• cdvolbers

    Ich konnte ein paar Folgen der zweiten Staffel bei der Arbeit sehen, weil zwei der Jugendlichen die Serie auf dem WG-Fernseher gesehen haben. Danach habe ich die Serie meiner Partnerin empfohlen und sie fand es super. Aus dem, was ich gesehen habe, kann ich mich dem Lob nur anschließen. 😄

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  • cdvolbers

    Dampfbetriebene Lokomotiven für die einen, insektenhafte Laufmaschinen für die anderen, organische, lebendige Raumschiffe und dann noch irgendeine clevere Art Reittier, das ich mir noch ausdenken muss. Das übliche halt.

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  • cdvolbers

    Die Marvel-Filme sind quasi meine Seifenoper. Es sind (in den meisten Fällen) keine großen Kunstwerke, keiner der Filme gehört zu den wichtigsten Filmen meines Lebens, aber ich will trotzdem wissen, was als nächstes passiert. Ich will wissen, wie es weitergeht. Zwischen den Filmen sehe ich mir dann Videos von Comic- und Filmfans an und spekuliere über das, was passieren wird oder vielleicht möglich wird und vor ein paar Wochen habe ich im Urlaub den Sammelband Civil War II gelesen, weil… ja, es sind kurze, inspirierende und wild miteinander verstrickte Stories, die mir ein wenig Sicherheit und Hoffnung im Leben geben.

    Meine Top 3 sind dabei auch Black Panther (obviously), Thor: Ragnarok (cleverer, als er aussieht!) und Guardians of the Galaxy 2 (das Ende kriegt mich immer wieder). Ich habe jedoch auch viel für Civil War übrig, und für Doctor Strange (weißer smarter Dude muss lernen, dass er nicht das Zentrum des Universums ist - war für mich in dem Jahr, als der Film herauskam, auch wichtig). Bonus: die Ant-Man-Filme sind meiner Ansicht nach gelungene “Filler-Episodes”, die sich nicht mit dem Ballast der “großen” (Pun not intended) anderen Marvel-Filme herumschlagen müssen, ebenso die beiden Spiderman-Filme im MCU.

    Die größten Probleme, die ich mit dem MCU habe, sind nämlich die Crossover-Events, die filmische Einheitlichkeit, und die Tendenz, hinter ernste Momente schnell noch einen kurzen, kleinen Gag zu setzen, damit ehrliche emotionale Momente dem Publikum nicht zu sehr weh tun. Infinity War und Endgame sind mir einfach irgendwo zu viel, zumal ich Zeitreisen- und Multiversums-Stories eher langweilig und unkreativ finde; und ich finde es schade, dass Marvel selten filmische und visuelle Experimente wagt; es sieht halt doch alles oft nach Filmsets anstatt nach lebendiger Welt aus (anders als z.B. ein Film wie Hellboy 2).

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  • cdvolbers

    @cousinchen_bach Oh ja, das Descent Theme. Ich liebe es!

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  • cdvolbers

    @lmtl Ja, ich kann das etwas näher erläutern. Zuerst einmal aber finde ich es schön, dass du so gute Erfahrungen gemacht hast! Auch das wäre für eine Arbeit wertvoll, wenn ich mehrere Menschen interviewen würde.

