• Hilo

    @lou Ich denke tatsächlich, die Kritik richtet sich daran, dass sich am Konflikt die ganze Story orientiert bzw dieser es erst zu einer Story macht. Ich denke nicht, dass Le Guin meinte, sie schreibt keine Konflikte mehr - aber dass diese eben überhaupt nicht das sein müssen, was Bewegung in die Geschichte bringt. So jedenfalls habe ich es verstanden.

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  • Hilo

    Hatte meinen Kaffee, schon die erste Zeitungslektüre, meine Schreibübung gemacht und 392 Wörter geschrieben, das reicht erstmal für heute :) Heute Nachmittag gibts ein langes Spaziergang-Telefonat mit einer Freundin, auf das ich mich sehr freue, v.a. weil ich immer sehr viel von der Gegend entdecke dadurch.

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  • Hilo

    Finde schwierig ,feministische Fantasy" für mich zu greifen, da befürchte ich eher immer, dass die politischen Ideale, die ich vielleicht hab, die Story selber auch ersticken könnten. Ich mag viele und interessante Charaktere in einem Buch, Männer, Frauen, verschiedene Geschlechter. Das Feministische zeigt sich für mich dann eher, wenn eben die alten tropes verlassen werden, wenn Charaktere für sich interessant werden und nicht, weil man zB (Hasskick bei YA-Büchern für mich) zwei Männer um sie buhlen lässt. Ein sehr beeindruckendes Fantasybuch fand ich ,The Poppy War’ von R.F. Kuang. Die Protagonistin ist ambivalent, nicht gut oder böse, findet ihren eigenen Weg. Sehr eindrücklich fand ich, wie sie, als ihre Periode begann, sich einen Trank gab um das nie wieder erleben zu müssen. Das war eine Szene, die ich so noch nie gelesen hab irgendwo. Freue mich definitiv darauf, die Reihe demnächst weiterzulesen :)

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  • Hilo

    Schon sehr früh wach, wegen Nachtschicht, und gleich schreiben wir eine Klausur! Ich bin … untervorbereitet hehe. :blush: Freue mich aber, wenn es erstmal rum ist … danach gibts einen schönen Kaffee zur Belohnung.
    Alles Gute @Mausi, hoffe es wird ein schöner Tag!

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  • Hilo

    Ich muss dabei immer an das Zitat von Ursula K Le Guin denken (habs leider nur auf Englisch gefunden)
    ,Modernist manuals of writing often conflate story with conflict. This reductionism reflects a culture that inflates aggression and competition while cultivating ignorance of other behavioral options. No narrative of any complexity can be built on or reduced to a single element. Conflict is one kind of behavior. There are others, equally important in any human life, such as relating, finding, losing, bearing, discovering, parting, changing. Change is the universal aspect of all these sources of story. Story is something moving, something happening, something or somebody changing.”

    Würde auch voll gerne wissen, wie man das umsetzen kann in einer längeren Geschichte.

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  • Hilo

    Ich mag auch ein Ende, das stimmt. Vor einiger Zeit ein Buch von Fanny Lewald gelesen, die Mitte des 19.Jahrhunderts schon über Antisemitismus geschrieben hat und wo ihre jüdische Protagonistin am Ende glücklich mit einem Adligen(!) liiert war. Letzte Seite: Er wird plötzlich getötet, sie fällt vor Trauer tot um. Da hat sich jemand nicht getraut, ihrer Protagonistin das Glück zuzugestehen, dass das Buch lange vorbereitet hat. Das seltsamste Ende, das ich jemals gelesen habe und absolut unnatürlich in Bezug auf die Geschichte. Eine ähnliche Beziehung habe ich zum Ende von ,Mansfield Park" von Austen, das plötzlich die ganze Geschichte aus der Distanz beschreibt und nicht zum vorher Erzählten zu passen scheint.

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  • Hilo

    Ja an das Szenario mit der Idee übernehmen hatte ich da gedacht, nicht unbedingt direkt den Text. Aber sehe jetzt schon, dass das nicht das Geschäftsmodell dahinter ist, höchstens dass es möglich wär, dass soetwas passiert

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  • Hilo

    @flügellos Das sollte gar nicht zynisch sein mit der ersten Frage, es geht doch in so Kulturbusiness auch viel um kreative Ideen und wem sie gehören, und wenn so massig Kurzgeschichten ankommen, sind das eben auch massig Ideen, die da zT - von ihnen oft unbeantwortet - bei ihnen einfluten; Ideen, die sie vielleicht an bereits bei ihnen veröffentlichenden Autor*innen weiterleiten - so dachte ich es mir. Aber bin mit deiner nächsten Erklärung eigentlich schon sehr zufrieden, danke 😅 Ich habe auf dem ersten Blick einfach nicht verstanden, warum sie das machen und dann erstmal eine halbgare Frage rausgehauen.

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  • Hilo

    Blöde Frage, aber woher weiß man eigentlich, dass ein Verlag so ne Kurzgeschichte nicht als Anregung für ihre feste Autor*innenschaft benutzen? Ich bin vielleicht zu misstrauisch :D Aber eigentlich habe ich keine Ahnung, wie das Verlagsgeschäft so läuft; ich treffe im regulären Buchhandel aber auch selten auf Anthologien. Wo werden die verkauft? Was hat ein Verlag davon, sowas anzubieten?

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