• C
    Charlie

    You Know What They Do To Guys Like Us In Prison

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  • C
    Charlie

    Wenn ich mich in dem Umfeld in dem die Geschichte spielt nicht auskenne, plotte ich die grobe Handlung an Hand meiner Vorstellung und evtl. ein paar kurzen Recherchen durch. Sobald das dann steht geht meine Recherche mehr in die Einzelheiten (Architektur der Gegend, kann man Problem X so lösen wie ich es geplant habe oder ist das unrealistisch, ist die Zeit die ich für Y eingeplant habe um Problem Z zu lösen angemessen, liege ich irgendwo total daneben).

    Wenn ich zu irgendetwas keine Informationen finden kann - weder im Internet, anderen Büchern oder Bekanntenkreis - dann ändere ich meistens die Szene in der diese Information wichtig gewesen wäre um, gebe der Person einen anderen Beruf…

    Falls irgendwas für die Handlung essentiell ist, aber so wie ich es mir vorgestellt habe nicht realistisch ist (was zum Glück nicht zu häufig vor kommt) biege ich eine Szene oder ein paar Details so hin, dass ein guter und überzeugender Kompromiss entsteht. Allerdings versuche ich das ganze so zu machen, dass es trotzdem noch auf so vielen Fakten wie möglich beruht.

    Das einzig wichtige, das - glaube ich - hier noch nicht genannt wurde ist, falls man das Glük hat jemanden zu kennen der sich mit der Materie auskennt (in dem Land in der die Geschichte spielt war, den gleichen Beruf hat, etc.) diese Person - nachdem man alles fertig geschrieben hat- (nochmal) mit Fragen zu löchern ob alles auch wirklich realistsich dargestellt ist.

    @Cousinchen_bach Da muss ich dir beipflichten, wenn ein Buch viele Fachfehler hat macht es das Lesevergnügen, wenn nicht sogar die ganze (trotzdem gut geschriebene) Geschichte kaputt.

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen
  • C
    Charlie

    Hallo zusammen, mich beschäftigt seit längerem ein Thema:
    Ist es schlimm wenn ein Charakter (meistens der Hauptprotagonist) und der Autor sich sehr ähnlich sind, der Autor (schon fast) sich selber beschreibt?
    Oder ist es eher vorteilhaft weil man dadurch (vorallem in der Ich-Perspektive) überzeugender schreiben kann?

    Außerdem: Wie kann ich verhindern dass Charaktere die mir von den äußeren Umständen ähnlich sind “ein Abklatsch meiner Persönlichkeit” werden?

    Alle drei Fragen unter dem Aspekt dass ich mich selber in der Zielgruppe befinde und mich gut mit dem Hauptprotagonisten identifizieren kann, was ja gewollt ist.

    Hier der Hintergrund: Wenn ich einen Charakter erschaffe der ungefähr in meinem Alter ist und in einem vergleichbaren sozialen Umfeld lebt, dann habe ich das Gefühl, dass ich diesem unbewusst viele meiner Eigenschaften mitgebe. Ich befürchte eher mich selbst als den Protagonisten zu beschreiben. Bei Charakteren die kaum Gemeinsamkeiten mit mir haben habe ich dieses Problem nicht (was ja auch zu erwarten war da ich mich selber nicht mit ihnen identifizieren kann) .

    Inzwischen habe ich verschieden Meinungen dazu gelesen und gehört (von “Es ist besser wenn dir der Hauptprotagonist so unähnlich wie möglich ist!” bis hin zu “Ist doch gut wenn dir die Person ähnlich ist, dann kannst du überzeugender schreiben!” war vieles dabei).

    Mich würde interessieren, was Ihr darüber denkt und ob Ihr vielleicht Tipps zu diesem Thema habt.

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen

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