• Inge Luett

    In meinen Texten ergibt sich die Figur erst einmal aus den Notwendigkeiten.
    So in meinem ersten Krimi: Der spielt im Musikmilieu. Da kennt sich eine “normale” Hauptkommissarin aber nicht genügend aus. Also hat sie eine Lebensabschnittserheiterin bekommen, die Solistin ist. Ich wollte, dass sie unter Zeitdruck gerät, weil sie den Fall vor der Abschlussveranstaltung eines Musikfestivals lösen will. Bei dem soll ihre Frau nämlich die Starsolistin sein - und der Festivalleiter, der Dirigent und die Lokalredakteurin haben allesamt schlappe Alibis. Damit war auch klar, dass es sich um eine Sängerin handeln musste, da noch ein paar andere SolistInnen auftauchen und es nicht so viele den Abend füllende Werke mit mehreren InstrumentalsolistInnen gibt.
    Damit war auch klar, dass “Swantje Mittersand” selbstverständlich eine international tätige Sängerin sein musste, damit das Festival auch gnügend wichtig erscheint. Und so weiter und so weiter. Dass sie ansonsten auch eine genügende Portion Humor und Interesse an gemeinsamen Abenden auf der extrabreiten Couch hat, verstand sich auch schnell. Schließlich soll meine Hauptkommissarin auch etwas haben, auf das sie sich freuen kann, wenn sie nach der Arbeit heim kommt.

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  • Inge Luett

    Püh. Was für ein Schreck. Nu ist der Blutdruck wieder da, wo er hingehört und ich kann weiter morden, äh, an meinem Krimi arbeiten.

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