• Hilo

    Ich lese aktuell ,Plain Bad Heroines’ von Emily M. Danforth. Es ist … beeindruckend??? Ich bin gerade bei der Hälfte und bisher hat die Autorin dieses gebracht:

    • die Geschichte lesbischer Schülerinnen um 1900 im Schlossinternat Brookhants, die tot aufgefunden werden mit dem (verfluchten?) Buch einer - Lesbe
    • die Geschichte zweier queerer Lehrerinnen in diesem Internat
    • die bisexuelle Autorin die diese Geschichte recherchiert und als ,schreibendes Wunderkind’ in jungen Jahren veröffentlicht
    • ein lesbischer Filmstar, die am Filmprojekt zum Buch beteiligt sein will und sich in die Wunderkind-Autorin verliebt, mit Insta-Fame und Co
    • der schwule Direktor, der gleichzeitig dem eigentlichen Horror im Schloss Brookhants nachgehen will

    Ich mein, ich bin sehr gespannt, ob das Buch fertigbringt, was es ankündigt, aber bisher find ich es sehr unterhaltsam und bin einfach so beeindruckt, dass die Autorin sich echt nicht damit aufgehalten hat, ein ~bisschen Diversity~ reinzubringen :)
    Vom Horrorgrad her erinnert es mich gerade in Bezug auf Merritt, die Wunderkind-Autorin, an ‘We have always lived in the castle’ von Shirley Jackson.

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  • Hilo

    Ich denke die letzten Tage viel zu Setting nach, vor allem, weil das, was mich an einem Buch oft am meisten bewegt, die Atmosphäre eines Ortes ist, wie die Charaktere mit dem Ort interagieren (sind sie da aufgewachsen, kennen sie seine Probleme, kommen sie neu dazu, wie wird der Ort durch ihre Augen beschrieben usw).

    Habt ihr Ideen und generell praktische Tipps, wie ihr damit umgeht, einem Ort in einer bestimmten Zeit Leben einzuhauchen? Und wie man das üben kann? Mich interessiert wie Leute da rangehen, die in der Übung sind.

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  • Hilo

    Lese aktuell ‘The Golem and the Djinni’ von Helene Wecker und bin schon sehr eingenommen, weil es größtenteils um die Geschichte syrischer und jüdischer Migrant*innen in New York geht (und die magischen Wesen, die mit ihnen kamen)

    Dann ‘An unnecessary woman’ von Rabih Alameddine, das allerdings ein bisschen darunter leidet, dauernd ‘Weltliteratenzitate’ in den Text zu bringen. 😬

    Fertig gelesen habe ich gerade ‘Therese Raquin’ von Emile Zola und trotz der Tatsache, dass alle Menschen in diesem Buch auf andere Weise scheußlich sind, fand ich es irgendwie gut. Und angeblich wollte er es ‘Eine Liebesheirat’ nennen, was ich lustig finde. Interessant war auch, dass er eine körperlich nahezu völlig gelähmte Frau mit starker Teilnahme am Geschehen schrieb.

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  • Hilo

    Meint ihr, die meinen hier wirklich 10000 Wörter? Das klingt so viel für 1 Kurzgeschichte :o

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  • Hilo

    Bei mir gabs eine erste Korrektur meines Storyanfangs, nachdem ich die letzte Woche zum ersten Mal so richtig mit meinen Fähigkeiten gehadert habe. Bis ich dann zufällig in einem Literaturpodcast hörte, wie die Podcasterin meinte, als ,Sprinter’ haue sie manchmal 2000 Wörter raus, um dann davon höchstens 300 zu behalten … fand ich gut und jetzt klingt mein Beginn sehr viel energetischer und ich habe den Anfangskonflikt sehr schön herausgestellt *mich über allen Klee lob
    Habe den Balkon etwas umgestellt und die Tischoberfläche mit einer Unterlage stabilisiert, so dass ich dort jetzt sehr gut schreiben kann und mit einem heißen Kaffee und einer schönen warmen Wolljacke macht das besonders Spaß :’)

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  • Hilo

    Ich habe gestern den Entschluss gefasst, an der ersten Kurzgeschichtenausschreibung teilzunehmen in meiner aktuellen Schreibphase. Freue mich darauf, ein bestimmtes Ziel zu haben, während ich noch an anderen und längeren Projekten arbeite, und mich auch einem Publikum auszusetzen. Außerdem schön, sich zuzugestehen, ganz am Anfang zu stehen. Bin sehr gespannt, wie diese Erfahrung für mich wird!

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  • Hilo

    998 Wörter, ich bin ganz froh, dass die Motivation und die Freude beim Schreiben selber kommt, denn davor ist immer so. ,Oooch… muss das …’’ 😅 War heute joggen und versuche zurzeit, mich auch nicht mit einem Hörbuch oder Podcast dabei abzulenken. War sehr ruhig und schön auf dem Feld heute :) Jetzt wird Unizeug wiederholt, danach Auftrag abgearbeitet und irgendwann heute geh ich mir eine Uhr kaufen.

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