• Mara_Wilbert

    @hollarius Nee, brauchst du nicht, ich habe meine Absage auch gerade unter meinem E-Mail-Wust gefunden.

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  • Mara_Wilbert

    Hat jemand schon etwas von der Ausschreibung gehört? Also wer in die Antho reinkommt?

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  • Mara_Wilbert

    Meistens sieht es bei mir auf dem Schreibtisch aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Wenn es denn aber mal aufgeräumt ist, kann ich besser arbeiten. Das Chaos breitet sich nur immer so schnell wieder aus…

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  • Mara_Wilbert

    Bis auf diverse Projekte in der Schule nein. Und ich bin ehrlich: Es müsste schon extrem gut passen, um etwas Größeres mit jemand anderem zusammen zu schreiben. Ich bin eher die Alleine-Schreiberin.

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  • Mara_Wilbert

    Irgendwie hatte ich geahnt, dass ich heute nicht alt werde. Gute Nacht zusammen :crescent_moon:

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  • Mara_Wilbert

    «Sagt mal, könnt ihr eigentlich tanzen?», fragte er.
    «Ein bisschen. Für das Dorffest hat es bis jetzt immer gereicht», sagte Georg.
    Albert begann, zu schwitzen. Was sollte er sagen, wenn er einer der Damen vorgestellt wurde? Und was wäre, wenn Louise ihn wiedererkannte?
    «Ich … ich kann nicht tanzen», stammelte er.
    Georg sah ihn mit fragendem Blick an. «Was redest du?», fragte er. «Maria und du habt mir das Tanzen doch beigebracht.»
    «Großartig!», rief Gustav. «Dann stelle ich euch gleich den Damen vor. Oder seid ihr fest gebunden und es gäbe Ärger, wenn ihr nachhause kommt?»
    «Nein, aber sind die Damen auch noch frei?», fragte Georg.
    «Keine Sorge», sagte Gustav und lachte. «Weder ich, noch die Damen sind liiert. Eifersüchtige Männer, die euch an den Kragen wollen, gibt es nicht.»
    Albert hörte sein Blut in den Ohren rauschen. Das flaue Gefühl im Magen wurde bei dem Gedanken, dass er gleich den Damen vorgestellt werden sollte, die alle aus sichtbar wohlhabenden Verhältnissen kamen, übermächtig. Von denen gab sich sicher keine freiwillig mit einem kleinen Handwerkergesellen, der noch nicht einmal einen Anzug trug, der schon immer ihm gehörte, ab.
    «Was ist denn los? Traust du dich nicht?», fragte Georg.
    Albert antwortete nicht. Sein Selbstbewusstsein, das er jetzt so dringend gebraucht hätte, war irgendwo durch den Zelteingang verschwunden. Georgs Sticheleien nahmen ihm den letzten Mut.
    «Sag mal, kennst du eine der Damen?», fragte der.
    Albert war unwohl bei dem Gedanken, Georg von seiner Begegnung mit Louise vom Vortag zu erzählen. Der würde sicher sofort zu Julius laufen und ihm davon erzählen.
    Georg selbst war aus einem anderen Holz geschnitzt als er. Wenn ihm eine Frau gefiel, strotzte er vor Selbstbewusstsein und machte selbst aus seinen Schwächen eine Stärke, die ihn wie einen Ritter in edler Rüstung erscheinen ließ. Jedenfalls glaubte er das.
    Albert entschloss sich zur Flucht. «Entschuldigt mich», sagte er und drängte sich durch die Menschenmenge heraus aus dem Zelt.

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  • Mara_Wilbert

    @anyasunita In Städten wie München hat das in den letzten Jahren in sofern für beide Parteien gut funktioniert, als dass dieser Index meistens bei 1 - 2 % Steigerung lag. Da lagst du dann meistens unter der Steigerung des Mietspiegels. Zumal der Vermieter dann nicht die Miete erhöhen darf, wenn er meint, irgendwas generell renovieren zu müssen (es sei denn, er muss aus politischen Gründen aufrüsten, was ja meistens irgendwas mit Umweltschutz zu tun hat). Wenn natürlich so eine Krise kommt, wie jetzt durch den Ukrainekrieg und auf einmal die Verbraucherpreise explodieren, stehen die Mieter natürlich ganz schnell im Regen.
    Zumal ich nicht in Köln, Düsseldorf oder München eine Wohnung gesucht habe, sondern in Wuppertal. Und das Haus mit den Index-Mieten steht in einer Wohngegend, die für Menschen mit einem durchschnittlichen Einkommen angenehm und schön ist, aber nicht wirklich Leute anzieht, die so viel Einkommen haben, dass sie auch Mietpreissteigerungen von 7-10 % pro Jahr locker wegstecken.

