• L
    Laura

    Ich heiße Laura, wie man an meinem Namen nur schwer erkennen kann, bin 23 Jahre alt. Ich studiere Bibliotheks- und Informationsmanagmet an der Hochschule der Medien in Stuttgart. Ich bin ein typisches “Twilight”-Opfer und bin durch Edward Cullen und Co. 2008 zum Schreiben von Fan Fictions gekommen, welche sich Gott sei Dank nicht im Netz finden lassen!

    Seit 2009 schreibe ich eigene Geschichten. Mein erstes Projekt war eine Fantasy-Trilogie mit dem Namen “Phanetik” die ich bis Mitte des dritten Bandes fertig geschrieben haben. Natürlich war das Projekt eine durchgängige Katastrophe, aber heute möchte ich diese Erfahrung nicht mehr missen, denn durch meine Betaleser habe ich in dieser Zeit (bis Ende 2010) unheimlich viel über das Schreiben gelernt.

    Anfang 2011 habe ich mich an ein neues Projekt gewagt, ein Einzelband, das den Titel “Light & Dante” trug. Mit dieser fantastischen Dystopie habe ich mich Mitte/Ende 2011 auch bei Literaturagenturen beworben und wurde auch angenommen. Damals dachte ich, es kann sich nur noch um Wochen handeln, bis ich meinen ersten Buchvertrag in den Händen halte … eine Fehleinschätzung. Die Monate schlichen dahin, die Verlage ließen auf sich warten und ich schrieb in meinem Kämmerchen den erste Teil von “Phanetik” neu und zusätzlich “Mortalia: Deine Asche”, den ersten Teil einer neuen Dilogie, die ebenfalls im Bereich Fantasy anzusiedeln ist.

    Mai 2013 waren sowohl ich, als auch die Agentur das Warten leid, und der Vertrag wurde aufgelöst. Kein angenehme Situation, vor allem wenn man 2011 dachte, dass der erste Vertrag bereits zum greifen nahe ist. Heute bin ich noch immer ohne Agentur, aber dafür hab ich einen Buchvertrag in der Tasche. Und seit dem 7. November gibt es das damalige “Light & Dante” als “Light & Darkness” zu kaufen.

    Im NaNoWriMo 2013 habe ich meinen ersten Roman komplett ohne Fantasy fertig gestellt … zumindest in der Rohfassung. Aber gerade freut es mich unheimlich, wieder in etwas fantastischere Welten einzutauchen, während ich an einem neuen Konzept arbeite. :)

    Verfasst in Vorstellungsrunde weiterlesen
  • L
    Laura

    Ich sitzt leider noch in Stuttgart fest, wegen Klausuren. :(

    Vielleicht das nächste Mal. Ende Juni bis Ende Juli hab ich frei und bin bei meinen Eltern in Erlangen, dann kann ich auf jeden Fall kommen, wenn sonst nichts anderes ist. :D

    Verfasst in Real Life-Treffpunkt weiterlesen
  • L
    Laura

    Ich selbst habe keine Erfahrungen mit Selfpublishing, und weiß nicht, ob ich dazu bereit wäre, all diese Verantwortung zu tragen, schließlich läge dann alles an mir, nicht nur das Schreiben! Aber ich habe großen Respekt vor Selbstverlegern und halte es für eine großartige Alternative.

    Ich kenne viele Selbstverleger und lese auch viele selbstverlegte Romane. Die Autoren haben sich aus verschiedensten Gründen dafür entschieden, manchmal um die Kontrolle nicht abgeben zu müssen, und manchmal, weil sie keinen Verlagsplatz bekommen haben. Was bei der Qualität, die ich teils gesehen habe, wirklich eine Schande ist. Doch leider sind Verlagsplätze begrenzt, weshalb nicht alle großartigen Geschichten auf diese Art publiziert werden können.

    Weshalb ich froh bin, dass Selfpublishing inzwischen so eine große Sache geworden ist. Und auf diese Weise viele tolle Geschichten ihren Weg zum Leser (zu mir) gefunden haben.

    Allerdings wie ich auch schon zum Thema Verlag/Agentur geschrieben habe. Muss jeder Autor für sich den richtigen Weg finden, und wie ich auch Agenturen nicht bedenkenlos empfehlen kann, kann ich auch Selfpublishing nicht bedenkenlos empfehlen, denn alles hat seine Vor- und Nachteile!

    Verfasst in Fragestunde mit Laura Kneidl weiterlesen
  • L
    Laura

    Die Antwort ist jetzt unbefriedigend, aber: es gibt keinen besseren Weg.
    Es gibt mehrere Wege und jeder muss für sich den Richtigen finden, und verläuft sich dabei vielleicht.

