• Dennis Schmolk

    Hi Carmen,

    bislang habe ich tatsächlich nur ein paar mittelmäßige cthuloide Kurzgeschichten geschrieben, offen gesagt, weil mir jeweils langweilig war ^^

    Ich schließe nicht aus, dass ich irgendwann mal etwas Längeres zu Papier (also ich meine: in die Tasten) bringe, aber ich glaube nicht wirklich dran – wenn es mit mir und der Schriftstellerei etwas hätte werden sollen, wäre das schon passiert. Genug Input hatte ich ja, gerade durch den Job jetzt ;)

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  • Dennis Schmolk

    Puh … gute Frage. Vermutlich Zufall, wie so oft, am richtigen Ort zur richtigen Zeit. Egmont suchte jemanden, der die Plattform von der Pike auf begleitet und sich von aufgebohrten CMS, Analytics und der Kommunikation mit Entwicklern nicht schrecken ließ, darüber hinaus ein bisschen was von Social Media und Online Marketing verstand und obendrein in der Verlagswelt zu Hause war. Naja, und ich suchte gerade “eine neue berufliche Herausforderung”, wie man so schön sagt. Und so kamen wir zusammen ;)

    Wir suchen aktuell leider keine Verstärkung, aber als Digitalo mit einem Fuß in der Branche hat man es aktuell nicht sooooo schwer, weil viele Verlage die technischen Entwicklungen der letzten Jahre salopp gesagt verschlafen haben und jetzt nachrüsten müssen.

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  • Dennis Schmolk

    Das finde ich die schwerste Frage bislang, darum dauerte jetzt auch die Antwort so lang. Prinzipiell würde ich sagen: Weil ein Manuskript (!) auf einer Plattform veröffentlicht wurde, ist es noch nicht verbrannt. Ein gut Teil der Arbeit kommt ja erst, nachdem ein Verlag zugeschlagen hat und in den Text und den Autor investiert.

    Ich kann allerdings nicht ausschließen, dass manche Verlage (oder auch Agenten) so denken.

    Gegenbeispiel: Anna Todd hat auf Wattpad ihre Story “After” veröffentlicht, die jetzt in diversen Ländern (in Deutschland bei Heyne) verlegerisch ausgewertet wird.

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  • Dennis Schmolk

    Wie jetzt, du auch noch?

    Ich würde sagen, dass Social Media (und auch alles, was sich daraus ergibt, an Gesprächen, Kooperationen, Erwähnungen) unsere wichtigste "Werbe"plattform sind. Darüber gewinnen wir die meisten User (v.a. über LYX Facebook, immerhin 22.000 Fans sind eine gute Basis) und darüber komme ich immer wieder in den direkten Kontakt mit euch und anderen. Neben der schieren Zahl an Usern, Büchern, Interaktionen geht es ja auch darum, qualitative Kontakte zu knüpfen, sich einzubringen und mitzureden. (zumindest in der Theorie – in der Praxis hat der Tag halt nur 24 Stunden ^^)

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  • Dennis Schmolk

    Darfst du, aber leider habe ich keine vernünftige Antwort für dich; erstens kenne ich die Zahlen nicht auswendig, zweitens sind die Daten Dank der Monitoring-Tools der großen Anbieter meistens 6-10 Wochen verzögert und wir haben ja erst zwei veröffentlichte LYX Talente, drittens weiß ich nicht, ob ich solche Zahlen kommunizieren darf :)

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  • Dennis Schmolk

    Hui, bestimmt machst du mich dann in 7 Jahren für den Zustand deines Lebens verantwortlich, wenn ich jetzt nicht aufpasse [:-|]

    Hm … also für die Empfehlung eines bestimmten Verlagsjobs ist es garantiert noch zu früh, was dir liegt, merkst du sicher erst während des Studiums. Zur Frage, ob Verlagswesen oder nicht: Es ist recht schwer abzusehen, wie die Verlagslandschaft 2020 aussieht, was ihre Produkte sind (gedruckte Luxusausgaben? eBooks? Games?) und welche Leute sie brauchen. Eines ist sicher: Die Branche ist im Wandel, und das wird auch noch eine Weile so bleiben, also ist das Feld spannend.

