• Textflash

    Hallo Flügellos,
    also DAS habe ich noch nicht gehört und ich muss auch sehr drüber lachen. Der “Fluch” ist einer der wichtigsten Motoren des ewig kränkelnden Buchhandels. Ohne die ganzen Trash-Schinken sähe es für Buchhandlungen nämlich ziemlich düster aus. Deshalb: Nein, das macht mir nichts aus. Schimpfnamen muss man sich ja in der Regel verdienen!

    Erst mal die Standardantwort: Kritik ist wichtig. Wenn man in den Augen der Allgemeinheit Stuss schreibt, sollte man das auch wissen und es vielleicht sogar berücksichtigen, wenn es z.B. um belegbare Dinge wie Rechtschreibfehler geht. Aber man sollte nicht sein Leben danach ausrichten, denn Rechtschreibfehler lassen sich beheben.

    Manchmal ist eine schlechte Kritik aber auch ganz witzig, wenn sie offenbart, dass der Leser einfach nicht aufgepasst hat oder einen schlechten Tag hatte und man ihm die Bühne zur Abreaktion gegeben hat.

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  • Textflash

    Liebe Amaineko,

    aaah, die Kardinalsfrage! Immer wieder wird sie mir gestellt! :-D

    Ich habe mit den Jahren gemerkt, dass man sowohl zu viel als auch zu wenig plotten kann. In beiden Fällen komme ich nämlich beim Schreiben nicht weiter und muss noch mal alles “durchplotten”. Witzigerweise ist das IMMER nach 50-70 geschriebenen Manuskriptseiten der Fall. Es ist auch jedes Mal ein bissl frustrierend, aber da muss ich dann durch, wenn der Text fertig werden soll.

    Ich habe mir mal eine unspektakuläre Excel-Vorlage gebastelt, mit der ich seitdem arbeite. Es gibt verschiedene Tabe für den Plot - jedes Kapitel bekommt ein Kästchen - die verschiedenen Figuren, einen Tab für wichtige Fakten, auf die ich immer wieder zurückgreifen muss. Ganz wichtig ist der Tab mit der To-Do-Liste. Dort schreibe ich Ideen hinein oder z.B. was ich unbedingt noch nachschauen muss.

    Es sieht immer schrecklich gut organisiert aus, ist aber auch nur ein Versuch, das Chaos zu planen.

    Wenn es geht und wenn es gewünscht ist, kann ich das Excel-Sheet hier zur Verfügung stellen. Abre es ist wirklich nix besonderes.

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  • Textflash

    Ich finde deine Frage gut :-)
    Nein, es muss nicht immer nur um die wahre Liebe gehen. Ich habe manchmal das Gefühl, dass wir uns hier in die Vergangenheit bewegen, wo Romantik und Rollenklischees scheinbar wichtiger waren für die Handlung. Da lief es m.E. meist darauf hinaus, dass die - eher schwache - Frau auf den - eher starken - Held wartet, um irgendwie gerettet zu werden.
    Dass dieses Setting heutzutage wieder vermehrt auftritt, ärgert und beunruhigt mich ehrlich gesagt. Denn man überträgt ja unbewusst das auf den Alltag, was man liest. Demnach müssten Frauen wieder das schwache, hilflose und unterlegene Wesen neben dem strahlenden und überlegenen Mann sein. Manchmal habe ich auch das Gefühl, diese Klischeeverstärkungen sind der Grund für die Rosa-Hellblau-Falle, mit der man schon Kinder in bestimmte Rollen presst.

    Also wenn du es ganz unromantisch in deinem Fantasy-Projekt zugehen lässt, yes! Das wäre meiner Meinung nach frischer Wind!

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  • Textflash

    Guten Morgen! Meine Schreibmotivation ist heute, dass ich meinen bereits fest geplanten und gut strukturierte Plot dem ersten Kapitel anpassen werde, weil mir das erste Kapitel viel besser gefällt als der Plot ;-)
    Evtl. kommt dabei eine ganz andere Story heraus, aber hey, ich bin für alles gerüstet …

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  • Textflash

    Liebe Juliana, vielen Dank für die Möglichkeit! <3

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  • Textflash

    Die Autoren bekommen von mir VOR dem Lektorat eine Zusammenstellung der Fehler, die mir am häufigsten begegnen. Ich spare auch nicht mit Tipps.
    Wenn es dann losgeht, wird dieses neue Wissen von den Autoren aber oft nicht umgesetzt. Nicht, weil sie es nicht wollen würden. Aber viele sind so euphorisch, dass man mit ihnen an ihrem “Herzbluttext” arbeitet, dass sie einfach nicht mehr dran denken.
    Das finde ich nicht sooo schlimm, denn mei, sie freuen sich, und das wiegt schwerer :-D

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  • Textflash

    Hallo Miofelia und hey! Ja, auch außerhalb von Twitter :-)
    Hm, eine interessante Frage. Ich denke, das muss sich während des Schreibens ergeben. Meist habe ich zwar einen groben Plot, also das Motiv und das Opfer. Aber die Details entwickeln sich in der Regel mit den Figuren.
    Ich frage mich z.B. wie der Täter auf eine Frage antworten würde, um nicht verdächtig zu sein. Verbal ist das ziemlich einfach. Aber dann gibt es ja noch die Körpersprache, mit der er sich letztlich doch verrät.

