• S
    Sylvela

    Dieser Thread richtet sich voranging an Outliner/Plotter. Für mich ist es absolut wichtig, dass ich einen ziemlich detaillierten Plot habe, bevor ich anfangen kann zu schreiben. Zumindest wenn es um Novellen oder Romane geht. Ich bin nicht der Meinung, ein Discovery Writer könnte keinen guten Roman schreiben, doch für mich selbst ist ein Plot einfach wichtig. besonders dann, wenn ich einen Thriller schreibe.
    Wie sieht das bei euch aus?

    Wie plottet ihr eure Thriller? Benutzt ihr bestimmte Strukturen oder Systeme? Erstellt ihr euch ein Wiki? Charakterbögen? Ein Exposé?
    Wie unterscheidet sich eure Arbeitsweise im Gegensatz zu Romanen aus anderen Genres (wenn ihr schon welche geschrieben habt)?

      
    Meine Antwort:  
      
    Generell plotte ich jeden meiner Romane. Bis jetzt habe ich dazu immer die 7-Point-Structure hergekommen, oft auch kombiniert mit etwas anderem. Wenn ich einen Thriller schreibe, muss ich vorher viel Wissen. Ein großer Teil der Handlung (meist die des Antas) findet im Hintergrund statt. Deshalb schreibe ich auch immer dafür Plotlines.   
    Der erste Thriller, den ich geschrieben habe, war ein Serienkiller-Thriller. Dort habe ich mir auch Notizen für alle Hinweise gemacht, die die Polizei erhält. Auch die Vorgeschichte des Täters hat eine Rolle gespielt und auch dafür hatte ich ein Dokument. Dazu kamen natürlich auch die Charakterbögen und Biographien der Ermittler, Opfer und sonstigen Nebenfiguren (je nach Wichtigkeit ist das immer ausführlicher oder weniger ausführlich bei mir).  
    Als ich dann die ganzen groben Punkte zusammen hatte, habe ich einen Szenenplan (manche nennen es auch Stufendiagramm) erstellt. Heißt also, für jede Szene mindestens einen Satz, meistens eher ein Absatz und oft noch weitere Notizen. Das habe ich damals mit yWriter gemacht, mittlerweile mache ich das mit Scrivener.  
      
    Ich habe bis jetzt vor allem Thriller (meistens mit Horrorelementen) geschrieben, trotzdem glaube ich, dass es für mich schon einen Unterschied darstellt, was die Vorbereitung angeht. Ich musste viel mehr Details wissen und besonders darauf achten, wann der Leser davon erfahren darf. Wie seht ihr das?  
      
    Mfg Sylvela

    posted in Schreibhandwerk read more
  • S
    Sylvela

    Welche Bücher oder Autoren lest ihr? Wer hat euch inspiriert? Was würdet ihr weiterempfehlen? Welches Buch hat euch beeindruckt?
    Gibt es vielleicht sogar ein Werk, das euch erst dazu gebracht hat selbst Thriller zu schreiben?
    Welchen Thriller lest ihr im Moment oder habt ihr als letztes gelesen?

    WICHTIG: Bitte Spoiler vermeiden!


    Ich lese vor allem Psychothriller und Crime-Thriller (am liebsten mit Serientätern) und dadurch auch Reihen mit immer wiederkehrenden Ermittlern. Gerne lese ich Bücher von deutschen Autoren, wovon es in der Psychothriller-Szene so einige gibt, die ich lesenswert finde.
    Hier ein paar Autoren, die in meinem “Bücherschrank” stehen (ich lese viel auf dem E-Reader, deshalb die Anführungszeichen):
    Sebastian Fitzek, Arno Strobel, Martin Krist, Wiebke Lorenz, Wulf Dorn, Cody McFadyen, Alex Kava, Karin Slaughter, Michael Robotham, Marc Raabe, Simon Beckett, Mark Nykanen, Brett McBean, Dean Konntz

    Der letzte Thriller, den ich gelesen habe war:
    Simon Beckett - Kalte Asche (OT: Written in Bone), David Hunter 2

    Momentan lese ich:
    John Connolly - Das schwarze Herz (OT: Every Dead Thing)
    und als Hörbuch:
    Karen Sander - Schwesterlein, komm stirb mit mir

    posted in Schreibhandwerk read more
  • S
    Sylvela

    Woran arbeitet ihr heute? Schreiben, Plotten, Recherchieren, Überarbeiten? Oder gar alles zusammen?

    Ich werde erstmal eine kleine Szene in mein Camp-Projekt einarbeiten. Danach steht eine Dialog-Übung auf dem Programm, außerdem noch ein bisschen Plotten für mein “Workshop-Projekt”. Wenn ich dann noch Zeit habe überarbeite ich das Projekt, das ich alles allererstes fertig geschrieben habe: Ein relativ klassischer Serienkiller-Thriller.