    Also. Im Kern geht es darum, ob ein Zusammenhang zwischen gewissen Videospiel-Communities und rechtskonservativen bzw. rechtsextremen Gruppen gibt und ob die Subkultur der Videospiele nicht vielleicht auch genutzt wird, um junge Menschen quasi zu “rekrutieren.” Beispiele gibt es dafür einige. Auf Steam treiben sich z.B. rechte Gruppen herum. Der Amokläufer von Christchurch stellte seine Tat als Livestream ins Netz und forderte seine Zuschauer auf, dem Gaming-YouTuber PewDiePie zu folgen, der zuvor antisemitische Äußerungen in einigen seiner Videos machte. 2014 gab es die Gamergate-Kampagne, deren Mitglieder sich nach außen als Kämpfer_innen für eine ethischere Berichterstattung im Videospiel-Journalismus inszenierten, die aber massiv Frauen und Transpersonen in der Videospielindustrie beleidigten, belästigten und bedrohten (Antifeminismus und Anti-Genderismus ist auch ein Thema der Rechten). Das wäre nur eine kleine Auswahl; als kleine Anekdote kann ich erzählen, dass ich vor ein paar Jahren in der Wohngruppe, in der ich arbeite, einen Jugendlichen betreute, der sich stark in der Szene bewegte und unter anderem auch viele Gaming-YouTuber sah. Beim Abendessen brach er dann plötzlich eine Diskussion über die Sinnlosigkeit des Feminismus los und verwendete Argumente, die auch in rechten Kreisen zirkulieren (in der Art: “Feminismus hätte die westliche Frau verändert” und “Frauen vergessen, was ihre Aufgabe ist”).

    Damit will ich nicht sagen, dass Gamer_Innen Nazis sind. Das ist ein kleiner Teil der Szene, den ich seit etwa 2014 als unglaublich laut wahrnehme; auf Twitter gibt’s z.B. auch einen Account (gamertakes), der die schlimmsten Entgleisungen sammelt, die rechte, misogyne, homophobe oder rassistische Gamer_Innen auf Twitter ablassen - sehr schön auch am Beispiel von The Last of Us Part II zu sehen, in dem ein Teil der Videospielszene im Netz durchdrehte, unter anderem, weil in dem Spiel eine muskulöse Frau auftaucht und es solche Menschen ja nicht geben dürfte.

    Das wäre so ein kleiner Abriss und ja - die meisten Videospielfans erlebe ich auch als große, offene Community. Gerade meine Besuche der Gamescom (2014 und 2015, beide Male mit Presseausweis) waren da sehr bestätigend. Aber die beschriebenen Phänomene existieren und ich finde es interessant, sie zu untersuchen, gerade weil ich mich weiterhin in der Szene wohlfühlen möchte.

    Edit: ach, und danke für das Angebot! Vorerst wäre mir Deutsch lieber, weil ich nicht weiß, ob ich das Interview tatsächlich auf Englisch führen könnte. Aber ich komme auf dich zurück, wenn es sich anbietet.

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  • cdvolbers

    Hallo alle zusammen,

    vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen (oder das Thema in einen anderen Thread verschieben, wenn es hier nichts zu suchen hat). Im Rahmen einer Hausarbeit an der Uni muss ich einen Leitfaden basteln, ein Interview führen, transkribieren, kategorisieren etc… und für den ersten Teil - also das Interview benötige ich eine Person, der ich per Skype (oder einer anderen Plattform) ein paar Fragen stellen kann.

    Da ich mich mit Radikalisierung von Jugendlichen in der Gaming-Szene beschäftige, möchte ich eine Person befragen, die sich “in dieser Szene bewegt.” Wenn ihr also jemanden kennt, der/die nicht nur spielt, sondern vielleicht auch ein wenig im News-Cycle der Videospielszene, in Computerforen, auf YouTube oder bei Streamer_Innen unterwegs ist (oder vielleicht sogar selber streamt), dann würde ich mich darüber freuen, der Person die eine oder andere Frage stellen zu können. Vielleicht seid ihr ja selbst so unterwegs?

    Was bleibt noch zu sagen? Ach klar: wenn ihr Fragen habt, dann stellt sie ruhig. Ich beantworte sie gerne. :simple_smile:

    Vielen Dank im Voraus, alleine schon für’s Lesen! :blush:

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  • cdvolbers

    Ich kann dir nur zustimmen. Ein ganz großartiger Film und demnächst auch mal wieder für einen Rewatch fällig. :thumbsup:

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  • cdvolbers

    “GLOW! GLOW! That’s our name! Women’s Wrestling, that’s our game!” Ab und zu fangen ich oder meine Freundin an, das zu zitieren, und wir freuen uns. Ich war leider kein großer Fan von der dritten Staffel, aber ich freue mich trotzdem auf die vierte.

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