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    Tommy Krappweis

    Das entscheide meistens nicht ich, sondern der oder diejenige, die oder der das jeweilige Ding haben will. Möchte ein Streamingdienst das Ding oder ein Gamespublisher, wird es vielleicht eine Kurzgeschichte für eine Anthologie oder nur ein Gag für Bernhard Hoeckers nächstes Liveprogramm? Das kommt einfach darauf an, wer es brauchen kann und uns am allerbesten auch Geld dafür gibt.
    MARA UND DER FEuerbringer habe ich nachts geschrieben, weil es als TV Serie für diesen Sender (prosieben) nicht passte. Also wurde es ein Buch. Im englischen sagt man: Roll with the punch.

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    Tommy Krappweis

    Ich habe keine Schreibkurse besucht, aber mit 8 Jahren mit dem Schreiben (von Theater) begonnen und seitdem durchgehend geschrieben. Sketche, Drehbücher, Kurzfilme, Comedy, Standup, Formate, Konzepte, Überarbeitungen, Kurzgeschichten, Biografiezeugs, Kommentare, Headwriting und und und. Dadurch habe ich gelernt wie es geht.
    Aus Filmen und Drehbüchern habe ich viel Wissen gezogen. Ansonsten empfehle ich die Bücher von Drehbuchautor Wiliam Goldman – die sind eher anekdotisch, aber ich habe sehr viel gelernt daraus – und die Biografien von Harpo Marx und Buster Keaton (Comedians).
    Und wo siehst du die Unterschiede zwischen Drehbuch und Roman? Was magst du lieber?
    Das würde hier alles sprengen… Aber ich mag beides.

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    Tommy Krappweis

    Ich wußte, dass ich eine eventuelle Verfilmung der Bücher in irgendeiner Form selbst „dirigieren“ wollte. Oder müsste. Es stand durchaus im Raum, dass ich hier eher Produzent bin und nicht selbst inszeniere, was sich aber dann als nicht sinnvoll herausstellte, da ich einfach so tief in der Materie und in den Figuren war/bin.
    Ich war dann letztendlich Autor, Creative Producer und Regisseur. Beim Buch hatte ich einen Coautor namens Sebastian Voß, der erst einmal das Buch in ein Script verwandelt hat und mir dann mit der Struktur, Rat und Tat geholfen hat.

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    Tommy Krappweis

    Ich bin unumwunden und ohne Einschränkung dafür – nicht nur obwohl, sondern gerade WEIL sich dort wichtige Fragen auftun, zu denen man eine Haltung und eine Reaktion entwickeln muss. Und natürlich, weil die Phantastik dringend eine Lobby benötigt.


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    Tommy Krappweis

    Ich bin erstmal Alleinschreiber.
    Was ich aber dann schon mache: Ich lasse meine Frau Sophia grundsätzlich alles lektorieren und gebe immer mal wieder Skripte an Leute raus, denen ich vertraue.
    Bei manchen Projekten gibt es dann nochmal ein Lektorat/Korrektorat, das hat immerhin 50/50 funktioniert. :-)

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    Tommy Krappweis

    Ich kann theoretisch überall schreiben, aber am liebsten tatsächlich in meinem Arbeits/Musik/Streaming/ Gaming-Zimmer im Dachgeschoß.
    Mit dem fortschreitenden Alter muss ich auf meinen Rücken aufpassen und sehr darauf achten, dass ich richtig und unverkrampft sitze oder stehe. Da kann ein Stehplatz in einem Cafe am Fenster besser geeignet sein als das bequemste Sofa. Im Herbst gehe ich für mehrere Wochen in ein Hotel, um dort als „Writer in Residence“ zu schreiben. Hier nehme ich diverse Laptopständer/Keilkissen und Co mit, um ermüdungsfrei tippen zu können

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    Tommy Krappweis

    Also „Kids to Life” ist schon lange her, inzwischen ist mein Hauptengagement das Deutsche Kinderhilfswerk. Die Einnahmen von Songs, die gesellschaftlich/sozialen Hintergrund haben, spende ich vollumfänglich.
    Tatsächlich verstehe ich die Frage nicht 100%. Das mag aber daran liegen, dass ich mit Blockaden so gut wie nie zu kämpfen hatte. Wenn, dann aus Erschöpfung von Körper und/oder Geist. Aber dass sich mir etwas inhaltlich wechselnd als zugänglich und dann problematisch präsentiert hätte, ist mir bislang nicht untergekommen. Ich habe eigentlich meistens ein klares Bild davon, was ich wie einschätze und warum das so ist. Und das kann ich dann eigentlich auch formulieren.
    Vielleicht musst Du Dir klarer darüber werden, was Dich da jeweils triggert und im Gespräch mit anderen herausfinden, warum das so ist. Allerdings brauchst Du dafür Freund*Innen, die vor allem gut zuhören können und nicht zu schnell rausballern, was SIE finden und wie Du das ihrer Meinung nach finden solltest.

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    Tommy Krappweis

    Die Nachtschleifen waren eine Idee des damaligen Chefredakteurs der Unterhaltung im KiKa namens Wolfgang Lünenschloss. Er fand, dass Bernd so wie Peter Lustig, nachts vor weißem Nichts stehen und den Leuten mitteilen sollte, dass hier „Nix mehr ist“. Die Idee, dass er die Weißbox nicht verlassen kann, war (glaube ich) von mir, da wir mal einen Sketch gedreht hatten, der das zum Thema hatte.
    Die Nachtschleifen wurden/werden von Norman Cöster (Bernd Miterfinder), Erik Haffner und von mir abwechselnd geschrieben.

    Und jetzt leg die CD ein! :-)

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    Tommy Krappweis

    Ich schreibe Texte in WORD und Drehbücher in Final Draft oder Drama Queen. Software mit diversen Hilfsmitteln nütze ich nicht. Ich will das möglichst basisch haben. Meine Handschrift ist eine totale Katastrophe, die taugt gerade mal für Signaturen und auch da bin ich skeptisch …

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Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.