• Hollarius

    … wie fange ich … nun, vielleicht … Hallo da draußen, ich nenne mich Hollarius - ja, ich weiß, doofer Name, aber ich war zwanzig und ich hielt es für eine gute Idee - und ich schreibe … äh, das war hier doch die Selbsthilfegruppe, oder?
    Was ist wichtig. Ich trage mein Autonym schon ziemlich lange, über zwanzig Jahre und daran könnt ihr leider mein Alter ungefähr ablesen.Ich hab früher viel Theater gemacht und einige Theaterstücke geschrieben, meistens für jüngere Darsteller. Seit ich das nicht mehr so mache, schreib ich zwar ganz gerne hier und da mal was, aber ich werde schlecht mit Dingen fertig … tja … Meine Stärke sind Dialoge, meine Schwäche … naja … der Rest …
    Ich lese meist in den verschiedenen Genres der Phantastik, und wenn ich schreibe, ist das selten in einem Genre, aber ich neige zu märchenhaftem und ein bisschen Poesie. Ich bin nicht lustig, lache aber gerne über die Witze, die ich in mein Geschreibsel einbaue … Ja, es ist kompliziert …
    Nun ja, ich hoffe, das reicht erstmal. Ich schnupper mal ein bisschen rum, okay?

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  • Hollarius

    Ich habe eine Idee, die vermutlich eine Kurzgeschichte werden will. Da ich aber noch ein ziemliches Kopfchaos habe, bin ich mir da noch nicht so ganz sicher. Es sollte aber eigentlich kurz bleiben. Ich habe bisher so zwei Absätze, an denen werde ich einfach weiterschreiben.

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  • Hollarius

    Gestern war nicht so mein Tag, daher werde ich heute versuchen, meine Kurzgeschichte aus der Schreibnacht zu Ende zu schreiben. Mal schauen, ob ich das wirklich will, denn sie geht so leicht in eine Horrorrichtung, und ich mag nichts allzu ekliges schreiben^^.
    Ansonsten habe ich noch die eine oder andere Idee für Blogposts … mal schauen, wie viel heute möglich ist. Das Wetter ist ja ideal zum drinnen bleiben, schrieben und Tee trinken ;)

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  • Hollarius

    Eienrseits bin ich gespannt, wieviele Etappen ich denn wohl so schaffe. Es ist ja meine erste Schreibnacht, und ich bin ein bisschen müde und leer. Andererseits habe ich aber einen ganz guten Anfang und wenn ich jetzt einen guten Einstieg in den zweiten Teil meiner Kurzgeschichte finde, dann kann die Geschichte auch schon in der nächsten Etappe fertig werden. Wieviel? naja, so viel, wie es halt braucht ;)

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  • Hollarius

    Uih, das war so viel …

    Unter- und Mittelstufe:
    Vorstadtkrokodile (naja)
    Heißt du wirklich Hassan Schmidt? (ziemlich gut)
    Die letzten Kinder von Schewenborn (Albträume)
    Wilhelm Tell (in Ausschnitten)
    Kleider machen Leute (So langweiliger Scheiß)
    Das Schiff Esperanza (ziemlich okayes Hörspiel, dabei habe ich herausgefunden, dass ich schauspielen kann. Ich mag das Ding deswegen)
    Die neuen Leiden des jungen W. (ganz großartig!) (freiwliig den Werther deswegen gelesen!)
    Die Marquise von O. (ein Graus!)
    Im Westen nichts Neues (unfassbar, so gut)
    Woyzeck (zum ersten Mal - ein Erweckungserlebnis)
    Der gute Mensch von Sezuan (ich glaube, ich habe das nie zu Ende gelesen…)

