• Jana

    Guten Abend! :wave_tone1:

    Ich bin ja erstaunt, dass mein Name als Nick tatsächlich noch frei war! :o Das ist mir ja noch nie passiert… sehr cool!

    Ich bin Jana, gebürtige Berlinerin und aufgewachsen mit FanFics im Internet, an denen ich mich um die Jahrtausendwende herum auch selbst ausprobiert habe (v.a. diverse Anime-Serien und Harry Potter). Relativ schnell hab ich aber entdeckt, dass ich auch in der Charaktergestaltung lieber frei bin und habe daraufhin eigene Kurzgeschichten geschrieben. Später bin ich dazu übergegangen, als kleiner Suchti der Sims-Spiele eher Fotostories zu schreiben, und danach kam… nix mehr, außer Plotbunnies im Kopf. Ich habe tatsächlich seit 2010 nichts Kreatives mehr zu Papier/PC gebracht, und kann nicht mal genau sagen, warum… vermutlich die Mischung aus Uni, Arbeit und Alltag, who knows. :person_shrugging_tone1:

    Letztens habe ich dann angefangen, auf meinem PC alles an Geschriebenem zusammen suchen, was ich noch finden kann (ein Teil ist leider für immer verschollen), habe es etwas sortiert, einen Teil gelesen, gemocht, drüber gelacht oder bin vor Scham fast im Boden versunken. :laughing: Einen kleinen Teil der Geschichten habe ich sogar mit meinem Herzensmensch, @Hilo, geteilt, auch wenn ich am liebsten alles erstmal von Grund auf überarbeitet hätte (man wird ja reifer und so… ähem).

    So oder so, das Lesen dieser alten Geschichten hat in mir wieder die Lust am Schreiben geweckt! Aktuell habe ich noch keine Romanfantasien oder so im Kopf - aber grundsätzlich hatte ich soviel Freude daran, mir Charaktere und Geschichten auszudenken, dass ich nach Orten wie genau diesem gesucht habe, wo sich Gleichgesinnte tummeln. Und ich hoffe sehr, mich hier inspirieren und “anstecken” zu lassen!

    Liebe Grüße erstmal, und noch ein schönes langes Pfingstwochenende! :)
    Jana

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  • Jana

    @keiram sagte in Und was macht ihr so?:

    ich bin Fachinformatikerin im Bereich Anwendungsentwicklung, was bedeutet das ich Programme entwickle und programmiere

    Witzig. Ich bin Projektleitung in der Abwicklung selbiger, das heißt, ich nehme erstmal das Wunschkonzert auf, prüfe Kosten und Machbarkeit, entwerfe Vorlagen und Pflichtenhefte, stimme mich erst mit der Grafik und später den Progs ab und prüfe am Ende das Ergebnis auf Herz und Nieren, bevor die Zielgruppe ran darf. :D

    Mein Ziel ist es aber nicht, hauptberuflich zu schreiben. Das soll Hobby bleiben, sonst würde ich die Lust dran verlieren, fürchte ich.

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  • Jana

    Wow, also bei mir hat die Gender-Polizei noch nie geklingelt. Wenn da mal eine Lehrkraft an der Uni querschießt und tatsächlich Punktabzug gibt, ist das vermutlich nicht repräsentativ. Meine Unizeit ist noch nicht lange her und da haben wir drum gekämpft, außerhalb von Direktzitaten das Sternchen oder den Unterstrich verwenden zu dürfen.

    Übrigens ist “Erbinnen und Erben” statt “Erben” ja gar nicht das Ziel, denn es geht in diesem Thema eher um GenderNEUTRLITÄT (also ENTgendern, wenn man es ganz genau nehmen will). Und juristische Texte sind auch keine Romane, wäre also ein ganz eigener Thread.

    Ich wette, es wird für Literatur(!) niemals irgendeine Pflicht geben, diese zu lesen oder anders zu schreiben, als man es möchte. ;) Deshalb würde ich mich hier v.a. über Beispiele freuen, was gut geht etc., sowas wie der Link auf der letzten Seite.

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  • Jana

    Haha, geile Frage! :D

    Sicherlich mehrere Dinge, aber aktuell die Logistik von Figuren wie Charon (der Fährmann, der in der griechischen/römischen Mythologie die Seelen ins Totenreich bringt) oder dem Todesengel Azrael (der holt muslimische Seelen ab) - das ist jeweils eine Person, aber täglich sterben tausende von Menschen! xD Also Logistik im Sinne von, ob es eigentlich Aussagen gibt, wie genau diese Figuren arbeiten.
    Ach ja, und außerdem, wie Zombies und andere Untote eigentlich verdauen und ob sie altern, oder wenn nicht, wie ihr Körper eigentlich funktionieren soll. Finde, das sind wichtige Themen (und nehme gern Input entgegen ;))!