    Mfg Sylvela

    posted in 11. Gemeinsame Schreibnacht - 10.05.14 read more
  • S
    Sylvela

    Vorwort: Achtung, könnte blutig werden ;).
    Das Projekt habe ich kurz vor Weihnachten als Kurzgeschichte angefangen, dann aber nicht weitergeführt, weil mir die Handlung in der Kürze einfach nicht gefallen hat. Aus diesem Grund will ich es nun recyceln und zu einer Novelle machen. Auch wenn es möglicherweise am Anfang so lieb klingt und der Titel “Oh Tannenbaum” ist, eignet sich die Geschichte nicht unbedingt für eine Weihnachtsfeier (außer man feiert mit den richtigen Leuten) oder gar für Kinder unter dem Christbaum.

    Basics:
    Genre: Thriller, Novelle
    Umfang: 10 - 40 k
    POV: Daniel Hafner (Ich-Erzähler)

    Daniel Hafner ist 32 Jahre alt. Er ist ohne leiblichen Vater, dafür mit unzähligen Stiefvätern und vier Geschwistern aufgewachsen, die alle unterschiedliche Väter haben. Seine Mutter hat sich lieber um die Männer, als um die Kinder gekümmert und ihr Geld in einer zwielichtigen Bar verdient. Die Kinder waren viel auf sich alleine gestellt, wodurch auch niemand Daniels psychischen Auffälligkeiten Beachtung geschenkt hat.
    Einmal im Jahr hingegen — an Weihnachten — gab es ein wunderschönes Fest, wie es Daniel selbst nennt. Eigentlich war es eher eine aufgesetzte Fröhlichkeit, die mit allen Mitteln und enorm viel Druck und keinerlei echten Gefühlen erzwungen wurde. Daniel würde davon nichts erzählen, sondern von selbstgebackenen Plätzchen, gutem Essen, Weihnachtsliedern und Geschenken sprechen. Manche seiner Geschwister feierten Weihnachten dann mit ihren eigenen Familien, andere brachen den Kontakt zur Mutter völlig ab. Daniel hingegen feierte jedes Jahr Weihnachten mit seiner Mutter — bis seine Mutter an Lungenkrebs starb.
    Daniel steht kurz vor dem ersten Weihnachtsfest ohne sie.
    Ab hier beginnt der eigentliche Plot.

    7-Points:

    Hook:
    Daniel ist im Stress und mit den Weihnachtsvorbereitungen beschäftigt.

    Resolution:
    Daniel feiert Weihnachten nach seinen Vorstellungen oder er hat es nicht geschafft.

    Den Rest der alten 7-Point-Structure werde ich wohl komplett umschreiben müssen, weil ich nun ja mehr Platz zur Verfügung habe.

    posted in Workshop: Plotten mit der 7-Punkte-Struktur read more
  • S
    Sylvela

    Hallo, ich bin Sylvela (26) und lebe seit einiger Zeit in der Nähe von Osnabrück in Niedersachsen. Neben Schreiben und Lesen gehören vor allem Musik, Computerspiele und TV-Serien zu meinen Interessen.

    Obwohl ich schon seit der Grundschule gerne schreibe (Pferdegeschichten, Aufsätze …), habe ich erst vor ungefähr zwei Jahren damit begonnen mich intensiv mit dem Schreiben zu befassen. Nach einigen Kurzgeschichten und Übungen habe ich mich an meinen ersten Roman gewagt und bin mitten drin stecken geblieben. Kurz gesagt: zu viel für den Anfang, zweifelhafte Motivation der Charaktere und ein Plot, der mehr Lücke als Handlung war.

    Seitdem habe ich von zwei Romanen die Rohfassung geschrieben (einer davon Thriller, der andere Thriller/Horror). Momentan stecke ich mitten in der Überarbeitung und im Planen meiner nächsten Projekte, die ich im März und beim Camp NaNo im April schreiben werde.
    Ich liebe den NaNo und habe deswegen auch im letzten Jahr bei beiden Camps und natürlich beim NaNo im November mitgemacht. Da mir solche Events so gut gefallen, habe ich mich hier angemeldet.
    Wie schon erwähnt schreibe ich vor allem Thriller und Horror, kann mich aber auch für Krimi und Fantasy begeistern.

    Falls ihr noch Fragen habt, dann stellt sie ruhig.

    Mfg Sylvela

    PS: Ich freue mich auf den Schreibabend!

    posted in Vorstellungsrunde read more
  • S
    Sylvela

    Hab in der letzten Stunde schon geschrieben, werde diese Etappe plotten/Brainstorming betreiben.

    posted in 18. Gemeinsame Schreibnacht: 13.02.15 read more

Looks like your connection to Schreibnacht was lost, please wait while we try to reconnect.