• Andrea Weil

    @nicola_ha Danke, dass du gleich drauf eingehst. Ich unterstelle auch nichts, aber vieles geschieht einfach, weil ich ohne eigene Duskriminierungserfahrung nicht einschätzen kann, wie schnell ich jemanden verletze. Deshalb engagiere ich für meine Bücher z.b. Sensitivity Reader. Und ich habe den Eindruck, immer dieselben Argumente zu lesen. Ich lerne nichts Neues, wenn ich Weißen zuhöre, die über Diskriminierung reden. Deshalb hab ich diese kleine Linksammlung mit teingeworfen und möchte selbst gar nicht argumentieren. Das hat auch nichts mit Mundtot machen zu tun. Es ist eine persönliche Entscheidung, dass ich schweigen und betroffenen zuhören mag. Noch hab ich nicht genug gelernt, um mich kompetent zu fühlen, mich da zu äußern. Obendrein, weil ich weder High Fantasy noch historisch schreibe. Ich lese nicht mal gern historische Romane, weil in fast jedem eine Frau vergewaltigt wird. Ob historisch korrekt oder nicht, dafür ist mir meine Lesezeit zu schade und es ist oft nur eine billige Abkürzung, um Konflikt zu schaffen oder zu zeigen, wie böse der Böse ist.

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  • Andrea Weil

    Ich fühle mich unwohl, diese Diskussion zu führen, ohne Leute dabei zu haben, die zu denen gehören, die die wirklich Verletzten und Diskriminierten sind. Dann drehen wir uns in unserer weißen Bubble um uns selbst und reproduzieren immer dasselbe. Das hätten wir mal James A. Sullivan fragen sollen, als er Gast war. Wer ihm oder Nora Bendzko auf Twitter folgt, lernt da einiges. Das Forum vom Tintenzirkel ist über diese Diskussion von einem Fettnäpchen ins nächste gefallen, wenn man es nett ausdrücken will, und hat nach einem Outcall dann mal konsequent (unabsichtliche) rassistische Äußerungen aufgeräumt. Das hier so casual in einer Montagsfrage abzuhandeln und dann noch mit dem Scream-Emoji nach dem Motto: oh, heißes Eisen … finde ich jetzt nicht so geschickt. Sind wir safe Space genug, dass sich unsere BIPoC dazu äußern mögen? Weiß nicht.

    https://mobile.twitter.com/NoraBendzko/status/1362895321685250048

    [https://mobile.twitter.com/NoraBendzko/status/1363125412524658694](https://mobile.twitter.com/NoraBendzko/status/1363125412524658694

    [https://geekgefluester.de/es-gibt-keine-historische-korrektheit-von-popkultur?cookie-state-change=1620715572062](Link Adresse)

    Ach ja, und zum Thema vernachlässigt Forschung über BIPoC in Europa: [http://black-europe.com](Link Adresse)/

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  • Andrea Weil

    Nehmen wir nur Bücher … Fünf Wochen bis ein Jahr, wenn man Rückblicke mitzählt: 15 Jahre.

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  • Andrea Weil

    @korbi217 sagte in Montagsfrage #238 - 26.04.2021:

    Es ist faszinierend, wie eure Figuren ein Eigenleben entwickeln (oder sind die wirklich so genau geplant?).

    Ich plane fast nie, die entwickeln sich beim Schreiben und dadurch, dass ich hier über Sie nachdenke xd

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  • Andrea Weil

    @carok sagte in Montagsfrage #238 - 26.04.2021:

    Cool!

    Darauf zitiere ich ihn mal selbst: :laughing:

    Er kicherte wieder und schüttelte den Kopf. Dann streckte er die Hand nach Alinas Gesicht aus, stoppte jedoch, bevor er ihre Haut berührte. »Willst du lieber einen Meister, der … cooler ist?«
    Sie zuckte, hob dann aber trotzig das Kinn, obwohl ihr Atem immer schneller und flacher ging.
    »Nein«, beantwortete Ravic seine eigene Frage. »Auf einmal machen Vampirromane nicht mehr so viel Spaß, hm? All die schönen Stunden voller romantischer Träumereien unter dem Filmposter … Dass sich ein Vampir in einen Menschen verliebt, ist so wahrscheinlich, wie sich ein Mensch in ein Schinkenbrot verliebt.«

    (No Pflock, Fabylon Verlag 2017, S. 112)

    Sorry, das konnte ich mir nicht verkneifen <3

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  • Andrea Weil

    Ich hab heute einen so miesen Tag, dass ich nicht weiß, wie und ob ich das beantworten soll :sweat_smile: Wie immer in solchen Zeiten schaue ich auf Ravic. Der hat wenig miese Tage, weil ihn nichts wirklich schert. Aber wenn, bringt er ein paar Leute um, um auf andere Gedanken zu kommen.

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  • Andrea Weil

    Ich würde wahnsinnig gerne mehrere Fremdsprachen können, aber habe nur das Englische gemeistert. Schon an Französisch bin ich gescheitert. Immerhin, seit ich im Wintersemester 2004, 2005 in Kanada war, schaue ich viele englische Filme und lese englische Bücher, und zwar so selbstverständlich, dass ich beim Weglegen gar nicht weiß, ob ich gerade auf Deutsch oder Englisch gelesen habe. Es gibt Nuancen, die eine Übersetzung, egal, wie gut sie ist, nie rüberbringen wird. Dazu kommt: Im Englischen kann ich meine innere Lektorin besser überlisten. Denn mein Beruf hat mir leider den Spaß am Freizeitlesen sehr schwer gemacht. So kann ich mittlerweile im OV besser entspannen als in meiner Muttersprache.

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