• Hollarius

    Liebe @Satzbauer, die @Satzwatch hat gesprochen, das Stechen hat ein Ergebnis!

    Der erste Platz geht an @Jana-Oltersdorff:

    „Es gab immer Probleme mit den Spiegeln. Sie zeigten nie, was die Leute erwarteten. Aber seit wir alle entfernt haben, ist niemand mehr gestorben. Möchten Sie noch einen Digestif, Madame?“

    Der zweite Platz gebührt @Mara_Wilbert:

    Eigentlich zu einem anderen Zweck, als am Heiligabend mit einem Army-Rucksack auf dem Rücken durch kniehohen Schnee drei Kilometer zu laufen, um jemandem, der sein Leben nicht im Griff hatte, den Arsch zu retten.

    Und @Gänseblümchen hat damit den sehr respektablen Platz 3!

    Schafsfelle? Das hatte Grace gerade noch gefehlt. Sie würde mit Sicherheit nicht auf der abgezogenen Haut eines toten Tieres schlafen!

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  • Hollarius

    Raymond Feist Midkemia/Kelewan

    Die Vielzahl an Serien, die es um die durch Tore miteinander verbundenen Fantasywelten Midkemia und Kelewan gibt, ist so groß, dass ich irgendwann überfordert war – na ja, und vielleicht ist es auch irgendwann nicht mehr so total einfallsreich gewesen, hat man ja öfter bei Fantasywelten.

    Midkemia ist eine ganz klassische Rollenspiel-/Fantasywelt mit Elfen und Zwergen und später auch mit Schlangenmenschen – und vielleicht auch Katzenmenschen, oder verwechsel ich da was? - und wir beginnen mit einem jungen Lehrling namens Pug, dessen Lehrmeister der alte Magier des Herzogs ist. Der beste Freund von Pug ist auch recht wichtig, weil er bald eine ganz besondere Rüstung findet, die einst einem Fürsten einer untergegangenen Rasse gehörte, der so ein bisschen immer noch darin gefangen ist, und seine Kräfte auf den jungen Soldaten überträgt.
    Der größte Kniff ist der Versuch von Magiern einer anderen Welt – Kelewan -, Midkemia zu überfallen, und das auch noch im Königreich der Inseln, in dem nun mal auch Pug und Tomas leben. Die kleinen Menschen in schwarzen Roben, die den magischen Spalt geschaffen haben, sind die Magier von Tsuranuanni, einem riesigen Kaiserreich des Planaten Kelewan. Einer Welt fast ohne Rohstoffe. Die Tsurani tragen Schwerter aus gehärtetem Leder und kämpfen ohne mit der Wimper zu zucken bis zum Tod, bringen sich auch lieber selbst um, als in Gefangenschaft zu geraten.
    Raymond Feist hat die Welt mit einer Rollenspielgemeinschaft zusammen gebaut und sie ist von den Ideen her ein bisschen schlicht. Das Königreich der Inseln ist ein riesiges mittelalterliches Brittanien, Tsuranuanni ein mittelalterliches Korea oder Japan, usw. Aber in diesem Weltenbau ist durchaus einiges an sauspannenden Geschichten zu finden, und eine Serie, die ich als meinen guilty pleasure bezeichnen möchte:
    Die Kelewan-Saga:
    In dieser Trilogie von Raymond Feist und Co-Autorin Janny Wurts geht es um Mara von dem Acoma, einer siebzehnjährigen Acolythin, die gerade zur Priesterin geweiht werden soll, ja nur noch wenige Gongschläge davon entfernt ist, genau diese Weihe zu empfangen, als der alte Waffenmeister ihres Vaters kommt und ihr mitteilt, dass sie jetzt die Herrschein der Acoma ist – Vater und Bruder wurden auf Midkemia durch Verrat den midkemischen Truppen ausgeliefert und starben dort. Es ist also die Zeit des Spaltkrieges, auch Pug wird hier auftauchen, aber das ist nicht so wichtig.
    Mara zeigt sich als eine ganz besondere Spielerin des Spiels um Macht, des Spiels der Häuser, die ständig inoffiziellen Krieg untereinander führen. In der unfassbar traditionellen Welt von Tsuranuanni interpretiert sie Traditionen neu, bricht sie, nutzt sie auf Weisen aus, die sich die fast durchgängig männlichen Herrscher dieses Reiches nicht vorstellen können. Und das auf sehr befriedigende Weise drei wunderbare Bücher lang.
    Ist das ein sehr weißer Blick auf fernöstliche Kultur? - Nun, vermutlich ja. - Müssen wir über Klischees und kulturelle Aneignung und so weiter reden? - Ja, vermutlich müssen wir das. Ich sagte ja schon, es ist guilty pleasure, aber es ist halt so viel pleasure!

    Aus dem Kopf schreibe ich mal ein paar Namen von Serien herunter:

    Midkemia-Saga: Die oben angedeutete Geschichte um Pug und Tomas, die leider relativ bald zu Halbgöttern werden, was ihre Geschichten bald nur noch zu Nebensträngen macht. Wer kann sich schon mit einem übermächtigen Magier und einem Erben der Drachenherrn messen?

