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Korbi217
Verfasst in Fragestunde mit Korbinian Ring • weiterlesenDie Frage habe ich mir jetzt fast bis zum Schluss aufgehoben, aber ich habe trotzdem noch keine Antwort darauf.
Wenn du wirklich in der Wildnis bist (mehr oder weniger, echte Wildnis mir primären Wäldern sind nur noch ca. 2,8% der Erdoberfläche), nur mit der Natur, in der Begegnung mit anderen Tieren, dann ist jeder Moment unglaublich. Da kann ich mich jetzt wirklich nicht auf einen festlegen. Aber ich kann ein paar nennen, die Kandidaten wären.Man könnte den Quetzal nennen, den wir in Panama so lange gesucht haben. Wahrscheinlich eher noch die zweite Sichtung am nächsten Tag, als der fast direkt über mir saß. Aber soo besonders habe ich den Moment selbst gar nicht in Erinnerung.
Wirklich besonders war meine erste Begegnung mit wilden Affen. Eine Gruppe Mantelbrüllaffen, darunter auch zwei Mütter mit Jungtier (die Bilder dazu sind im Buch und teils auch auf der Website), die wenige Meter über uns in den Bäumen den Dschungelpfad kreuzten. Das war unfassbar, und ich muss auch sagen, besonders emotional sind Wildnisbegegnungen immer mit Tieren wie Affen und Walen, die zwar nicht unsere Sprache sprechen, aber eben auch sehr intelligent sind und mehr verstehen, als man meint.
Apropos Delfine: Die Delfine in Panama wären auch ein Anwärter. Eine große Schule von Tümmlern, und wir in einem kleinen Boot. Sie sind unter uns durchgetaucht, neben uns geschwommen, ich hätte fast nur den Arm ausstrecken müssen, um sie zu berühren.
Aber ich glaube, emotional hat die Affengruppe leicht die Nase vorn.
Zumindest solange, bis vermutlich Tränen fließen, wenn ich nach jahrelanger Suche endlich Orcas sehe
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Korbi217
Verfasst in Fragestunde mit Korbinian Ring • weiterlesenFotopapier ist eine Wissenschaft für sich.
Grundsätzlich bin ich mit den Materialien sehr kritisch, aber es kommt auf die Nutzung an. Es gibt zwei Fotodruckereien, die ich nutze – die eine ist einfach die Allerbeste, die andere für die meisten Situationen aber auch nicht groß schlechter und dabei billiger, vor allem mit Sonderrabatten, die ich da kriege.
Es gibt, ganz allgemein gesagt, bei Fotopapier glänzendes und mattes. Es kommt auf die Fotos an, was dazu passt. Mein privater Panama-Bildband ist beispielsweise komplett auf das beste verfügbare Hochglanzpapier gedruckt (der hat aber auch keinen Text). Damit sehen die meisten Panama-Bilder am besten aus. Bedeutet aber auch, er ist teuer, und er verzeiht absolut keine Fingerabdrücke – wenn ich ihn herzeige oder selbst anschaue, trage ich Baumwollhandschuhe.Das Panama-Buch ist ein Kompromiss aus Preis und Anforderungen. Glänzendes Papier ist nicht geeignet für lange Texte, daher matt. Ich wollte wegen der Bilder aber Fotopapier (und weil aus Zeitgründen eine Verlagssuche unmöglich war).
Es ist immer etwas schwierig, und für Laien auch schwierig zu durchblicken. Deshalb sage/schreibe ich immer dazu, wenn ich auf meiner Website oder sonst so Wandbilder und Drucke zum Verkauf anbiete (kommt demnächst), dass ich gerne berate, was für die gewünschte Situation das richtige Papier, das richtige Material, die richtige Druck- oder Belichtungsart ist.
Wer was damit anfangen kann: Das für mein Buch verwendete Papier ist Fujifilm Crystal Archive Album matt mit halbglänzendem Finish (deshalb ist es relativ fingerabdruckresistent), 368g/m² Grammatur laminiert auf ein kartonstarkes Trägermaterial mit 600 g/m² Grammatur und FSC-Zertifizierung.
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Korbi217
Verfasst in Fragestunde mit Korbinian Ring • weiterlesenTatsächlich kommt es auf die Ziele an. Ich bin absolut miserabel darin, Werbung zu machen. Wenn etwas Reichweite haben soll, brauche ich die Unterstützung eines Verlages.
Insofern, bei einem Roman kann ich mir beides vorstellen. Der Bildband zu einem großen Projekt, das sich gerade in der zweiten Phase befindet (ich kann es aber noch nicht offiziell machen), wird auf jeden Fall bei einem Verlag landen, das geht gar nicht anders. Da arbeite ich dann aber auch mit mehreren Organisationen zusammen, dann wird das einfacher – da komme ich dann nicht alleine als No-Name hin.
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Korbi217
Verfasst in Fragestunde mit Korbinian Ring • weiterlesenIm Selfpublishing. Für dieses Buch wollte ich spezielles Fotopapier (aus Preisgründen und Gründen der Handhabung nicht das allerbeste, aber zumindest mattes Fotopapier), das machen Verlage gar nicht. Ich arbeite praktisch als Print on Demand Variante (Stückzahl ab 1) mit einer Fotodruckerei zusammen.
Übrigens noch ein Grund, warum ich keinen Verlag gewählt habe: Das Buch war hauptsächlich mein Projekt, als ich mit kaputten Knöchel und großer Schiene nichts tun konnte. Die Verletzung war Ende Juni, die ganze Idee des Buches bis zur Fertigstellung passierte also in einem Zeitraum von nur etwa 6 Wochen (+ weitere 2 bis 3 Wochen von der Ankündigung bis zum Release).
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Korbi217
Verfasst in 112. Schreibnacht • weiterlesen@ansa sagte in Schreibnacht am 16. Mai:
schon mehrfach geschrieben hattest, dass du noch einen Reisebericht fertig schreiben wolltest. Ich glaube zuletzt irgendwann im April
Sprich nicht davon – inhaltlich ist der von vor zwei Jahren