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  • Jana

    Öhm, ja, guten Morgen, alle noch im Bett? stellt Frühstück hin

    Ich bin grad aus selbigem geklettert und muss nun erstmal erwerbswörkeln. Neben mir liegt aber mein Notizbuch, das mit jedem zwischenzeitlichen Geistesblitz befüllt wird. :D

    Ich wünsche euch allen einen produktiven Tag! 💪🏻

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  • Jana

    Na toll, jetzt google ich seit 1h die Bedeutung von Namen, die ich in letzter Zeit verwendet habe, und ob sie nicht vielleicht doch “blöd” sind. xD

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  • Jana

    @dicra sagte in Politik, Kunst und der ganze Rest:

    Im Gegenteil würde man sich doch durch die gekünstelte/zwangsweise Integration eines queeren Charakters in eine Welt, in der dessen Schwierigkeiten eines eigenen Buches bedürften

    Aber das allein IST ja schon politisch - wieso sollten queere Charaktere immer unter Schwierigkeiten leiden, statt einfach SEIN zu dürfen? ;) Wenn ich einen Coming-Out-Roman oder einen Hassverbrechen-Roman lesen möchte, dann suche ich einen solchen eher explizit… aber bis vor wenigen Jahren waren das die einzigen Bücher mit queeren Charakteren (außer, die queeren Charaktere waren die BösenTM, die am Ende eh sterben) - und vor nur zwei Jahrzehnten hatten die zu 99% auch kein Happy End. DAS ist politisch!

    Und natürlich führt nicht das Lesen eines Buches in den Suizid, aber Menschen, die sich nirgendwo repräsentiert sehen, die denken, mit ihnen ist immer was falsch, weil solche Charaktere immer nur negativ kodiert sind, oder sterben (oder beides), das macht etwas mit ihnen. So, wie es zum Beispiel auch etwas mit Nicht-Weißen macht, sich ebenfalls selten in Büchern positiv dargestellt zu sehen. DAS ist politisch!

    Wie ich im anderen Thread schon schrieb: niemand wird gezwungen, xyz zu schreiben - Meinungs-, künstlerische sowie literarische Freiheit hamma ja in Deutschland. Vielleicht werden diese Bücher von einigen dann trotzdem kritisiert, ziemlich sicher von einigen gemieden.

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  • Jana

    @Obsidiane Für mich gewinnen Bücher dazu. Es sollte gut gemacht sein, wie ich schrieb (weil Lesefluss), aber das muss ja auch erstmal geübt und ausprobiert werden, denn in Romane gibt es das wenig (kenne es selbst bisher nur aus Kurzgeschichten). Das ist ja auch erstmal wichtig, das Gewohnte zu brechen, das uns Jahrhunderte an Binarität eingebleut hat. Es muss nicht der offensichtliche Gender-Stern sein - es gibt ja noch viele andere Wege, auch subtiler, erst recht in Settings wie Fantasy, SciFi oder so (leider so gaaar nicht mein Genre, haha).

    Es geht manchmal auch etwas verloren, wenn man immer nur auf Mann/Frau und dazu gehörige Wörter geht. Ich hab z.B. Japanisch studiert, wo Geschlecht in der Sprache entweder kaum benannt wird (haben an der Uni einen Roman behandelt, wo das Geschlecht von Prota bis zum Ende offen blieb) oder aber bewusst damit gespielt, z.B. ganz viele verschiedene Ich-Formen, die eher von “sanft” bis “hart” statt “weiblich” zu “männlich” gehen… klar werden die auch relativ binär verwendet, aber nicht nur - diese Spielereien können wir aber momentan nicht ins Deutsche übersetzen, weshalb ich mich total freue, wenn wir auch in unserer Sprache endlich versuchen, Barrieren aufzubrechen und flexibler zu werden. ☺️

    Und dann natürlich noch die Representation, wie Hollarius auch schreibt. Es werden ja so viele Menschen nie benannt…

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  • Jana

    Das ist wirklich ein rassistisches Klischee (zudem falsch) und sollte auf keinen Fall Teil deiner Geschichte werden. Lass ihn doch einfach die Bedeutung von Wörtern nicht kennen - dann reimt er sich selbst was (falsch) zusammen, weil er sich nicht zu fragen traut, oder er googelt und findet Quatsch, weil er ein Wort nach Gehör geschrieben hat, das man aber total anders buchstabiert (zum Beispiel Lehnwörter aus anderen Sprachen). Aber frag dich auch, warum du diese Missverständnisse einbauen willst.

    In welchen Kontext sollte man außerdem Tiger mit Tiegel verwechseln? (Und warum würde sein Gegenüber dieses seit Jahrzehnten breitgelatschte Klischee nicht kennen und wiederum “rückübersetzen”?)

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  • Jana

    Mir fällt doch eines ein. In einer meiner alten nie geschriebenen Geschichten hatte ich eine Figur, die sich (aus Gründen) Thanatos nennt. Sein Umfeld kannte ihn aber schon lange nur als “Mr. T.”, und ein Charakter glaubte, er heißt “Mr. Tea”, weil er den Namen nie schriftlich gesehen hat. Aber keine Ahnung, ob ich das heute noch so umsetzen würde, weil ich es damals lustiger fand als heute. 😝

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