    Dir muss klar sein, dass die Buchbranche traditionell nicht besonders gut bezahlt und dass der Einstieg hart und noch schlechter bezahlt ist. Andererseits bietet eine Branche im Wandel immer gute Gelegenheiten und wird nicht langweilig.

    Studier auf jeden Fall zur Germanistik irgend etwas, was dich auszeichnet (es gibt so unglaublich viele Germanisten); und mach während des Studiums einfach das, was dir Spaß macht, denn da hast du auch die größten Chancen, etwas besonderes zu leisten.

    (Wenn du magst, frag mich nach deinem Abi nochmal, was ich dir dann rate – bis 2016 kann noch ne Menge passieren ;).)

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  • Dennis Schmolk

    Also auf LYXstb selbst ist das Einstellen von Mehrteilern kein Problem. Sollte der erste Teil einer Reihe den Wettbewerb gewinnen – wie zum Beispiel Regina Meißners “Ivory” – bemühen wir uns auf jeden Fall, mit der Gewinnerin weiter zu arbeiten und aus der ganzen Reihe etwas zu machen. “Ivory” etwa ist ja nicht abgeschlossen; da wird nach meinem aktuellen Kenntnisstand auf jeden Fall noch etwas folgen.

    Abschließend ist die Frage aber natürlich nicht für alle Zeit geklärt, wie auch keineswegs klar ist, ob es für alle Zeit beim jetzigen Wettbewerbs-Modus bleibt. Vielleicht (und nein, das ist nicht in Planung ^^) machen wir irgendwann auch einen Wettbewerb bewusst für Reihentitel!

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  • Dennis Schmolk

    Ich freue mich jeden Tag darüber, dass ich nette und fähige Kollegen habe und wir zusammen etwas auf die Beine stellen.

    Schattenseiten gibt es in jedem Job, glaube ich; in der Verlagswelt allgemein würde ich sagen: Man kämpft als Digitalo andauernd gegen Windmühlen :D Konkrete Schattenseite an meinem Job: Ich pendle dafür wöchentlich von München nach Köln, das ist auf die Dauer anstrengend.

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  • Dennis Schmolk

    Hi Lily,

    klar darfst du Du sagen, gerne auch, falls wir uns mal im Real Life begegnen ;) für die Siezerei hatte ich noch nie viel übrig.

    Wir hatten anfangs eigentlich keine große Vision und vor allem keine klare Zielvorgabe, was nach einem jahr erreicht sein muss, um es erfolgreich zu nennen. Wir sind da eher wie ein Startup ran gegangen und haben uns gedacht, dass wir zunächst einmal User gewinnen und sehen wollen, was die sich so vorstellen. Und das haben wir bislang ganz gut hinbekommen, finde ich.

    Wo die weitere Reise hingeht, ist noch nicht ganz klar. Neben einigen Unzulänglichkeiten (der Editor kann noch nicht besonders viel; es gibt noch ein paar Bugs, die uns und die Nutzer in den Wahnsinn treiben; es ist unklar, wie wir die Wettbewerbe weiterhin fair und interessant halten; …) steht vor allem die Frage im Raum, was wir mit all den guten Geschichten anfangen. Das wird uns 2015 vor allem beschäftigen.

    Ansonsten hoffe ich, dass die Plattform weiterhin stabil wächst und auf und rund um die Plattform weiterhin gute Gespräche stattfinden :)

    Viele Grüße

    Dennis

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  • Dennis Schmolk

    Wie gesagt habe ich mit dem Auswahlprozess und den Inhalten recht wenig zu tun; alleine aus Gründen der AGB sichten wir auch nicht alles und nicht besonders aktiv. Eine der großen, ungelösten Fragen, denen wir uns 2015 stellen werden, ist die, was mit den ganzen guten Sachen passiert, die (aus welchen Gründen auch immer) keinen Wettbewerb gewinnen. Wir arbeiten da an verschiedenen Modellen …

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Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.