• Ryek

    »Nur weil ich eine Sense habe, bin ich kein Henker.«

    Verfasst in Vergangene Runden weiterlesen
  • Ryek

    Ich kann mich nicht daran erinnern, das Autorenleben jemals als rosarot beschrieben zu haben. ;)
    Fakt ist einfach, dass das Schreiben literarischer Texte Arbeit ist. Und ob es jemals mehr als eine Handvoll Leser interessiert, steht in den Sternen, unabhängig von der Qualität des Textes.
    In den ersten Absätzen beschreibst du, wie du zum Schreiben gekommen bist, und was du getan hast, und handwerklich besser zu werden. That’s it. Mehr kannst du nicht tun, außer weiter zu schreiben, wenn es dir ernst ist. Und dich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.
    Selbstzweifel sind Teil des Schriftstellerlebens. Wer keine hat, ist entweder ein Genie oder schätzt seine Situation nicht richtig ein. Selbstzweifel treiben an, besser werden zu wollen.

    Meine 5 Cent.

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen
  • Ryek

    »Keine Sorge. Ich kann programmbedingt nicht das sein, was du ›böse‹ nennst. In Bosheit ist keine Logik.«

    Verfasst in Vergangene Runden weiterlesen
  • Ryek

    Eine steinzeitliche Flöte. Ein Hightech-Kampfmesser.

    Verfasst in Schreibnacht Montagsfrage weiterlesen
  • Ryek

    Erst einmal: Erotik und Sex sind zwei verschiedene Dinge. Was in sogenannten Romance Romanen oft nicht berücksichtigt wird.
    Mit gutem Ton hat das gar nichts zu tun. Und auch nicht mit Hineindrängen in Genres, mit denen es angeblich nichts zu tun hat.
    Wenn zwei Personen in einem Roman über längere Zeit miteinander interagieren, dann wird sich zwischen diesen über die Zeit in den meisten Fällen eine Spannung aufbauen, die vom Leser (und gelegentlich auch von anderen Protas ;)) als erotisch wahrgenommen wird. Auch dann, wenn es sich um verschiedene Spezies handelt und es nicht zu einer sexuellen Beziehung kommt. Wie im richtigen Leben auch.
    Die Frage ist also nicht “ob”. Sondern “wann” und “wie”.

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • Ryek

    Generell denke ich, dass das Testlesen mehr Zeit in Anspruch nimmt als das Lesen als “Kunde”. ;)
    ABER: Es kommt darauf an, was du anfragst und was deine Testleser geben wollen. Das solltest du mit deinen Testlesern klären, bevor du ihnen den Text schickst. Testlesen beginnt bei “lies das bitte einfach mal durch und sage mir deine Meinung dazu” bis hin zu – zumindest basalen – Lektoratstätigkeiten.
    Bei 90.000 Wörtern kann das durchaus 4-6 Wochen dauern. Als grober Anhalt.
    Du solltest den Text so zuliefern, wie du ihn gut als Rücklauf be- und überarbeiten willst. Siehe oben: Vorher klären, ob den Testlesern das so recht ist.
    Wenn du Deadlines hast, dann solltest du darauf hinweisen. Nicht um die Testleser unter Druck zu setzen, sondern damit sie abschätzen können, ob sie es in ihrer Zeitplanung unterbekommen. Wenn du keine Deadlines hast aber gute Testleser, dann solltest du flexibel sein.
    Immer daran denken, dass der Testleser dir einen Gefallen tut, zu dem er in keiner Weise verpflichtet ist.
    Gern gesehen wird übrigens, wenn man sich dann auch selbst als Testleser zur Verfügung stellt. Gerade wenn man selbst nicht im anderen Genre unterwegs ist, tut dem Autor eine “Außensicht” oft gut. Wenn er die Kritik vertragen kann. ;)

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • Ryek

    War heute mit Überarbeiten beschäftigt. Was man halt so tut, wenn den BetaleserInnen nicht alles gefällt, was man geschrieben hat.
    Immerhin soll ich den nächsten Textblock schicken. ;)

    Verfasst in Schreibmotivation weiterlesen
  • Ryek

    Wahrscheinlich war es ein Online-Spiel. Ich habe mich gefragt, was ich aus der Spielwelt zu erzählen hätte, wenn diese real wäre. Und das hat, beginnend mit Kurzgeschichten, richtig Spaß gemacht.
    Aktuell bemühe ich mich um die Veröffentlichung des fünften Teils meiner SF-Saga und schreibe an Teil vier. Das ist kein Schreibfehler, manchmal kommen Dinge anders, als man denkt. ;)
    Das andere Genre, in dem ich aktiv bin, ist Urban Fantasy. Ich bin also den fantastischen Welten verbunden geblieben.

    Verfasst in Schreibnacht Montagsfrage weiterlesen
  • Ryek

    Das der Charakter sich gegen den Plot stellt, ist meiner Erfahrung nach die Regel. Besonders aus dem von dir genannten Grund. Das sage ich, obwohl ich zur Fraktion der Plotter gehöre. ;) Technisch betrachtet müssen meine Protas durch den Plot. Entweder ist der Plot so gut, dass die Charaktere sich Freiheiten herausnehmen können, oder die Entwicklung der Charaktere bedingt eine Änderung des Plots.
    In beiden Fällen gewinnt die erzählte Geschichte dadurch. Also keine Angst haben. Und mit den Charakteren mitgehen, wohin sie dich führen, ohne die Zügel aus der Hand zu geben.