    Ich kann den Weg über eine Literaturagentur nicht bedenkenlos empfehlen. Ich hatte selbst bis Mai 2013 eine Agentur, und mit dieser konnte ich keine Erfolge feiern. Erst im Nachhinein, im Alleingang, hat es mit Impress geklappt und ich habe bis heute keine Agentur. Dennoch hätte ich gerne wieder eine Agentur, und ich bin mal so frei, und zitiere aus einen Artikel, den ich kürzlich geschrieben habe, und der bald auf www.schreibwahnnsinn.de erscheint!

    Ich träume davon, vom Schreiben leben zu können, vom schönen Hardcovern und der großen Vorschau im nächsten Verlagsprogramm. Und das sind alles Dinge, die man hier in Deutschland eigentlich nur mit einem Agenten erreicht. Natürlich könnte ich meine Titel selbst verlegen, oder zumindest Teile davon, um mehr zu verdienen. Aber so sehr ich Selfpublisher bewundere, und so viele ihrer Bücher ich auch lese, so sehe ich mich selbst langfristig nicht als Selfpublisher. Ich würde mich gerne mal auf ein Experiment einlassen, aber eigentlich will ich den großen Verlag. Ich will Carlsen und Loewe und Heyne, eigentlich alle, oder auch nur einen davon, wenn er mir alles bieten kann, was ich möchte.

    Ich bin keine Kauffrau. Kein Händler. Kein Rechtsanwalt und kein Marketingexperte. Und deshalb will ich eine Agentur. Ich will jemanden, der mich bei diesen Verlagen präsentiert. Jemanden, der für mich verhandelt, der meine Konditionen festlegt und meine Verträge durchschaut. Ich will jemanden, der meine Interessen vertritt, damit ich mich auf das konzentrieren kann, was wirklich wichtig ist: das Erzählen von Geschichten.

    Ich glaube gerade im letzten Absatz kommt raus, wieso sich der Weg über eine Agentur womöglich noch immer lohnt, und weshalb er noch immer empfehlenswert ist, trotz der vielen anderen Möglichkeiten. Hier muss einfach jeder für sich entscheiden …

    Verfasst in Fragestunde mit Laura Kneidl weiterlesen
  • L
    Laura

    Ich habe inzwischen schon verschiedene Methoden zum Plotten ausprobiert z. B. die Schneeflockenmethode oder die klassische 3-Akt-Struktur. Ich habe auch schon versucht Kapitel für Kapitel und Szene für Szene nacheinander zu planen, aber leider wollte das alles nicht wirklich funktionieren. Also hab ich weiter rumgetestet, bis ich meine eigene Methode entwickelt habe, die ich einfach „Betreibsanleitung" nenne.

    Diese “Betriebsanleitungen” umfassen meist um die 15 bis 20 Normseiten (ca. 4000 Wörter) und sind wohl mit einem Exposé zu vergleichen. Nur dass ich nicht rein den Inhalt beschreibe, sondern auch Erklärungen dazu gebe.

    In der “Betriebsanleitung” von “Light & Darkness” zum Beispiel, habe ich geschrieben, dass Light Schülerin ist und eine Schule für Delegierte besucht. Und direkt darunter, habe ich ihren Stundenplan ausgearbeitet. Dieser ist zwar nicht direkt wichtig für die Handlung, aber es ist trotzdem nett, ihn zu haben und er erklärt ein bisschen, wie das Schulsystem funktioniert.

    Kurz gesagt, schreibe ich wohl ein knappes Handbuch zu meiner Welt. Ich versuche es immer möglichst kurz und grob zu halten, und nur die nötigsten Details festzulegen, so dass die Handlung funktioniert, aber ich meine Charakter nicht in ihrer emotionalen Entwicklung einschränke. Denn immer wenn ich versuchte ihnen vorzugeben, was sie zu fühlen haben, klappt das erst recht nicht! ;)

    Verfasst in Fragestunde mit Laura Kneidl weiterlesen
  • L
    Laura

    Uhh, ich glaube nicht, dass ich die richtige Person für einen Rat in dieser Hinsicht bin, da ich selbst nie eine SelfPublisherin war. Aber generell freuen sich Verlage natürlich, wenn sie neue, unverbrannte Manuskripte bekommen. Jedoch freuen sie sich manchmal auch, wenn sie auf einen Erfolg noch mit aufspringen können, siehe “Kirschroter Sommer” von Carina Bartsch. Und natürlich haben (erfolgreiche) Selbstverleger den Reiz, dass sie schon eine Leserschaft mit in den Verlag bringen.

