• RiaWinter

    Puh, du bist gut XD

    Aber tatsächlich hab ich eine sehr konkrete Antwort drauf, ha! :D Es gab keinen Moment, in dem ich es “wusste”, aber es gab den Moment, in dem ich beschlossen hab, das mit dem Schreiben ernsthaft anzugehen.

    Ich schreibe schon seit der Schulzeit, aber das war immer nur für mich und meine Freund:innen. Ich hab ein bisschen was eingesandt (Kurzgeschichten), aber nur so nebenbei und ohne jede Erwartung. Aber 2016 hab ich den (fünften oder sechsten) Entwurf eines Romans beendet und fand ihn echt gut. Und da dacht ich mir: Weißt du was, es wird Zeit, du machst das jetzt.

    Hab mir zur Bekräftigung dieses Beschlusses sogar mein erstes Tattoo stechen lassen XD

    Dann hat es aber bis zum Schreibwettbewerb 2018 gedauert, bis ich wirklich bei einem Verlag untergekommen bin. Und das war mit einem total anderen Roman, haha …

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  • RiaWinter

    Noch mal vielen Dank für die Einladung, ich freu mich sehr! :) Und sehr cool, dass ich jetzt mal die Community kennenlernen kann, hab schon viel Gutes gehört :eyes:

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  • RiaWinter

    Ich hab bei irgendeiner Frage schon erwähnt, dass mir manchmal Ideen zu Geschichten im Traum kommen XD Oder irgendetwas in einem Buch oder einer Serie inspiriert mich. Oder ein tagträumerischer „Was wäre eigentlich, wenn …“-Gedanke. Meist wird nichts draus, aber manchmal setzen sich so Ideen fest und lassen nicht wieder los.

    Damit daraus ein Buch wird, muss der Kern der Geschichte relativ konkret sein (bei „Tal der Toten“ war es zum Beispiel die Idee, dass Tote als seelenlose Wächter wiedererweckt werden). Dann überleg ich mir, welche Geschichte sich daraus entwickeln kann und welche Charaktere dazu passen (wenn die nicht eh schon Teil der Idee sind).

    Ich bin eher ein „Plantser“, also ich plane nicht das ganze Buch durch (das langweilt mich dann beim Schreiben, ich brauch Überraschungen XD ), aber auf jeden Fall den Anfang und ungefähr das Ende und ein paar Wegstationen. Und dann schreib ich drauflos und schaue mal, wie ich die Figuren in die Richtung kriege, die ich will.

    Da ich die Charaktere teilweise erst beim Schreiben so richtig kennenlerne, haben sie oft noch so manche Überraschung für mich parat. Und dann muss ich nach dem Beenden des ersten Entwurfs ziemlich viel überarbeiten, damit die späteren Ideen zum Anfang passen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ich gerade den Anfang fünfmal oder noch öfter neu schreibe :sweat_smile: Aber so funktioniert es für mich einfach am besten.

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  • RiaWinter

    Ich muss gestehen, dass ich mit Myers-Briggs nie so richtig warm geworden bin. Ich glaub, ich hab den Test auch mal gemacht, aber frag mich nicht, was mein Ergebnis war … Also nein, meine Figuren kriegen keine Persönlichkeitstypen XD Und auch keine bestimmten Sternzeichen, aber das liegt auch daran, dass ich meist in Fantasywelten schreibe, die eh nicht unsere Sternzeichen hätten.

    Hm, aktuell schreib ich grad Urban Fantasy, da könnte ich mir das mal überlegen … Den Geburtstag meiner Protagonistin hab ich noch gar nicht festgelegt. Vielleicht recherchier ich nachher mal, welches Sternzeichen am besten zu ihr passen würde XD

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  • RiaWinter

    Cool, das Buch steht auch schon auf meiner Leseliste! :thumbsup:

    Ich bin Feministin und intersektionaler Feminismus ist mir sehr wichtig. Das ist meiner Meinung nach etwas, wovon unsere ganze Gesellschaft profitieren kann. Es gibt einfach viele Dinge, die wir nicht hinterfragen.

    Als Jugendliche hab ich zum Beispiel fast nur männliche Autoren gelesen – nicht bewusst, ich hab einfach gern Fantasy gelesen und meine Bibliothek hatte davon halt fast nur Männer im Regal. Und geschrieben hab ich dann auch fast nur über Männer, Frauen fand ich halt nicht so interessant Erst nach und nach hab ich das hinterfragt und dann die Entscheidung getroffen, mehr auf weibliche Charaktere zu achten und sie auch mehr zu schreiben. Das war auch ein Lernprozess, aber es hat sich gelohnt, find ich :) So sind dann unter anderem „Tal der Toten“ und „Der Feuervogel von Istradar“ entstanden, bei denen (queere) Frauen im Mittelpunkt stehen.