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • Ryek

    Stolz. Zufriedenheit. Und – abhängig vom jeweiligen Charakter – meine jeweilige Verbundenheit oder auch Aversion.

    Verfasst in Schreibnacht Montagsfrage weiterlesen
  • Ryek

    Meine “Inspektor Mops” urban Fantasy Romane sind um 200 Seiten lang.
    Die “Geschichten aus der Welt nach dem Letzten Krieg” (SF/Dystopie) 600+. Pro Band. Band 4 ist demnächst fertig. Und dieses Projekt läuft noch. ;)

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen
  • Ryek

    Ich prokrastiniere mich um das Überarbeiten herum. ;)
    Es wird. Sehr. Gut.

    Verfasst in Schreibmotivation weiterlesen
  • Ryek

    Mein Textakku ist auch leer. ;)
    Ich habe einen Roman beendet, der mich mit fast 50k Worten in den letzten dreißig Tagen zu einigen überraschenden Wendungen geführt hat. Den lasse ich nun eine Weile liegen und werde dann mit der Überarbeitung beginnen. Gesamtlänge 130k, btw. Ich bin ziemlich zufrieden mit dem Text und hoffe, dass das so bleibt. ;)
    Mit dem Rest der +50k habe ich meinen zweiten Roman, an dem ich arbeite, fortgeschrieben. Da geht es wahrscheinlich erst einmal mit einem genauen Blick auf den Plot weiter.

    Und ich habe dieses Jahr den NaNo geschafft. Yay!

    Verfasst in NaNoWriMo 2018 weiterlesen
  • Ryek

    Word oder LibreOffice Word reichen als Texterfassungsprogramme vollkommen aus. Wer Struktur in seinem Text auch optisch gut dargestellt haben will, kommt um Schreibprogramme (Word ist kein Schreibprogramm) nicht herum. Ich kenne den yWriter, Scrivener und Papyrus Autor. Die sind alle brauchbar, wobei Papyrus wegen der vielen Zusatzfunktionen das Luxusmodell ist. Ich finde den Preis gerechtfertigt, weil es Zeit sparen kann, mit anderen Hilfsmitteln denselben Zweck zu erreichen. Aber nicht jeder braucht so viel Funktionalität. In Scrivener ist für schmales Geld alles drin was an Basics benötigt wird.

    Mein Fazit: Jedes Schreibprogramm unterstützt die Arbeit des Schreibens besser als ein Textverarbeitungsprogramm.

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen
  • Ryek

    @meersalz Ich habe angefangen zu schreiben. Grob gewusst, wo mein Prota hin soll (schließlich plotte ich ja ;)).
    So weit, so geplant. Und jetzt sitze ich vor einem Stück Text, von ich zu Beginn des Schreibens ganz bestimmt nicht gedacht habe, dass es sich in diese Richtung entwickelt. Aber es passt prima an diese Stelle, darum bleibt es erst einmal da.

    Verfasst in 54. Schreibnacht weiterlesen
  • Ryek

    Ich habe heute die 25.000 Worte beim NaNo geknackt. Bin gespannt, wohin mich meine Protas noch führen. ;)

    Verfasst in Schreibmotivation weiterlesen
  • Ryek

    Ich habe in meinem Autoren-Lebenslauf nur den Autoren-Lebenslauf. Heißt, er enthält Elemente, aus denen ersichtlich ist, seit wann und wie ich mich mit dem Schreiben beschäftige.
    Für Belletristik sollte das reichen. Bei einem Fachbuch wäre es natürlich sinnvoll, die Kompetenz zum Thema durch Nachweis von Tätigkeiten in dem Umfeld zu untermauern.
    Aber bei Sci-Fi und Fantasy? Ich bin habe noch nie ein Raumschiff realitas selbst geflogen oder einen Drachen getötet. ;)

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • Ryek

    Gar nicht. ;)
    Die Antwort mag dich jetzt überraschen, aber das Schreiben meiner Geschichten beginnt oft mit einem Stück Text, das ich geschrieben habe und das mir gefällt. Das kann auch “mittendrin” sein. Erst dann kommt der Zeitstrahl. Ganz grob. Wo kommen die Protas her, wo wollen sie hin.
    Dann lasse ich die Protas erzählen. Das tun sie leider nicht immer in chronologischer Reihenfolge. Aber es reicht für ein etwas feiner gestricktes Gerüst.
    Erst im nächsten Schritt suche ich aktiv nach Szenen, die die Handlungselemente logisch zusammenfügen. Ab da sehe ich genauer hin, wie der Zeitstrahl aussieht. Denn hier geht es dann zum Beispiel um so wichtige Dinge wie das richtige Timing von Nebensträngen.
    Trotzdem bleibt der Zeitstrahl eigentlich bis zur letzten Überarbeitung dynamisch, nach hinten raus natürlich immer weniger – im Idealfall.
    Ob sich die Charaktere daran halten? Nicht immer. Aber das ist dann ein Hinweis darauf, dass mit der Geschichte etwas strukturell nicht stimmt.
    Für mich ergänzen sich Plot/Zeitstrahl und Schreiben bis der Text fertig ist. Andere können sklavisch ihren Plot Szene für Szene in Text umsetzen. Das Gegenmodell ist Pantsen.
    Ich liege, wie wahrscheinlich die meisten Schriftsteller, irgendwo dazwischen, mit einer gewissen Plotlastigkeit.
    Was ich damit sagen will: Es gibt da kein richtig oder falsch, sondern die Technik, mit der du am besten klar kommst.

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen

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