• Korbi217

    @hollarius sagte in Schreibtag 12.09.2021:

    ich hatte immer die Idee, dass Inszenierung dem Stück dienen muss.

    Da hast du meine volle Zustimmung. Ich meine, ich habe durchaus schon sehr gute moderne Inszenierungen gesehen. Immer mit einer Aussage zum oder aus dem Stück. Zum Beispiel hatten (oder haben? weiß gar nicht ob es schon eine neue gibt) wir eine großartige Kapitalismus-Inszenierung von Wagners Ring-Zyklus.

    Auf der anderen Seite hatten wir beispielsweise eine Inszenierung vom Fidelio, wo das ganze Stück über als einziges Objekt ein riesiges, modernes Baugerüst da stand, das die ganze Bühne in Höhe, Breite und Tiefe ausfüllte. Es sah grauenvoll aus. Und als ich den Chef-Dramaturg des Hauses (den ich gut kenne) danach fragte meinte er nur, da wüsste außer vielleicht dem Regisseur selbst keiner, was der da wollte. Das ist einfach unnötig.

    Aber solange es, wie du sagst, dem Stück dient, mache ich (fast) alles mit.

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  • Korbi217

    @hollarius Bei Musikfachsimpelei bin ich immer dabei ;-)
    Altmodische Inszenierungen mag ich eigentlich sehr gerne. Also je nachdem wie es gemacht ist. Ich hab halt bei modernen oft das Gefühl, dass da kein Konzept dahinter steht, dass die nur so sind “damit’s halt modern aussieht”.

    Und nah dran, das ist natürlich schon was Schönes. Wenn die Oper dafür geeignet ist… Elektra in der dritten Reihe vor dem Orchester, naja, Strauss’ stellenweise Bläserwahn speziell in Elektra ist da vorne echt anstrengend, auch wenn ich Blechbläser eigentlich mag (bin ja selber einer :joy:).

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