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  • Mara_Wilbert

    Hey, die Leseprobe ist fertig. Jedenfalls so lange, bis dass sie mein Testleser wieder zwischen die Finger bekommt :joy:

    Ich weiß noch nicht, ob ich mir jetzt antue, einen Pitch zu formulieren oder ob ich mich in mein Historienprojekt zurückziehe.

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  • Mara_Wilbert

    Okay, die Leseprobe ist fertig (und dürfte keine Zeile länger sein). Jetzt schaue ich mal, was ich für die Bewerbung sonst noch brauche :thinking: Jo, einen Pitch … da war noch was

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  • Mara_Wilbert

    Ich antworte jetzt mal für meinen Historienroman und für zwei der Figuren:

    Ein Denkmal für Albert müsste definitiv aus Holz sein. Das ist sein “Element”. Wahrscheinlich zwei Hände, die ein Herz halten. Damit wäre eigentlich alles drin, was ihn ausmacht.

    Ein Denkmal für Gustav müsste schon opulenter sein und dürfte gern aus einem hellen Stein sein (nicht unbedingt Marmor, so sehr steht er denn doch nicht auf Luxus). Es würde ihn zeigen, aber nicht in der Pose als gefeierter Opernstar, sondern eher halb kniend mit dem Gesicht zwischen den Händen. Eine leichte Demutspose, die aber zu ihm passt. Jedenfalls zu dem älteren Gustav.

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  • Mara_Wilbert

    Ja, im Grunde überarbeite ich heute auch. Die Leseprobe für die Mörderischen Schwestern. Danach geht es auf eine weitere Runde zu einem sehr hoch geschätzten Testleser nach Hamburg. Und ja, liebe @Cassiopeia, den Testleser kennst du auch :)

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  • Mara_Wilbert

    @amaineko sagte in 1. Etappe der 96. Schreibnacht: 21:00 - 21:50:

    Ich brainstorme ein wenig für die nächste KG-Ausschreibung, an der ich teilnehmen möchte ^^ Plotting macht so viel Spaß! :heart_eyes:

    Darf ich fragen, an welcher Ausschreibung du teilnehmen willst?

    Ich versuche, bis spätestens 22:30 die Leseprobe für die Bewerbung um das Arbeitsstipendium der Mörderischen Schwestern fertig zu haben. Wirklich final fertig. Bevor sie in eine zweite Runde zu meinem hoch geschätzten Testleser geht.

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  • Mara_Wilbert

    Ausschnitt aus meinem Historienroman (wir befinden uns im Opernhaus bei einer Aufnahmeprüfung):

    Gustav stand auf und nahm noch einen tiefen Atemzug, bevor er sich der Tür zuwandte. Er blickte auf eine die gegenüberliegende Wand ausfüllende Fensterfront, durch die die Sonne hereinschien.
    »Herr Balthasar, einen guten Tag«, sagte einer der fünf ihn erwartenden Männer, den er hier aus Köln kannte und somit dem Personal der Oper zuschrieb. »Auch, wenn ich Sie schon kenne: Stellen Sie sich doch bitte einmal den restlichen Anwesenden vor.«
    Gustav räusperte sich. »Mein Name ist Gustav Balthasar, ich bin zweiundzwanzig Jahre alt, wohne hier in Köln und singe Tenor. Mein Gesangslehrer ist Martin Wagner, der aufgrund einer dringenden persönlichen Angelegenheit nicht hier zugegen sein kann.«
    Bei den Worten ‚dringende persönliche Angelegenheit‘ hatte er das Gefühl, eine Hand griffe nach seiner Kehle und drücke sie zu. Er schluckte, um den Kloß im Hals zu bezwingen. Zeit ließ ihm, dass die Beurteiler sich nun ihrerseits vorstellten. Unter ihnen waren die künstlerischen Leiter der Opern aus London, Mailand und Wien, sowie der Direktor der Oper Köln.
    »Mit welchem Werk werden Sie jetzt unsere geschätzten Ohren verwöhnen?«, fragte der Mann, der ihn begrüßt hatte und der sich in der Vorstellungsrunde als Rudolf Knopp, künstlerischer Leiter der Oper Köln, vorgestellt hatte.
    »Mit der Winterreise von Schubert«, sagte Gustav.
    »Das sind aber viele Lieder, die wir zur Auswahl haben. Womit wollen Sie denn beginnen?«, fragte Knopp.
    »Ich beginne von vorn«, sagte Gustav. »Also mit ‚Gute Nacht‘.«
    »Löblich, ein deutsches Werk zu nehmen«, erwiderte Knopp. »Und noch dazu so herausfordernd. Bitteschön. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.«
    ‚Ich mir auch‘, dachte Gustav und fixierte seinen Blick an einem Punkt über den Köpfen der Juroren. Dann begann er zu singen.