    Oberstufe
    englisch:
    Cal (keine Erinnerung, irgendwas mit Nordirland)
    The Merchant of Venice (es gibt so tolle Sachen von Shakespeare und wir lesen das … Hamlet, Romeo und Julia und einige andere habe ich bald freiwillig gelesen)
    deutsch:
    Woyzeck (ein zweites Mal)
    Dantons Tod (yeah! Es geht um Liebe und Tod, das macht wenigstens Sinn!)
    Torquato Tasso (okay, Iphigenie wäre auch nicht besser gewesen, aber es war halt echt langweiliger Goethe)
    Ein fliehendes Pferd (Nein, bitte nie wieder)
    Die Wirrungen des Zöglings Törless (mochte ich)
    Alle möglichen Parabeln von Kafka (habe ich geliebt)
    Das Versprechen (der Dürrenmatt-Roman, oder war das nicht in der Oberstufe, es ist so lange her … / war auf jeden Fall recht gut)
    Der Steppenwolf (gefiel mir auch recht gut)

    Warum waren das so viele? In der Mittelstufe hatte ich einen Deutsch-Differenzierungskurs - so ähnlich wie Wahlpflicht oder so - und in der Oberstufe Lehrer, die uns echt gestresst haben. Grundkurs, wohlgemerkt, im LK war ich in Englisch.

    Habe ich die Lektüren gelesen? Ja klar. Was ist denn das für eine Frage? Ich habe damals etwa tausend Seiten pro Woche gelesen. Da waren die Lektüren ja auch nur ein Spaß nebenbei. (Die Ausnahme habe ich oben angesprochen, der Brecht kam irgendwie nicht mehr dran und deswegen habe ich das damals glaub ich nicht zu Ende gelesen.)

    Ich habe die Dramen geliebt, weil ich da eine Chance hatte zu glänzen. Denn wir haben die immer in verteilten Rollen gelesen. Aber es gab auch eine Menge Dinge, die mich lange beeinflusst haben. Die neuen Leiden des jungen W. zum Beispiel, natürlich Im Westen nichts Neues, und Woyzeck, den ich halb auswendig kann. Von dem ich immer geträumt habe, ihn zu spielen. Ich habe ihn dann mal inszeniert.
    Die Kafka-Parabeln haben mich dazu gebracht, alles von Kafka aus der Stadtbücherei auszuleihen und vieles davon auch zu lesen. Faust habe ich in der Zeit auch freiwilig gelesen, weil ich dachte, der Goethe müsste doch auch besseres geschrieben haben, als Torquato Tasso.
    Interessanterweise habe ich nicht das Gefühl, dass mir Lehrer einen Unterschied gemacht haben. (Ich habe bei den gleichen Lehrern die eine Lektüre geliebt und die nächste gehasst) Oder dass wir etwas zu Tode analysiert haben. Von meinen Talenten her bin ich eher im Bereich der Mathematik und Logik unterwegs, die Analyse kam mir also eher entgegen. Mir war aber auch immer klar, dass die Autoren der Lektüren damit auch unterhalten wollten und sich vielleicht auch nicht alles gedacht haben, auf das wir so in unseren Interpretationen gekommen sind.
    Autoren ist richtig gegendert, ich habe keine einzige Lektüre gelesen, die von einer Frau geschrieben war.

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  • Hollarius

    Ich denke, es ist immer die Frage, wie man mit Klischees umgeht. Und wenn Zwerge und Elfen sich nicht leiden können und am Ende beste Freunde werden, so ist das natürlich das Legolas-Gimli-Klischee, das bei Tolkien okay ist - da war es neu - aber jetzt unbefriedigend wirkt.
    Eine “Regel” - ja, es gibt keine Regeln in der Kunst, es sei denn, um sie zu brechen - ist für mich: Entweder ich nehme die Erwartung und übererfülle sie - dann prügeln sich Zwerge und Elfen sobald sie sich sehen, vielleicht ist es sogar ein genetischer Defekt, der bewirkt, dass sie jeweils rot sehen, wenn sie die andere Rasse auch nur riechen - ergo Übererfüllung.
    Oder aber ich nehme das Klischee, nehme die damit verbundenen Erwartungen, und trampel auf ihnen herum. Wenn mir das bei Zwergen und Elfen wichtig wäre, könnte es beispielsweise sein, dass es ein Elfenvolk gibt, das symbiotisch mit den Zwergen im Berg nebenan lebt. Jedes Kind bekommt einen Paten aus dem anderen Volk, in vielen Familien gibt es sowohl Zwerge als auch Elfen, auch wenn die sich nicht gemeinsam fortpflanzen können, weshalb es traditionelle Formen von Samenspende und Leihmutterschaft gibt. Damit dürfte das Klischee dann wohl gekippt sein …

