• Kunibertine

    @eule Danke für deinen Input. Da ich ebenfalls selbst Betroffene bin und viel Erfahrung mit dem Thema habe, entscheide ich mich bewusst gegen einen Ratgeber. Davon gibt es einfach schon, wie du auch schreibst, viele gute Ratgeber, auf die ich im Buch verweisen kann. Der Begriff “Debattenbeitrag” passt sehr gut zu dem Fokus, den ich mit diesem Buch legen will. Ich möchte wirklich zum Nachdenken anregen und erreichen, dass die Gesellschaft die Berührungsangst mit diesem Thema Stück für Stück verliert.

    Danke :)

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  • Kunibertine

    @frau-maus Danke für deine positiven Worte und deine persönliche Erfahrung mit dem Thema. Du hast recht, Stigmatisierung ist definitiv ein großer Teil davon und führt zu dem Verhalten, wie wir ggü. psychischen Erkrankungen stehen. Find ich eine super Idee, das noch mehr in den Fokus zu stellen. Auch dein Hinweis zum ausführlichen Vorwort. Ganz lieben Dank :)

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  • Kunibertine

    @laurettah Danke Dir, du hast absolut recht :)

    Nehme ich mir mit, wenn ich anfange, die ersten Worte zu Papier zu bringen: MEIN WARUM.

    Und absolut, die letzten Monate haben das Thema noch stärker in den Fokus gerückt und vermutlich auch vielen Leuten, die nie damit gerechnet hätten gezeigt: es kann jede:n treffen von uns.

    Vielleicht sollte Corona doch noch mehr Aufmerksamkeit in dem Buch finden.

    Danke :)

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  • Kunibertine

    @rebekkabehrendt Hallo Rebekka,

    danke für deine ausführliche Rückmeldung :)

    Bezüglich der Zielgruppe… ich möchte mit diesem Buch anknüpfen an Bücher wie “Darm mit Charme” oder “Hormongesteuert ist immerhin selbstbestimmt”.

    Ich möchte mich abheben von den schon unzähligen Büchern und Ratgebern in den Regalen, die dir Tipps geben und vorschlagen, wie du dein Leben verbessern kannst.

    Deswegen möchte ich das Buch weniger an selbst Betroffene richten, sondern vielmehr als Sprachrohr aller Betroffenen fungieren und mich mit dem Buch an die Gesellschaft, die Bildung, die Regierung, die Medizin etc. wenden.

    Ich möchte damit erreichen, dass sich so viele Menschen wie möglich, die nicht selbst davon betroffen sind, dort wiederfinden und etwas mitnehmen können: ob es mehr Empathie ggü. Menschen mit psychischen Erkrankungen ist oder einfach nur, dass ein Vorurteil sich durch das Buch für sie ausgelöst hat oder sie das Thema nochmal aus einer anderen Perspektive betrachten.

    Macht das Sinn? :)

    LG
    Alexa

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  • Kunibertine

    @laurettah Super, danke dafür und deine Ideen zur Struktur. Setze mich damit direkt auseinander und versuche noch klarer zu machen, worum es mir persönlich geht.

    Ich möchte auf jeden Fall die Gesellschaft da draußen ansprechen, die dazu noch keinen wirklichen Bezug haben oder das Thema eher vielleicht auch verdrängen.

    Dabei helfen sollen die unterschiedlichen Perspektiven:

    Studien, Daten und Fakten sollen Vertrauen vermitteln und Faktenwissen dazu aufzeigen.

    Sicht des Themas aus medizinischer Sicht, psychologischer Sicht sollen mehr in die Tiefe gehen und das Thema konkret beleuchten.

    Sicht einer Betroffenen und auch Erfahrungen aus dem eigenen Umfeld soll bewirken, dass sich Außenstehende damit besser identifizieren können und sie sich angesprochen fühlen bzw. das Buch zum Nachdenken wirkt :)

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  • Kunibertine

    Danke @finley für deinen Input :blush:

    Ich habe selbst zwei Diagnosen zu psychischen Erkrankungen und war lange auf dem Weg zu einer Diagnose. Die Erfahrung möchte ich gern weitergeben, Mut machen und vor allem allen, die keinen Bezug dazu haben ein Buch mit auf den Weg geben, das aufklärt.

