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    Literareon

    Hurra, eine Lyrik-Diskussion!

    Ich bin persönlich ein riesiger Lyrik-Fan, mit Pablo Neruda und Rainer-Maria Rilke unter den Favoriten.

    Leider muss ich dem Artikel sogar ziemlich zustimmen, habe diese Tendenz selbst auf unzähligen Foren erlebt…

    Gereimt oder nicht gereimt kann beides Lyrik sein; In einigen seltenen Fällen verstehe ich sogar die Kleinschreibung.

    Aber so viele, die sich heute Lyriker nennen, schmieren wirklich einfach nur alles zusammen, was ihnen gerade rumgeht. Ich habe das Gefühl, dass den meisten Dichtern mittlerweile komplett abgeht, wie viel Arbeit auch (oder gerade) hinter so einem kleinen Text steckt.

    So, und jetzt habe ich Lust, Lyrik zu schreiben und meine eigenen Worte Lügen zu strafen. :d

    @pandemoniac Was du meinst, ist eine komplette Literaturströmung gewesen, die heute auch noch ,praktiziert wird, wenn auch nicht mehr so oft. Und ob man es nun mag oder nicht, es hatte durchaus seine Daseinsberechtigung ;) Dadaismus nannte sich das, entstand Anfang des 20. Jahrhunderts und war eine Art Protestbewegung gegen (zu viele?) Konventionen durch die Künstler selbst. Also durchaus ein Befreiungsschlag, der sich auch fortsetzt.
    Ich habe selbst mal in einem Workshop außerdem ein “Lautgedicht” geschrieben - sowas funktioniert natürlich nicht zum Lesen und ich sehe es eher als interessantes Experiment an, aber es war überraschend herausfordernd.

    @femflow Sprache verändert sich nun einmal, und Reduzierung ist nicht zwangsläufig das Gleiche wie Sinnverlust. Es verändert nur auch die Lyrik. Leider hat der Blog irgendwann zugemacht, sonst hätte ich dir den gern gezeigt: Da schrieb jemand Gedichte in Twitter-Post-Länge.
    Außerdem kannst du, wenn es nur nach Kürze und Einfachheit geht, einen Großteil der traditionellen japanischen Lyrik oder Limericks nicht mehr als ernsthafte Lyrik werten, und das fände ich irgendwie auch nicht gerechtfertigt.

    @artificus Schreibst du selbst Lyrik? Falls ja, hast du mich nämlich gerade sehr, sehr neugierig gemacht. Bin im übrigen ganz deiner Meinung - reime können verstärken, aber Freies Schreiben eben auch :)

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  • L
    Literareon

    Ich finde Redegewandtheit sehr wichtig - aber das führt nicht unbedingt zu komplizierten Satzstrukturen und Fremdwörtern en masse.

    Es geht mir persönlich viel mehr darum, dass ein interessanter, passender und beständiger Stil, der zu den handelnden Figuren und der Geschichte passt, konsequent durchgezogen wird.

    Ob der nun einfach und voller Schimpfwörter oder kompliziert und mit gigantischem Wortschatz, bildhaft oder kahl ist - wichtig sind für mich die Harmonie mit dem Rest und grammatische Korrektheit.

    Fazit: Sprachgefühl ist weit wichtiger als Eloquenz im klassischen Sinn!

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  • L
    Literareon

    Ich, Bachelor, 3. Semester. Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und im Nebenfach Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
    Das Hauptfach genieße ich, das Nebenfach war ein leichter Fehlgriff, aber hey: Halb so wild. Da muss ich jetzt durch :D

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  • L
    Literareon

    War ebenfalls da :D
    Katha94, später dann unter Lalyonnaise. Bin aber schon relativ lange nicht mehr aktiv.

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  • L
    Literareon

    @Eira-Noc Schreibnacht wortwörtlich gemeinsam zu zelebrieren, sollten wir definitiv beibehalten :D

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  • L
    Literareon

    @Monster144 Solche Sachen sind immer gut, ja! Für sowas ist das eine klasse Lösung, die Kombi :)

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  • L
    Literareon

    Also im Prinzip so, wie es jetzt auch ist - mal ne Redewendung und fertig? xD

    @Rosalinde-Salin, da würde ich davon abraten. Zumindest wenn es auf der Gegenwart beruht - eine tote Sprache wiederbeleben? Das hat sich nicht ohne Grund ziemlich schnell wieder erledigt gehabt :D

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  • L
    Literareon

    Ein bisschen bin ich auf jeden Fall dabei - zur Not eben mit einer der besagten Hausarbeiten xD

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  • L
    Literareon

    Nachgeschaut nicht, nein. Ich benutze gelegentlich bei der Überarbeitung Synonymwörterbücher, aber auch das nur, wenn ich absolut nicht mehr weiter weiß und dann mehr auf der allgemeinen Suche nach Umschreibungen als auf der Suche nach einem speziellen Begriff.

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