    Das heißt natürlich nicht, dass ich nur über Frauen schreibe, aber ich find sie jetzt mindestens genauso spannend wie alle anderen Geschlechter ;)

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  • RiaWinter

    Danke, liebe Katrin! :two_hearts:

    Über diese Frage musste ich grad etwas nachdenken XD Ich nehme mir beim Schreiben nicht direkt vor, eine bestimmte Botschaft zu vermitteln, aber es gibt schon Werte wie Akzeptanz, Vielfalt und Freiheit, die bei meinen Büchern immer drin sind.

    Und es gibt bei jedem Buch Dinge, von denen ich hoffe, dass die Leser:innen sie ebenso mitnehmen wie die Hauptcharaktere. Bei „Tal der Toten“ war es mir zum Beispiel wichtig, dass Inari lernt, nicht immer nur an andere zu denken, sondern auch an ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Und immer geht es auch darum, dass meine Protagonist*innen sich selbst akzeptieren, so wie sie sind :blush:

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  • RiaWinter

    Pinterest nutz ich auch, aber nur so ab und zu – das lädt mich zu sehr zum Prokrastinieren ein :sweat_smile:

    Bei “Tal der Toten” hab ich ne Playlist erstellt, das war ganz cool, aber dafür fehlt mir inzwischen auch iwie die Geduld.

    Ich tobe mich lieber auf dem Papier aus. Ich hab grad drei verschiedene Blöcke neben mir auf dem Schreibtisch liegen, in die ich Notizen, Mindmaps und Story-Kurven für mein aktuelles Projekt eintrage. Das ist total chaotisch und niemand würde draus schlau werden, aber ich stoße dann beim Blättern immer wieder mal auf spontane Gedanken und Ideen, die mich aufs Neue inspirieren.

    Zeichnen kann ich leider so gar nicht, ihr solltet mal meine Landkarten sehen … XD

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  • RiaWinter

    Danke für die Einladung! :heart:

    Uuh, gemeine Frage, möchtest du die Plot Bunnies wecken? XD Ich hab immer wieder mal Ideen für Science Fiction, aber ich weiß nicht, ob ich mich mal rantrauen werde, ich hab echt Respekt vor dem Genre. Und mir machen Charaktere einfach mehr Spaß als ausführliches Worldbuilding …

    Wenn Sci Fi aber auch zu Fantasy zählt, muss ich verneinen. Ich brauch immer irgendwas Fantastisches, Übernatürliches in meinen Geschichten :alien: :imp: :sparkles:

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  • RiaWinter

    Ja, ich hab mit „Tal der Toten“ den dritten Platz im Impress-Schreibwettbewerb gewonnen, das war so cool :smiley_cat:

    Ein paar Tipps hab ich schon als Antwort zur Frage nach den Ausschreibungen gegeben. Besonders wichtig war mein Exposé, glaub ich, es lohnt sich immer, da etwas Zeit und Mühe reinzustecken (auch wenn es so richtig gar keinen Spaß macht, ugh). Ich glaub, ich hab die Jury mit meinem Schreibstil und der Story überzeugt, beides war mal „was anderes“. Und ich hab so im Nachhinein den (völlig subjektiven) Eindruck, dass der Verlag gern mehr Fantasy ins Programm aufnehmen wollte, da passte mein Manuskript gut rein. Obwohl „Tal der Toten“ überhaupt kein Romance-Buch ist, weshalb ich bis heute etwas erstaunt bin, dass Impress den Roman veröffentlicht hat :sweat_smile:

    Also deine Gewinnchancen bei so was sind auf jeden Fall besser, wenn dein Werk zum Verlagsprogramm passt ;) Am besten verschaffst du dir vorher einen guten Eindruck davon, was der Verlag sonst so veröffentlicht und worauf die Jury wert legt – das bringt mehr was, als sich einfach bei allen möglichen Wettbewerben drauflos zu bewerben.

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  • RiaWinter

    Danke, liebe Julia! :sunflower:

    Ach Marketing, mein Erzfeind XD Nein, also nicht direkt mein Erzfeind, aber uff, ich tu mich damit schon schwer. Instagram macht mir total Spaß und der Austausch mit anderen Buchmenschen auch, aber sobald es um Strategien geht, verlier ich schnell die Motivation.

    Im Selfpublishing ist das eine sehr steile Lernkurve. Ich musste mit einigem Zeit- und Geldeinsatz lernen, welche Werbeaktionen (Anzeigen schalten etc.) was bringen und welche nicht. Es kann ziemlich frustrierend sein, in zig FB-Gruppen und Leserunden Werbung zu streuen und dann so gut wie nichts zurückzubekommen. Marketing ist wirklich eine Wissenschaft für sich.

    Eine grundsätzliche Hürde für mich ist auch diese Scheu davor, Leute mit Werbung für meine Bücher zu nerven. Autor*innen müssen halt die Werbetrommel rühren, aber ein schönes Gefühl ist das (für mich) nicht :roll_eyes:

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