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Prokrastinationskönig

Für gewisse Teilnehmer des Aktionstages der Chatters Anonymous am 12.02.2016

  • Andrea Weil

    @sebmeissner Ich bin auch sehr froh. Der Beweis, dass ich wieder eine Deadline einhalten kann, steht zwar noch aus, und “weg” wird es nie ganz gehen, aber ein Schritt nach dem anderen :relaxed:

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  • Andrea Weil

    @lia sagte in Wieder reingefunden und doch noch veröffentlicht:

    Also wenn du kein Vorbild bist, dann weiß ich auch nicht …

    Ach gosh, jetzt werd ich ganz verlegen :blush: Mir ist halt aufgefallen, wie gut es mir getan hat, von andren zu lesen und zu merken, dass ich nicht alleine bin. Ich hatte schon Angst, dass Verlage/Kund:innen glauben, ich sei nicht zuverlässig etc, aber wenn, bemerke ich es bislang nicht. Es freut mich sehr, dass es euch inspiriert und ermutigt.

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  • Andrea Weil

    @frau-maus sagte in Wieder reingefunden und doch noch veröffentlicht:

    Leider hab ich keine Tolino, werde dann halt bis Mai warten. :grin:

    Ich hoffe sehr, es lohnt sich. :sweat_smile:

    Und ihr beweist gerade wieder live, was für ein tolles Forum das hier ist. Danke <3

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  • Andrea Weil

    @manuela-sonntag sagte in Wieder reingefunden und doch noch veröffentlicht:

    Das Cover ist schonmal ziemlich großartig, hat so einen wunderschönen creepy vibe. :smile:

    Der Verlag hat extra vorher gefragt, ob ich Wünsche habe, das hab ich so auch noch nicht erlebt. :heart_eyes: Ich hatte nur eine vage Vorstellung, vor allem wollte ich keinen Leuchtturm, denn Dagebüll besitzt keinen. Trotz manch schwerer Themen und der Zeit, in der ich es schrieb, ist es eine der fluffigsten Geschichten, die ich je verfasst habe xd

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  • Andrea Weil

    Im Mai erscheint offiziell mein erster Versuch im Regionalkrimigenre, aber tatsächlich hat der Verlag mit Weltbild einen Deal gemacht, dass die das eBook exklusiv vorab anbieten dürfen - “Sturmflutnacht” ist also seit dem 1.4. zu haben. Dass die sich dafür interessiert haben, ist natürlich ein großes Kompliment und viel Vertrauensvorschuss in eine unbekannte Autorin. Allerdings bin ich hauptsächlich stolz, dass ich das Buch überhaupt beendet habe. Mit zwei Jahren Verspätung und nur mit Hilfe der Schreibnacht und meiner Writing Buddies.

    CN Depression

    Eigentlich war die Deadline zur Abgabe des Manuskripts Juni 2018. Im März lief ich über die LBM auf der Suche nach gutem Handy Empfang und weinte vor Erleichterung, als meine Agentin sagte, sie kümmere sich darum, den Termin auf Jahresende zu verschieben. Denn irgendwie kam ich gar nicht voran, obwohl mir diese “Auftragsarbeit”, die ich auf Anregung der Agentur entwickelt hatte und die abseits meines “Wohlfühlgenres” blutige Vampirfantasy lag, ans Herz gewachsen war, zusammen mit meiner ersten queeren Protagonistin. Ich wusste nicht, was mit mir los war. Ich hatte früher schon depressive Episoden gehabt, aber immer anlassbezogen. Mittlerweile hatte ich eine Therapie hinter mir, mein Leben umgekrempelt, mich in meinem Traumberuf Lektorat selbständig gemacht, einen liebevollen Partner gefunden. Deshalb brauchte ich eine Weile um zu verstehen, warum es mir so schlecht ging. Dass die chronische Krankheit Depression keinen Anlass braucht und beschlossen hatte, nicht mehr weg zu gehen.