    Ich glaube, diese Antwort ist jetzt nicht so befriedigend, aber mehr kann ich wirklich nicht beurteilen. :)

    Verfasst in Fragestunde mit Laura Kneidl weiterlesen
  • L
    Laura

    Manchmal? Ständig! Auf meiner Projektliste sehen im Moment über 10 Romane, die geschrieben werden wollen – ohne Fortsetzungen! – und das sind nur wirklich die Ideen, für die ich schon eine konkretere Handlung ins Auge gefasst habe!

    Die Zeit reicht natürlich hinten und vorne nicht, selbst wenn ich Vollzeit Autorin wäre, was ich nicht bin, wäre es immer noch zu viel. Und das einzige, was da hilft ist Disziplin!

    Das fällt mir im Moment natürlich etwas leichter, weil der Verlag Teil 2 von „Elemente der Schattenwelt" haben möchte und ich die Deadline nicht verpassen will, aber auch schon zuvor, habe ich versucht mich zusammenzureisen. Denn ich bin jemand, der sich lieber auf eine Sache konzentriert, und ich glaube, dass du, wenn du eine Sache nach der anderen machst, auch schneller bist, als wenn du ständig hin und her springst, auch wenn das manchmal schwer fällt. ;)

    Verfasst in Fragestunde mit Laura Kneidl weiterlesen
  • L
    Laura

    Das ist schwer zu sagen, denn ich arbeite tatsächlich mit Unterbrechungen. Der einzige Roman, denn ich je geschrieben und direkt danach überarbeitet habe, war „Light & Darkness". Hier habe ich vier Monate für die Rohfassung gebraucht und noch einmal fünf – sehr arbeitsintensive – Monate zum Überarbeiten/Korrekturlesen lassen. Gesamt also 9 Monate. Das ist für mich allerdings schon relativ lange.

    „Light & Darkness" war mein erster vorzeigbarer Roman, und ich wollte, dass er für die Bewerbung bei einer Agentur perfekt ist. Natürlich ist Perfektion bei Romanen reine Illusion! ^^

    Für die Romane die danach folgten, habe ich jeweils ca. 6 Monate gebraucht, wenn man die reine Arbeitszeit zusammenzählt. Der zweite Teil der „Elemente der Schattenwelt: Soul & Bronze" wird der erste Roman seit „Light & Darkness" sein, den ich direkt nach dem Schreiben überarbeite.

    Verfasst in Fragestunde mit Laura Kneidl weiterlesen
  • L
    Laura

    Hallo Jasmin,

    wenn du es dir “einfach” machen möchtest, suchst du dir eine Literaturagentur, die laut Agenturprofil historische Romane sucht. Wenn du dann eine Agentur gefunden hast, sucht diese den perfekten Verlage für dich aus.

    Ansonsten hilft nur das durchforsten von Verlagsvorschauen. Studiere, welche Romane die Verlage verlegen, frag dich, ob du reinpasst, und schau dir an, was der Verlag so für seine Autoren leistet, und ob das zumindest dem Standard entspricht.

    Ein guter Tipp ist es auch, sich einfach mit anderen Autoren auszutauschen, die ähnliche Gesichten im selben Genre schreiben. Oder die in einem Verlag veröffentlicht haben, der dich interessiert. :)

    Verfasst in Fragestunde mit Laura Kneidl weiterlesen
  • L
    Laura

    Hallo Sarah,

    ich habe mich sehr über deine Rezension gefreut. Vielleicht hast du ja gesehen, dass ich sie auch auf meiner Autorenseite geteilt habe. ;)

    Generell ist es sicherlich wichtig viel zu lesen, oder sich zumindest viel mit den Buchmarkt auseinanderzusetzen, damit man weiß was es gibt und wie es andere Autoren umsetzen … und dann macht man einen Bogen drum, oder steuert geradewegs auf dasselbe Ziel zu, je nachdem, was man erreichen will.

    Ansonsten kann ich deine Frage gar nicht so genau beantworten, weil tatsächlich kommen mir die besten Ideen „einfach so". Entweder wenn ich schon am Schreiben bin und etwas ganz anderes plane, oder wenn ich eigentlich überhaupt nicht darüber nachdenke.

    Während ich vor ein paar Wochen an Teil 2 der „Elemente der Schattenwelt" geschrieben habe, kam mir plötzlich die perfekte Auflösung für eine Contemporary in dem Kopf, die ich Mitte 2013 angefangen – und nicht beendet – habe. Wieso, weshalb, warum? Keine Ahnung!

    Verfasst in Fragestunde mit Laura Kneidl weiterlesen
  • L
    Laura

    Hallo Ben,

    was die Qualität der Rohfassung angeht, gebe ich mir wohl die Waage. Ich schreibe weder besonders schlecht, und nehme mir schon etwas Zeit, aber ich versuche auch nicht zu perfektionistisch zu werden, denn dann komme ich nicht mit dem Schreiben voran.