    Was auch funktioniert ist, dass man im ersten Textdrittel etwas scheinbar Nebensächliches erwähnt, einen Spleen oder einen Treffpunkt oder eine bestimmte Wortwahl, die den Täter später entlarven. So was kann man schon ganz am Anfang planen.

    Hilft dir das weiter?

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  • Textflash

    Update 01.02.2019
    Ab nächster Woche: Buchmesse beim Planspielbuch!

    Einmal mehr möchte ich auf das #PlanspielBuch hinweisen, das seit Januar zu Discord umgezogen ist. Hier werden die Abläufe vom ersten Kontakt zwischen Verleger und Autor über die Veröffentlichung eines Projektes bis hin zur Abrechnung durchgespielt.
    Das Spiel verläuft in verschiedenen Phasen, in denen zB. die wirtschaftlichen Besonderheiten bei Messen nachgestellt werden.
    Während der einzelnen Phasen kann mit anderen Spielern (Verleger, Autoren, Buchhändler) gechattet und herumprobiert werden, wie sich der “Markt” beeinflussen lässt.
    Vertragsklauseln, Besonderheiten beim Cover-Bauen und wie man den besten Verkaufspreis ermittelt, sind ebenfalls Teil des Planspiels.

    Und das Beste: Es sind noch Plätze frei!
    Aktuell brauchen wir einen Spieler, der in die Rolle des Verlegers schlüpfen möchte. Darüber hinaus können derzeit 3 weitere Autoren einsteigen.
    PN an mich genügt. Dann kommt der Einladungslink und ich erkläre, wie es weitergeht.
    Es fallen keinerlei Kosten für die Spieler an.


    1. Dez. 2018, 09:14
      Hallo alle zusammen!
      Hätte jemand Interesse an einem Planspiel für Verleger und Autoren? Dann könnte man sich mal in die andere Seite “hineinfühlen”. Wäre sicher auch für Selfpublisher interessant, weil man als SP ja in beiden Bereichen drinsteckt.
    • Wer wäre bereit, mit mir die Orga zu übernehmen?
    • Wer würde sich als Testspieler verdingen wollen?

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen
  • Textflash

    Ich würde sagen: Ich nehme mir gerade eine Pause vom Krimi-Schreiben und probiere mich an einem Steampunk-Text.
    Erster Eindruck: Steampunk-Figuren sind eigenwilliger als Krimi-Figuren, wahrscheinlich weil bei einem Krimi schon das Schlimmste vorbei ist, während man bei Steampunk noch drauf zusteuert.
    Und dann würde ich verlegen grinsen und fragen, wer ähnliche Erfahrungen gemach hat.

    Verfasst in Schreibnacht Montagsfrage weiterlesen
  • Textflash

    Als ich 2007 ganz frisch hier war, habe ich alles ausgedruckt und schön mit dem Rotstift korrigiert. Wenn man das alles später in den PC überträgt, dauert es ganz schön lang.
    Dazu kam, dass meine Sehkraft sehr eingeschränkt ist. Da ist es praktisch, dass man z.B. Schriftgröße 18 einstellen kann, was auf dem Papier nicht geht.

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  • Textflash

    Da bin ich wohl total von den Archetypen verdorben: Es gibt den klassischen Held oder die Heldin und den Antagonisten. Und die unterscheide ich anfangs anhand der Haarfarbe und der Frisur.

    Jetzt, wo ich das schreibe, kommt mir das sehr schräg vor …

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  • Textflash

    Hallo Erand,

    das Autorendasein ist eigentlich ein ganz normales Arbeitsdasein. Man setzt sich hin, schreibt, plant oder recherchiert, meist zur gleichen Tageszeit für ungefähr die gleiche Zeitspanne. Das klingt nicht besonders spektakulär und das ist es eigentlich auch nicht.
    Das Besondere daran ist aber, dass das Autorenleben einer meiner Traumberufe ist, und deshalb ist die tägliche Routine auch etwas ganz Besonderes.

    Wann es mir klar wurde, kann ich gar nicht sooo genau sagen. Aber ich weiß noch, wann ich den Entschluss gefasst habe, auf dieses Pferd zu setzen: Das war Anfang 2016, nachdem ich schon mehrere Jahre in der Verlagsbranche gearbeitet hatte.

    Ich hoffe, das passt in etwa zu deiner Frage? Falls nicht, einfach munter weitergefragt :-D

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  • Textflash

    Joah … geht so. Ich bin etwas unterm Januarschnitt, habe aber dafür ein paar andere schöne Dinge auf die Beine gestellt, z.B. das Planspiel Buch. Deshalb passt dahingehend alles.

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  • Textflash

    Guten Morgen. Schreibmotivation ist vorhanden, aber zeitlich lässt sich heute wohl nur darüber nachdenken, wie ich meinen Plot verändere. Macht aber auch nix, dann kann ich meine Kaffetasse-Festhalte-Motorik trainieren.

    Verfasst in Schreibmotivation weiterlesen

Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.