    Das zeigt, was vor allem Stigmatisierung mit uns macht und dass dieses Thema viel mehr Aufmerksamkeit braucht :)

    LG
    Alexa

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  • Kunibertine

    Hallo @lmtl
    ganz lieben Dank für deine Rückmeldung und die Info :)

    Ich mache mich mal direkt auf die Suche nach jemandem hier. Hast du eine Idee, wo ich hier konkret danach fragen könnte, also nach Leuten, die hier auch Sachbücher schreiben?

    Lieben Dank für deine Hilfe.

    VG
    Alexa

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  • Kunibertine

    Struktur:

    VORWORT

    Warum dieses Buch? (Übung in Vorwort s. Buch Die Psychologie unserer Abgründe)
     Leser sollen Höhen und Tiefen von psychischen Erkrankungen verstehen und das Pauschalisierungen völlig fehl am Platz sind. Letztendlich findet sich jeder ein wenig in den Gedanken und Gefühlen von Betroffenen wieder. Angst vor Menschen mit psychischen Erkankungen nehmen, Schubladen öffnen und Tabus brechen.

       Triggerwarnung + Hinweis „Bitte Hilfe suchen“
    

    Lockere Sprache nicht despektierlich gemeint.

    1 Status Quo: Gesellschaft, Gesundheitssystem, psychische Erkrankungen.

    • ZDF: Statistiken, Dunkelziffer, Studien (Fakten-Check)
       Botschaft: Es kann jeden von uns treffen. Können uns nicht davon befreien, auch, wenn wir das gerne verdrängen.

    • Menschen sind am Abgrund interessiert. Das Unberechenbare an psychischen Erkrankungen bzw. die Extremen sind interessant, aber selbst damit identifizieren: lieber nicht. Aus Angst.

    1.2 Normen

    • Wie kommen Normen zu Stande? Welche Funktion haben sie? Und was heißt „normal“?

    1.3 Die eigentliche Krankheit: Stigmatisierung.

    • Warum stigmatisieren wir? Ist es uns bewusst?  Funktion fürs Gehirn?
    • Welche Arten von Stigmatisierung gibt es? Wer ist betroffen?
    • Wir öffnen gemeinsam einige Schubladen. (Fokus auf Medien/Filme/Serien)

    2 Mensch sein.

    2.1 Gene

    • Der lange Arm des Erbguts: Wie Gene uns beeinflussen.

    2.2 Gefühle: Warum wir vor allem vermeintlich negative Emotionen brauchen.

    2.3 Exkurs: Warum es uns so schwerfällt, nach Hilfe zu fragen.

    • Wovor haben wir Angst?

    4 Hirngespinste: psychische Erkrankungen.

    4.1 Unsichtbarer Gast/Mitbewohner: Was genau steckt eigentlich hinter „Psyche“?

    • Sicht aus unterschiedlichen Perspektiven: medizinisch, psychologisch, spirituell, wissenschaftlich?

    4.2 Was bedeutet „psychisch krank“ und welche Ursachen gibt es dafür?

    4.3 Welche psychischen Erkrankungen gibt es?

    4.4. Exkurs mit Fokus auf: Borderline und ADHS

    • Abgrenzungen zu Narzissmus/Soziopathie etc.
    • Faszination an psych. Erkrankungen. Vor allem: Wahnsinn & Genie?!

    5 Der lange Weg zur Diagnose

    • Fehldiagnosen, Therapie, Selbsthilfe, eigene Entwicklung

    6 Blick in die Tiefe.

    6.1 Wie fühlt sich das an mit einer psychischen Erkrankung? (Betroffene Zitate & eigene Erfahrungen)
    6.2 Wie wirkt es nach Außen? (Erfahrungen Umfeld)
    6.3 Herausforderungen im Alltag + Leben
    6.4 Perspektivwechsel: Superkräfte von Menschen mit psychischen Erkrankungen.

    7 Außen.
    7.1 Was können andere tun? (Umgang, Verhalten etc.)
    7.2 Auf ein Wort.

    • Worte/Wünsche/Appell an: Ärzte:innen/Gesellschaft/Regierung/Bildung etc.

    8 Bücher, Werkzeuge, Links

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  • Kunibertine

    Hallo liebe Schreibnachtis:

    ich arbeite gerade an meinem 1. eigenen Buch. Und, was soll ich sagen?

    Es ist sooo aufregend, oder?

    Mein Thema und das Genre stehen schon lange fest: Psychische Erkrankungen (Sachbuch/Ratgeber).

    Würde mich freuen, wenn ihr mir Tipps zu meinem Aufbau geben könntet. Ist alles für euch schlüssig?

    Freu mich auf euer Feedback & ganz liebe Grüße gehen raus :)

    LG
    Alexa

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