    Daher haben meine Texte gar nicht so viele Überarbeitungen notwenig, zumal ich inhaltlich auch immer eine sehr genaue Vorstellung hab, und ich nicht viel umschreiben muss. Meist erledige ich alle von dir aufgezählen Schritte (Logik, Satzbau, etc.) in einem, maximal zwei Durchgängen gleichzeitig.

    Danach kommt der Text zu meinen Betalesern. Hier schaue ich mir nur noch die Stellen an, die kritisiert wurden. Und sobald alle Testleser durch sind, lese ich das Skript noch einmal durch, um zu sehen, ob die Anmerkungen der Betaleser keine Unstimmigkeiten reingebracht haben.

    Du siehst, alles sehr simpel bei mir, wenn es ums Überarbeiten geht. ;)

    Verfasst in Fragestunde mit Laura Kneidl weiterlesen
  • L
    Laura

    Lieber Wolfgang,

    ich glaube nicht, dass du ins Grübeln kommen musst, denn was du auf der Buchmesse gehört hast entspricht ganz der Wahrheit, vor allem wenn das eBook einen viel günstigeren Preis bietet – wie es auch bei „Light & Darkness" der Fall ist.

    Impress ist in erster Linie ein digitaler Verlag, also darauf spezialisiert eBooks zu veröffentlichen, und soweit ich es einsehen kann, hat der Entschluss, „Light & Darkness" im nachhinein als Print zu veröffentlichen, wenig mit dem Erzielen hoher Verkaufszahlen zu tun.

    Meine Lektorin hat mir ganz klar gesagt, dass vermutlich nicht all zu viele Printbücher verkauft werden, daher werden auch nicht viele gedruckt, was zur Folge hat, dass die broschierte Ausgabe mit 15,99 Euro sehr teuer ist. Die Entscheidung im Print zu gehen, obwohl wahrscheinlich kein (großer) Gewinn erzielt wird, sieht der Verlag als eine Investition in meine Zukunft. Er versucht mich aufzubauen, und mich an einer neuen, nicht digitalen Leserschaft heranzuführen. Denn auch wenn eBooks immer beliebter werden, so hat ein gedrucktes Buch noch immer ein gewisses Ansehen, das dafür sorgt als Autor auf den Buchmarkt anders wahrgenommen zu werden.

    Verfasst in Fragestunde mit Laura Kneidl weiterlesen
  • L
    Laura

    Je nachdem wann, würde ich vielleicht auch kommen! :D Aber am besten ihr macht das Datum ohne mich aus, und ich schau dann einfach mal *g*

    Verfasst in Real Life-Treffpunkt weiterlesen
  • L
    Laura

    Generell bin ich allen Namen gegenüber aufgeschlossen, wenn sie zu dem Charakter passen, aber was mich persönlich immer sehr abschreckt, sind unanssprechliche Namen wie sie oft im High Fantasy anzutreffen sind. Ich möchte mir nicht jedes mal “die Zunge brechen” wenn der Name des Protagonisten erwähnt wird – aber da ich eher weniger High Fantasy lese, ist das nur seltens ein Problem. :D

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen
  • L
    Laura

    Mein erster Schritt ist es immer zu schaue, ob der Leser, der kritisiert, überhaupt in mein “Klientel” passt. Wenn es ein Testleser ist, dem es nicht gefällt, kann man darüber reden. Ist die Kritik auf Amazon, kann man schauen, was für Bücher von dem Leser sonst bewertet wurde. Stell ich dann raus, dass der Leser hauptsächlich Thriller mit 5 Sterne bewertet hat, kann ich die Kritik soweit ignorieren, weil es ist natürlich klar, dass einem solchen Leser mein Jugendbuch-Fantasyroman nicht all zu viel abgewinnen kann und sich evtl. einfach mal an was neuem versuchen wollte.

    Ansonsten kann ich dir leider keinen Tipp geben, denn um ehrlich zu sein bin ich noch(!) in der glücklichen Situation keine all zu schlechten Kritiken bekommen zu haben, das negativste waren bisher 2,5 (also gerundet 3 Sterne) und das zählt für mich jetzt nicht wirklich in den negativen Bereich. Aber ich finde gerade bei ersten Veröffentlichungen sollte man nicht zu hart mich sich ins Gericht gehen. Immerhin ist das alles erst der Anfang, und es wäre doch irgendwie schade, wenn man schon am Anfang seiner Karriere ein Meisterwerk abliefernd. Und negative Kritiken sind doch immer eine Herausforderung es später besser zu machen!

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen

Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.