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Hamburgtreff

Für alle regelmäßigen Teilnehmer:innen des Hamburgtreff

  • cdvolbers

    Ich mag die Rule of Cool. Sie lädt dazu ein, bis zur völligen Selbstparodie zu übertreiben (siehe z.B. Warhammer 40k). Mir fällt dazu ein Zitat ein, aus der Serie Invader Zim:

    “Warum habt ihr euren ganzen Planeten in ein Raumschiff verwandelt?”
    “Na weil es einfach so cool ist.”

    (Sinngemäß wiedergegeben, ich hab es lang nicht mehr gesehen).
    Danke für den Beitrag!

    posted in Was ist eigentlich ...? read more
  • cdvolbers

    Ich bin ein großer Fan von offenen Enden - solange sie nicht Sequel-Bait sind. Ich mag zwar meine Seifenopern (Marvel, Star Wars), bin mittlerweile aber auch etwas davon genervt, dass in diesen Universen so wenige Dinge final sind.

    Gleichermaßen bin ich kein Fan davon, Dinge bis zum Ende zu erklären. Mysterien dürfen auch gerne ungelöst bleiben - ich musste zum Beispiel nicht wissen, woher das Alien aus den gleichnamigen Filmen kommt (obwohl Prometheus und Covenant ihre eigenen Stärken haben, ich wünschte nur, dass sie nichts mit dem Film aus 1979 zu tun hätten). Gleiches gilt für Figuren. Manche Stränge dürfen auch im Sande verlaufen, nachdem sie ihren Auftritt hatten und sagen durften, was sie sagen wollten. Nicht alles muss immer Sinn im Sinne einer griffigen Story ergeben, ich vermisse vielmehr diese kleinen, nerdigen, und ineffizienten Quirks in Stories, bei denen ich ahnen kann, dass es alleine daher kommt, dass der oder die Autorin diese eine Sache einfach cool fand, egal, ob sie einen Sinn für die Story hat oder nicht.

    Auf der anderen Seite finde ich aber auch, dass ein offenes Ende nicht einfach nur da sein sollte, damit es ein offenes Ende gibt. Wenn es einen Weg gibt, eine Geschichte zu einem “runden” Ende zu bringen, dann kann dies durchaus besser auf die Geschichte passen.

    posted in Plauderecke read more
  • cdvolbers

    Eigentlich steht dick “Writing” in meinem Kalender, bevor die Dienstbesprechung beginnt… aber musikalisch gibt es gerade so viel zu tun, da muss ich das vielleicht um einen Tag verschieben. Oder zwei. :see_no_evil:

    Viel Spaß, Erfolg und einen entspannten Tag euch allen!

    posted in Schreibmotivation read more
  • cdvolbers

    @jana-oltersdorff Ganz großes Herz für Eddie. Und für das Ende der vierten Episode. Ich war von den Nerven her ganz fertig danach.

    posted in Seriendiskussion read more
  • cdvolbers

    @dreammaker Ja, damit kann ich gut leben. Spannender als die Frage, was denn der/die Autor:in eigentlich mit dem Werk sagen wollte, finde ich ohnehin die Frage, was Lesende darin sehen oder erkennen und vielleicht in ihren Leben zur Bereicherung herbeiziehen. Da ist es so ziemlich egal, was der oder die Autorin eigentlich sagen wollte. Manchmal finde ich es aber schon wichtig, zu wissen, wer oder was (z.B. im Fall einer Produktionsfirma) hinter einem Werk steht und eventuell welche Werte mit der Welt teilen will. Im Fall von Tolkien ist der Drops aber gelutscht, und auch wenn mir solche Dinge beim Lesen/Schauen/Spielen auffallen, ist das nichts, weswegen ich das Buch, den Film oder das Spiel mittendrin weglege.

    Ich glaube manchmal, dass diese gesamte Thematik von vielen Seiten zu dünnhäutig betrachtet wird. Kritik an einem Werk oder deren Schöpfer:innen heißt ja nicht gleich Cancellation, auch wenn dann einige Stimmen danach schreien. Kritik ist erst einmal etwas Gutes, wenn sie von einem ehrlichen Standpunkt aus kommt: sie zeigt, wie der oder die nächste es besser machen kann. Und von daher finde ich es auch sinnvoll, es von verschiedenen Seiten aus zu betrachten. Ich denke aber auch gerne über so einen Kram nach.

    Also, TL;DR: leben und leben lassen, glaube ich?

    posted in Schreibhandwerk read more

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