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    Pia Cailleau

    Hallo CherryNoir, auf diese Frage bin ich in den anderen Antworten schon eingegangen. Reicht dir das? :-)

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    Pia Cailleau

    Ja, einige! Meine erste Entdeckung war “Obsidian” von Jennifer Armentrout und da bin ich immer noch ein bisschen stolz drauf, weil ich etwas Überzeugungsarbeit leisten musste und es jetzt ein Bestseller ist, was ich damals nicht wissen konnte. Dann auf jeden Fall so tolle Autorinnen wie Sandra Regnier, Jennifer Wolf, Valentina Fast, Teresa Sporrer, Carina Mueller, Laura Kneidl, Stefanie Hasse … ach, eigentlich alle Impress-Autorinnen, ALLE bringen etwas Besonderes mit sich. Die Liste wäre endlos. Darunter ja auch Jennifer Jäger, freu.

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    Pia Cailleau

    Liebe Robsi, einen gewissen Teil meines Perfektionismus musste ich im Laufe meiner beruflichen Laufbahn ablegen, sonst wäre meine Chefin wahnsinnig geworden. Das gilt aber nicht für Lektorate und Marketingtexte. Manchmal jedoch für Cover - eine Stufe grauer oder ein Millimeter weiter unten verändert manchmal gar nichts, geht aber vielen Menschen in der Diskussion auf die Nerven. ;-) Und die Zeit, ein Manuskript noch mal und noch mal und noch mal zu lesen nach dem Lektorat, hätte ich gerne, schaffe es aber nicht. Das geht bestimmt vielen Lektoren so, denn dann leiden andere Manuskripte darunter, für die man keine Zeit mehr hatte.

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    Pia Cailleau

    Herausstechen ist immer gut, sofern der Teil danach immer noch alle Informationen enthält, die ein Lektor zur Prüfung braucht. Kleiner Tipp: Ein Lieblingszitat und ein 1-Satz-Pitch machen auch den Lektor neugierig. :-)

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    Pia Cailleau

    Liebe Kaeyzie, abbrechen würde ich ein Exposé wohl nur dann, wenn es 20 Seiten umfasst und ich schon nach zehn Zeilen nicht verstehe, worum es geht. Meine Lieblingsexposés beginnen mit dem Genre, der groben Aufzählung der Protagonisten (mit Alter, da ich in einem Jugendbuchverlag arbeite), haben eine kurze Zusammenfassung des Inhalts (höchstens eine halbe Seite) und eine ausführliche (2-3 Seiten). Und ich weiß, dass es nicht leicht ist, ein Exposé zu schreiben, und fühle mit dir. :-/

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    Pia Cailleau

    Hallo Eric! Das Problem ist, dass man als Lektor sehr wenig Zeit hat und eher froh ist, wenn man schnell einen Grund findet, warum es nicht funktionieren könnte. Ich bin mir sicher, dass dein Kontakt bei viel Zeit auch erfolglose Selfpublisher-Texte lesen würde. Abgesehen von der Qualität stelle ich mir folgende Fragen: 1. Passt das Genre? 2. Ist das Thema/Untergenre noch angesagt? 3. Was macht das Manuskript originell? 4. Wer ist der Autor? 5. Haben wir eine ähnliche Geschichte schon im Programm? 6. Was fehlt uns derzeitig im Programm? Aber ich lasse mich auch gerne überraschen und lese dann einfach rein. Wenn ich mich auf Anhieb verliebe, fallen einige Kriterien weg.

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    Pia Cailleau

    Hallo Juliana! Du klingst nach meiner Traumautorin, nicht alle machen sich die Mühe von Schritt 1 und 2 bevor sie ihren Text ins Lektorat geben. Da gibt es viele Wege. Ich persönlich freue mich, wenn der Autor vor dem Lektorat schon jemand Drittes hat reinlesen und kritisieren lassen. Dann kann ich mich auf das Wesentliche konzentrieren, da einige große Logikfehler bereits wegfallen. Manchmal ist es auch ratsam, bereits das Exposé mit jemandem zu besprechen. Bei Impress gehene wir so vor: Das Manuskript bekommt erst einen inhaltlichen Durchlauf mit nachfolgender Absprache. Das erfolgt meist per Word und in Kommentarfunktionen. Dann geht es an die Stilistik. Dann ins Lektorat.

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    Pia Cailleau

    Liebe Amenea, du sprichst mir aus der Seele. Wenn du einen Weg findest, wie man das abstellen kann, dann teile ihn mir sofort mit. :-)

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    Pia Cailleau

    Es gibt allem voran zwei Arten von Lektoren. Die acquisition editors und die copy editors. Beim zweiten lektoriert und redigiert man - oft freiberuflich - Manuskripte. Das kann ich mir als Brotjob für einen Autor durchaus vorstellen, er bringt ja einen Textsinn bereits mit sich. Beim zweiten ist man eher bei einem Verlag eingestellt und das schluckt zum einen jede Menge Zeit und zum anderen sollte man seinem Verlag auch mitteilen, wenn man für die Konkurrenz schreibt oder schreiben will. Durchaus möglich, aber vielleicht zuerst nicht gut gesehen, wenn es das gleiche Genre betrifft, in dem man eingestellt ist. Eventuell eine Gewissensfrage.

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    Pia Cailleau

    Liebe Amena, ja, das kommt vor, wenn ich ehrlich bin. Manchmal nicht mal nur, weil es mein Beruf ist und Lesen irgendwie nicht mehr als “Freizeit” gilt, sondern auch, weil man sich mit einem ständigen Blick auf den Markt irgendwann bewusst macht, dass man es gar nicht mehr schaffen kann, alles, was einen interessiert, zu lesen. Mich demotiviert das dann, lach. Aber dann treffe ich oftmals wieder auf ein Manuskript, das mich absolut in den Bann zieht, und dann kommt die Leselust sofort wieder. Es sind Phasen - wie bei dir.

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Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.