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  • Mara_Wilbert

    @anyasunita sagte in Gekommen, um Tee zu trinken! (Plauderthread der 96. Schreibnacht):

    @mara_wilbert Kling toll! Auch wenn ich ehrlich gesagt, ein paar Wörter in deinem Thread nicht verstehe ;) z.B. Indexmiete oder LEG - kenne mich mit sowas leider nicht so aus, wie ich gerade merke

    Bei der Indexmiete wird die Miete einmal im Jahr um die Differenz, die zwischen dem aktuellen Verbraucherpreisindex und dem des Zeitpunkts der letzten Mieterhöhung liegt, erhöht. Man kann es grob zusammenfassen: Um die durchschnittliche Inflation des vergangenen Zeitraums. Was für den Vermieter den Charme des absoluten “Werterhaltes” seiner Immobilie hat, aber gerade in den jetzigen Zeiten für den Mieter finanzieller Selbstmord ist, wenn er nicht gerade Spitzenverdiener ist. Die Wohnung war aber von einem privaten Vermieter.

    Die LEG ist eine Wohnungsgesellschaft, die aus der gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft der Eisenbahner hervorgegangen ist. Die haben über ganz Deutschland Mietshäuser, die besonders in Großstädten begehrt sind, weil sie neben ihren Gewinnabsichten immer noch gemeinnützig ist. Sprich: Da bleiben dir böse Überraschungen in Form von horrenden Mieterhöhungen erspart. Aber wie gesagt: Die Wohnungen sind begehrt. So weit ich weiß, hast du auch als LEG-Mieter eher Chancen auf andere LEG-Wohnungen, wenn deine Lebensumstände z. B. dafür sorgen, dass deine aktuelle Wohnung entweder zu klein für dich wird (z. B. wenn du Kinder bekommst und deshalb eine größere Wohnung brauchst) oder du aus welchen Gründen auch immer von einer größeren in eine kleinere Wohnung umziehen willst. Von daher bist du da schon fein raus, wenn du in deren “Kundenkartei” stehst.

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  • Mara_Wilbert

    @anyasunita Danke. Kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich hatte eine Zusage für eine Wohnung, für die ich aber eine Indexmiete hätte zahlen müssen (was ich mir in heutigen Zeiten wahrscheinlich bis zur ersten Mieterhöhung hätte leisten können - sprich: bis nächstes Jahr) und war schon am verzweifeln (die Wohnung hätte ich natürlich never ever genommen, weil ich da hätte sicher sein können, nicht lange zu bleiben). Dann bekam ich aber die Zusage von der LEG (was der Wahnsinn war, weil als alleinstehende Berufstätige, die vorher noch nie von denen eine Wohnung hatte, kommst du da fast nicht dran). Naja, jetzt ziehe ich im Juli in eine kernsanierte Wohnung. Und nach der Kernsanierung bin ich die erste, die einzieht.
    Brauchte ein wenig Phantasie, sich vorstellen zu können, wie die Wohnung mal aussehen wird, weil besichtigt habe ich die, wo die Wände noch aufgestemmt waren und gerade eine neue Elektrik gelegt wurde. Aber das wird gut. Ich glaube fest daran.

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