    Kelewan-Saga: Siehe oben.

    Krondor-Saga: Ein bisschen Spionage, ein bisschen Unterwelt und alles in und um Krondor herum, einer der größten Städte des Königreichs der Inseln.
    Schlangenkrieg-Saga: Auf einem anderen Kontinent von Midkemia gibt es Schlangenmenschen und die wollen auch das Königreich der Inslen überfallen.

    Die Erben von Midkemia, Die Legenden von Midkemia … und noch zwei weitere Serien, die nie übersetzt wurden.

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  • Hollarius

    @myosotis sagte in Phantastik-Sagas und -Welten:

    deine Bücher kenne ich leider nicht - habe aber das Gefühl, schon einmal davon gehört zu haben.

    ich rede da häufig drüber^^

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  • Hollarius

    @VIC Oh je, das erinnert mich daran, wie unser einst stolzer 6kg-Halbkarthäuser abgemagert durch Rattengift durch die Küche wankte und dabei stürzte, wir mussten ihn damals einschläfern lassen, da gab es keine Hilfe mehr. Und dann merkt man erst, wie sehr man an den Minitigern hängt. Viel Kraft für die nächsten Tage!

    So, nach Pulverschnee gestern morgen sind wir inzwischen bei ziemlich ekligem Tauwetter. Ich muss heute morgen ein bisschen was geschrieben kriegen, heute Nachmittag ist wenig Zeit. Gestern habe ich eine ganze Menge überarbeitet und die Szene, an der ich hing, endlich zu Ende entworfen. werde da auch noch ein bisschen plotten müssen, mir ist noch nicht ganz klar, ob noch eine Szene vor dem Midpoint kommt, oder ob der schon quasi da ist.

    Verfasst in Schreibmotivation weiterlesen
  • Hollarius

    Hm, Herzensprojekt. Also, ich hab meine Charaktere meistens sehrlieb und hänge an ihnen, keine Frage, aber Herzensprojekt … nee, das, was ich gerade schreibe ist hoffentlich immer mein Herzensprojekt.
    Andererseits, ja, es gibt Dinge, die man mit mehr Engagement betreibt und Dinge, die man ein bisschen nebenbei macht. Also quasi eine Rangordnung gibt es schon. Aber das Wort Herzensprojekt ist mir zu groß.

    Verfasst in Schreibnacht Montagsfrage weiterlesen
  • Hollarius

    Hallo Peter und herzlich willkommen!

    Die nächste Schreibnacht wird im Februar sein und wenn ich mehr verrate, kriege ich Ärger^^

    Schau dich um! Hab ein bisschen Spaß! Schreib mit! Und wenn noch Fragen sind, frag einfach!

    Verfasst in Öffentliches Forum weiterlesen
  • Hollarius

    Anne McCaffrey – Die Drachenreiter von Pern

    Irgendwie hat doch jeder mal Eragon gelesen, oder? Und sich gewundert, wie man auf diese wunderbare Idee der Drachenreiter kommen kann? Die Drachen, die telepathisch mit ihren Reitern verbunden sind und die von Ei an ein besonderes Band haben?
    Die Idee hatte Anne McCaffrey. Pern ist ein Planet irgendwo weit draußen und ein terranisches Siedlerschiff ist dort vor langer Zeit gestrandet. Und weil es große Probleme mit Sporen gibt, die von einem Mond auf den Planeten herunterregnen, haben sich damals die Menschen dran gemacht, telepathisch aktive Echsen auf Drachengröße genetisch zu vergrößern und mit deren Hilfe die Sporen vom Himmel zu holen. Inzwischen gibt es eine größtenteils prätechnische Feudalgesellschaft und unter ihnen eine Kriegerkaste, die Drachenreiter von Pern!

    Wunderbare Fantasy, die sich als SF getarnt hat. Sehr einfallsreich, humorvoll und spannend. (so erinnere ich mich an die Bücher der Zeiten, in denen ich da einiges von gelesen habe. Insgesamt schrieb McCaffrey da knapp vierzig Jahre an einer sehr langen Serie, von der nicht alles auf Deutsch erschienen ist und vieles nur noch antiquarisch zu kriegen ist. Oder als Ebook!)
    Die Serie war mal relativ bekannt, hatte in den Achtzigern viele Fans, ist aber heute größtenteils in Vergessenheit geraten. Kennt das außer mir noch jemand?

    Verfasst in Buchclub weiterlesen
  • Hollarius

    Viele von uns haben eine große Schwäche für die Phantastik und natürlich suchen wir ständig nach Neuigkeiten und Büchern, die wir dringend lesen müssen. Nun bin ich ja schon ein Veteran, der seit über dreißig Jahren phantastische Literatur verschlingt. Also habe ich mir gedacht, hey, ich fang mal einen Thread an, in dem ich über die großen und nicht ganz so großen Sagas, Serien und Welten spreche, die ich mal irgendwann besonders mochte. Aber das muss hier keine Egonummer wie meine King-Rezensionen werden. Stellt doch bitte auch eure Serien vor, die euch am Herzen liegen. Vor allem die, die nicht alle kennen. Gerne die, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben.

    Verfasst in Buchclub weiterlesen

Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.