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Für Teilnehmer:innen der Camp NaNo Aktion Juli 2019

  • Mone

    Guten Morgen :smile:

    Ich muss heute nochmal für meine Schwester Korrekturlesen. Sie steckt mitten im Ref und muss eine 30-seitige Dokumentation schreiben. Zwei Drittel liegen hinter mir, der Rest kommt jetzt. Wenn ich damit fertig bin, setze ich mich an die Leseprobe, die ich für eine Challenge bis Ende Januar schreibe. Bin ein wenig in Verzug und muss mich echt beeilen, damit das noch was wird :sweat_smile:

    Ach und dann gibt es da noch sowas, das sich Haushalt nennt. Ist bisschen was liegengeblieben, also sollte ich dringend waschen … aber das kann bestimmt nochmal einen Tag warten :see_no_evil: :joy:

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  • Mone

    Ich hab einmal einen Schreibkurs gemacht, bei dem man immer neue Aufgaben bekommen hat, wenn die alten fertig waren. Das Feedback war fast nur positiv, was mich echt genervt hat. Wie soll man sich da verbessern? Lag aber vermutlich daran, dass es ein Einsteiger-Kurs war (die für Fortgeschrittene durfte ich ohne den Einsteiger-Kurs nicht machen), also nehme ich an, dass das eine Geschäftsstrategie war. Immer schön sagen, dass alles toll ist, dann schmeißt der Depp vielleicht auch noch Geld für den nächsten Kurs raus.
    Ich hab das Ganze dann abgebrochen :sweat_smile:

    Mit Schreibratgebern bin ich viel besser zurecht gekommen, auch wenn das natürlich ein echt langwieriger Prozess ist. Unter anderem hab ich mich viel mit dem Plotten beschäftigt, aber da ich Romance schreibe, hat nichts so richtig gepasst. Hat ne Weile gedauert, bis ich auf die Idee kam, nach englischsprachigen Ratgebern zu suchen. Da gibts so viel mehr Auswahl :heart_eyes:

    Aber all die Ratgeber haben mich teilweise auch echt verunsichert. Zum Beispiel dieses elendige “Die erste Fassung ist immer Mist”. Das steht in jedem Ratgeber. In. Jedem. Einzelnen. Deshalb darf man beim Schreiben nicht überarbeiten. Niemals. Auf keinen Fall. Tu. Es. Nicht! Für viele mag das passen und gerade am Anfang ist es gut zu wissen, dass man etwas zu Ende schreiben kann, aber leider sorgt dieses Vorgehen bei mir dafür, dass ich die Rohfassung gar nicht erst überarbeite, sondern gleich neu schreibe. Weil einfach alles richtig kacke ist.
    Es hat eine Weile gedauert, bis ich herausgefunden hatte, dass ich so nicht arbeiten kann und noch länger, um mich gegen diese “Regel” aufzulehnen und einfach meinen eigenen Weg zu gehen. Seither überarbeite ich während dem Schreiben und zwar ziemlich exzessiv. Damit komme ich viel besser klar, kriege aber natürlich dennoch ständig gesagt, dass meine Methode falsch ist. Das ignoriere ich dann, mal mehr mal weniger gelassen :see_no_evil:

    Ich bin also auch total für “Learning by Doing” und das eigene Bauchgefühl.
    Wenn Romane also neu für dich sind, würde ich mich an deiner Stelle erstmal allgemein damit beschäftigen und ein paar Ratgeber lesen. Und dann einfach schreiben. Sehr viel schreiben. Was ich auch noch hilfreich finde, ist testlesen für andere. Dabei lerne ich fast noch mehr, weil ich nicht so betriebsblind bin und sehe, was ich als Leser ganz nervig finde.
    Das ist aber nur meine Herangehensweise :smile: Du musst natürlich deine eigene finden ;)

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