar

    Serien sind ja seit einigen Jahren der Renner, nicht nur auf dem Büchermarkt. “Wir” schauen ja auch sehr gerne Sachen auf Netflix/ im TV, die mehrere Teile haben bzw. sogar aus mehreren Staffeln bestehen. Es scheint, dass “wir” gerne möglichst lang und tief in eine Handlung eintauchen wollen… - Dagegen finde ich es immer wieder bemerkenswert, dass es vor allem früher Bücher gab, die teilweise nur 100-200 Seiten hatten, aber absolute Verkaufsschlager!

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  • B
    Benzinar

    Wäre in jedem Fall einmal was neues, wenn du eine Biker-Story mit einem Abiturienten oder sogar Studenten hättest :-D Oder war das nur altersmäßig gemeint?
    Ich persönlich denke, dass man so eine Geschichte definitiv in Deutschland spielen lassen kann. Es gibt hier und da ja auch Autobiographien von Aussteigern, die schon ziemlich harte Sachen über die Szene erzählen, die es eben auch in Deutschland gibt. Das in Amerika spielen zu lassen, würde ich glaube ich nicht unbedingt machen, weil man dann ggf. zu sehr in Klischees abdriftet und es gerade spannend wäre, mal mit Klischees zu spielen oder sie zu brechen.

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