    Ich habe auch die verschobene Deadline nicht eingehalten. Stattdessen konnte ich im Dezember 2018 nicht mal mehr meine eigene Handschrift lesen, weil mein Hirn in Totalstreik ging. Eine sehr beängstigende Erfahrung. 2019 begann mit einer psychosomatischen Reha und ich dachte, ich werde nie mehr schreiben, nie mehr von einem Verlag eine Chance kriegen, meine Kund:innen vergraulen. Aber es kam ganz anders. Überall, wo ich offen über meine Probleme sprach, stieß ich auf Verständnis. Meine Agentin sorgte dafür, dass mir der Verlag eine offene Deadline gab: Ich konnte das Manuskript liefern, egal, wie lange es dauern würde. Kolleginnen sprangen ein und übernahmen meine Lektorate und die Leute kamen trotzdem zu mir zurück, sobald ich wieder an den Schreibtisch konnte. Und die ganze Zeit waren meine Writing Buddies @Chatters-Anonymous für mich da, halfen, so weit das möglich war, schenkten mir Liebe und Vertrauen. Langsam tastete ich mich mit unseren kleinen RPG, die wir mit unseren Charakteren erfunden hatten, wieder ans Schreiben ran. Schließlich setzte ich mich bei einer Schreibnacht wieder an den Nordsee-Krimi - und die Magie wirkte. Obwohl ich seit Monaten nichts daran getan hatte und als Nicht-Plotterin kaum Notizen über Kajas Suche nach den wahren Hintergründen des Todes ihrer Reitschülerin und Erfolgsautorin Marietta besaß, fand ich die Erzählstimme wieder. Kämpfte mich durch die Herausforderungen des neuen Genres. Ohne diesen Rush von Adrenalin, dieses gemeinsame Anfeuern gegen die Übermüdung, die inspirierenden Interviews mit erfahreneren Autor:innen wäre mir das nicht so erstaunlich leicht geglückt.

    Deshalb ist “Sturmflutnacht” etwas ganz besonderes und ein Erfolg, egal, was jetzt noch passiert. Und ich bin dankbar. Für dieses Forum, auch wenn ich nicht mehr so aktiv sein kann wie früher und mit meinen Kräften haushalten muss, und die lieben Menschen, die ich hier gefunden hab. Danke! <3

    Wer also einen Tolino hat, kann schon lesen falls Interesse, der Rest muss leider bis Mai warten, dann ist es überall im Handel: https://www.weltbild.de/artikel/ebook/sturmflutnacht_34590483-1

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  • Timothea Rubin

    Meine neuste Protagonistin Pia würde sagen “Ja okay, das passt jetzt zum restlichen Tag” (es würde jeden Tag passen ^^) und sich auf den Boden setzen und warten, was passiert. Wenn es genug Internetempfang gibt, um eine Fanfiction zu lesen, wäre das aber ganz nett.
    Generell glaube ich, die allermeisten würden erst mal entspannt bleiben und dann ist es davon abhängig, wie lange es dauert und was sie eigentlich vorhatten.

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  • Andrea Weil

    Dann passt gut auf euch auf.

    Helmut fährt vielleicht einmal alle paar Jahre Aufzug, weil er selten aus seinem Kaff rauskommt und da kein Gebäude hoch genug ist dafür. Er wäre etwas gereizt, nach dem Motto: Muss das jetzt passieren! aber gelassen. Den alten Mann bringt nichts so schnell in Wallung.

    Roland, das menschliche Störfeld, würde nur resigniert seufzen, denn er ist das gewöhnt. Es sich gemütlich machen und auf Rettung warten.

    Meine Vampys würden über die Deckenluke aussteigen und klettern, weil das nicht wirklich anstrengend ist für sie. Mögliche menschliche Zeugen vorher geistig manipulieren, damit sie sich nicht an den Mitfahrer erinnern. Andere retten eher nicht - die sollen froh sein, dass man so höflich ist, rechtzeitig abzuhauen, bevor das Leckerchen auf engem Raum zu verführerisch duftet :smiling_imp:

    Die einzige, die wirklich durchdrehen würde, wäre Kaja aus meiner aktuellen Neuerscheinung “Sturmflutnacht”, und bei dem Versuch, sich selbst zu befreien, wahrscheinlich irgendwas kaputt machen oder sich selber verletzen.

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  • Timothea Rubin

    Ich lese gerade “Harry Potter und der Gefangene von Askaban” (ich habe keine Erinnerungen an dieses Buch…) und vielleicht “Der Dieb ohne Herz”. Aber das hat mir zu kleine Schrift und zu wenig Zeilenabstand, also lese ich es vielleicht auch einfach nicht weiter. Außerdem mag ich Fantasy eigentlich gar nicht so wirklich. Und schon gar kein High Fantasy. :D

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