• Andrea Weil

    @houston nicht wahr? Ich muss den mal in eine Geschichte einbauen. Nur bislang hab ich erst dann über einen Ort geschrieben, wenn ich nicht mehr dort wohne :-p

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  • Andrea Weil

    Wenn ich erstmal im Flow bin, ist es fast egal, aber ich habe Favoriten: draußen im geheimen Park oder am Fuße des Rabenfelsens am Muldeufer. Ist nur doof bei schlechten Wetter. Dann Schreibcafé, z.B. in der Leipziger Bahnhofsbuchhandlung. Wenn mein Rücken und meine Handgelenkssehne mich zwingen, an meinem Schreibtisch. Und im Zug, solange mir nicht schlecht wird. Bei einer denkwürdigen Gelegenheit hab ich deshalb den Umstieg verpasst und bin spätnachts fast auf einem einsamen Kaffbahnhof gestrandet. Passte sehr gut zu meinem Vampirprojekt xd

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  • Andrea Weil

    Tatsächlich habe ich für meinen Roman “Neun Leben, achtzehn Krallen” eine Sage entwickelt, die sich Katzen untereinander erzählen und an ihre Kinder weitergeben, die das ambivalente Verhältnis zu den Menschen erklärt und den Stolz der Katzen, warum sie sich so halb den Menschen angeschlossen haben, ohne ihnen zu dienen wie die Hunde.

    In meinem Nordsee-Krimi Sturmflutnacht werden die Ereignisse immer überschattet von Storms Schimmelreiter, was meine Protagonistin dazu bringt, widerwillig das Buch zu lesen. Und in “No Pflock” stellt sich heraus, dass es so viele unterschiedliche und widersprüchliche Vampirgeschichten gibt, weil die Blutsauger selbst diese Gerüchte streuen, damit niemand mehr weiß, was wirklich ihre Schwächen sind.

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  • Andrea Weil

    Nicht-Nano-Mensch hier. Ich hab keine direkten Rituale, erst recht nicht zum Anfang, da ich nicht plotte und die Anfänge mir meistens im Halbschlaf einfallen. D.h. Wenn ich ein neues Projekt starte, kritzele ich meistens auf irgendwelchen Zetteln rum, die im Nachttisch liegen. Alles andere - das passende Notizbuch zum Projekt, die Playlist zur Einstimmung (NIE zum Schreiben, da brauche ich Ruhe) und raus ins Grüne gehen, damit ich weniger Ablenkung habe - kommt später, wenn ich schon drin stecke und entwickelt sich zusammen mit dem Plot nach und nach.

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  • Andrea Weil

    Um Geister habe ich bislang immer einen Bogen gemacht beim Schreiben und weiß, ehrlich gesagt, nicht genau, warum. Irgendwie gehören die für mich zu einer anderen Kategorie als andere Fantasywesen. Es gibt exakt eine Buchidee, deren Exposé bei meiner Agentin rumliegt, wo ein Geist eine Rolle spielt. Aber da die nicht vermittelt ist und andere Herzensprojekte zum heimlich Schreiben höher in der Rangliste stehen, verfolge ich die aktuell nicht weiter.

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  • Andrea Weil

    Hihihi, das ist witzig, denn in meinem aktuellen Cosy Crime hat Helmut gleich im ersten Kapitel eine Diskussion mit seinem Kumpel Sandor zu dem Thema. Der ist Gemeindebrandinspektor und will Helmut dazu überreden, endlich der Feuerwehr beizutreten. Doch der Lokaljournalist redet sich mit journalistischer Neutralität heraus - tatsächlich hat er wenig Geld und befürchtet außerdem, andere Vereine könnten beleidigt sein, weil er die Feuerwehr bevorzugt. Am Ende schließen sie eine Wette ab: Bis zur nächsten Hauptversammlung muss Helmut zehn neue Mitglieder werben oder selbst eintreten. Das wird dann ein running gag über das ganze Buch hinweg, dass er alle Leute anhaut deswegen. Ob er gewinnt, weiß ich noch nicht. xd

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  • Andrea Weil

    @betty-blue oja, raus in die natur und kopf durchpusten ist auch immer gut. <3 Ich schreibe auch gern draußen. Am besten mit der Hand ins Notizbuch - da fließt es besser wenn man eh viel am Computer arbeitet. (Noch so als Tipp)

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  • Andrea Weil

    Ich hatte ein böses Schreibtief das mehrere Jahre dauerte, weil mein damaliger Beruf, Journalistin, sämtliche kreative Energie gefressen hat. Okay, der große kreative Ausbruch kam erst, als ich mein ganzes Leben umgekrempelt und den Beruf gewechselt habe, aber ich glaube nicht, dass das zwingend nötig ist. xd Was mich die ganze Zeit bei Laune gehalten hat, waren Kurzgeschichten über einen PnP-Rollenspiel Charakter mit Zielgruppe drei Leute. Oder auch heute noch, wenn ich nicht voran komme, schreibe ich mit Autorenfreundinnen kleine Plays über unsere Charaktere. Fingerübungen, um sie besser kennenzulernen, ohne Druck und Anspruch auf Perfektionismus. Einfach den Spaß am Schreiben wiederfinden, dass es sich nicht zu sehr nach Arbeit anfühlt (und genau deshalb kann ich nicht NaNo). Meine aktuellen Durchhänger entspringen meistens meiner depressiven Episoden, deswegen weiß ich, wie wichtig es ist, auch einmal eine Pause zu machen und sich zu vergeben, wenn es nicht so läuft, wie es soll. Das entspannte Gehirn ist kreativer, das lässt sich neurologisch nachweisen!

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  • Andrea Weil

    @cassiopeia entschuldige bitte, das wusste ich nicht. Ich hatte einfach nur Sorge mein Liebling verschwindet einfach so, aber mit der Erklärung verstehe ich das natürlich. Ich drück dir die Daumen und wünsche dir viel Kraft, den Stress zu bewältigen.

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  • Andrea Weil

    1. Ich nehme nie am Nano teil, weil ich mir schon genug Stress mit dem Deadlines der Verlage mache und mir Wörterzählen gar nicht guttut. Aber ich nutze die allgemeine inspirierende Stimmung und komme meistens auch besser mit meinen Projekten voran. Und ansonsten bin ich da zum Trösten und aufbauen, wenn es mal nicht so klappt.

    2. Helmut würde sich so einen Stress nicht antun, aber angenommen, er hätte eine Wette laufen um einen Monatsvorrat Bier oder so, würde er den Nano rocken. Er ist als Lokaljournalist das schnell schreiben gewöhnt und hat wenig Ehrgeiz, künstlerisch wertvoll zu sein. Er würde also irgendeine ganz generische Geschichte runterrotzen oder Anekdoten aus seinen 60 Jahren Einblick in alle Facetten des Dorflebens. Hauptsache, er gewinnt die Wette.

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