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • Hollarius

    In Bezug auf Romane schreiben, kann ich dazu gar nichts sagen, dafür bin ich noch nicht weit genug. Aber ich habe viel Theater gemacht, inszeniert und geschrieben. Und es gibt eine ganze Menge Regeln, die es für das Theater so gibt. Und es ist sauwichtig, dass man diese Regeln kennt.
    Und es ist auch genauso wichtig, dass man immer mal wieder überlegt, ob man durch das Brechen dieser Regeln nicht mehr erreicht. Um daraus ein Beispiel zu bauen:
    Jedes Theaterkind lernt schon, dass man dem Publikum nie den Rücken zu kehrt. Alle, die auf der Bühne stehen, machen sich schnell zu eigen, dass sie sich auf der Bühne immer so bewegen, dass sie immer zumindest minimal einen Kontakt zum Publikum haben - und wenn sie gut sind, lassen sie das sogar natürlich aussehen^^. Manchmal, ganz manchmal, braucht man aber eine starke Distanz zum Publikum. Also habe ich zum Beispiel mal eine ganz kalte Szene inszeniert, in dem die Darstellenden auf einen Bus warteten, und direkt vor dem Publikum standen, mit dem Rücken zum Publikum.
    Natürlich haben die Kids nachgefragt, ich sage doch immer, dass niemand dem Publikum den Rücken zu kehren darf. Und daraufhin habe ich das dann erläutert. Denn das war keine Intuition - ich habe viel Intuition genutzt, aber hier nicht -, sondern konnte mit den Regeln spielen, weil ich sie kannte. Hätte ich die nur die Regel gekannt und nicht ihren Grund, hätte ich das nicht gekonnt. Hätte ich die Regel gar nicht gekannt, dann hätten meine Inszenierungen absolut kacke ausgesehen.
    Also bin ich dafür, Regeln zu kennen und zu hinterfragen, zu wissen, wofür es sie gibt. Weicht man von den Regeln ab, dann sollte es einen guten Grund geben.

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  • Hollarius

    ich habe noch 171 Wörter geschafft, hab aber Rückenschmerzen und kann nicht mehr gut sitzen. Und mein Kopf ist auch sehr leer. Ich mach dann morgen mit der Geschichte weiter. Euch viel Spaß noch!

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  • Hollarius

    So, fast 500 Wörter vor dem Mittagessen. Ich finde mich gut. (konsequent dran bleiben ist immer mein größtes Problem.)

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  • Hollarius

    Habe gestern ein bisschen was geschafft, allerdings nicht so viel, wie ich gerne geschafft hätte. Jetzt muss ich noch ein bisschen andere Dinge tun, habe mir aber schon ein bisschen was für mein Projekt vorgenommen. Ein paar hundert Worte sollten schon gehen.

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  • Hollarius

    Okay, nach einer Konferenz am Samstag, wo es so viel Input und Gespräche gab, dass ich für Tage genug habe, und einem völligen Versumpfen gestern, geht es nun hoffentlich konsequent an mein Kinderbuchprojekt zurück. Mal schauen, ob noch alles frisch ist.

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  • Hollarius

    361 Wörter … und ich weiß immer noch nicht, ob das eine Kurzgeschichte bleiben kann, oder ob ich dann die IDee abwürge. Nun ja, ich schau mal, was passiert …

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Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.