• Cousinchen_bach

    @NelaNequin Ok, falsch verstanden, dann nehme ich das zurück^^.

    Ich stimmte dir zu. Ich finde es auch furchtbar, wenn irgendeine Form von Andersartigkeit zum Comic Relief missbraucht wird oder eine Person sinnlos drauf geht, oder auf ihre Sexualität/Ethnie/Behinderung etc reduziert wird. Ein Grund, wieso ich moderne, Queere (und auch Literatur mit seltenen Protas, wie Protas mit Krankheiten oder Behinderungen oder einfach welche im hohen Alter) Literatur erst drei Mal prüfe, bevor ich sie mir zulege.

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • flügellos

    @serenitywing müssen es denn unbedingt Briefe im engeren Sinne sein, oder geht es dir einfach um Kommunikationsmittel bei denen Raum und Zeit voneinander abgekoppelt sind? Also Briefe, E-Mail, SMS, Instant Messaging, Sprachnachrichten usw. Denn dabei gibt es durchaus Beispiele für Kurzgeschichten und Romane. Zum Beispiel “Gut gegen Nordwind” von Daniel Glattauer.

    Verfasst in Schreibhandwerk weiterlesen
  • Talismea

    Ich mache heute andere Etappen, weil ich so vieles durcheinander mache, dass das wohl gar nicht möglich ist, 20 Minuten am Stück dranzubleiben.

    13:09 Beendigung der ersten Szene von dreien - yes!

    Verfasst in Schreibmarathon Wochenende weiterlesen
  • flügellos

    @nicolesque schreib den Text doch erstmal einfach runter. Kürzen kannst du in einem zweiten Moment immer noch.

    Verfasst in Verlagsausschreibungen weiterlesen
  • flügellos

    @nicola_ha bist du viel auf Goodreads unterwegs? Dort gibt es nämlich eine Gruppe, die m/m Romance Group, die mehrere Anthologie-Reihen mit Kurzgeschichten herausgebracht hat. Die einzelnen Anthologien gibt es gratis zum Download und dort ist wirklich für jeden was dabei.

    Verfasst in Schreibnacht Buchclub weiterlesen
  • Talismea

    @betty-blue Suuuupergut! :D greift deine Hände und tanzt mit dir durch den Raum

    Verfasst in Schreibmotivation weiterlesen
  • Cousinchen_bach

    @Noely
    "Queere Menschen sind ja nun auch keine monolithische Masse, bei der man die Ansichten einer Einzelnen auf alle übertragen kann"
    Genau das ist es doch. Keine Gruppe ist komplett homogen, genauso wenig wie Menschen ihre traumatischen Erfahrungen homogen wahrnehmen.
    Einer zählt dir a, der nächste erlebte die Situation aber b.
    Es gibt immer jemanden, der sich nicht richtig dargestellt fühlt (was den Autor aber einer sorgfältigen Recherche nicht entbindet)…als Entschärfung würde sich immer anbieten, einfach mehrere Sichten einzubauen, die ein Erlebnis alle unterschiedlich wahrnehmen oder irgendeine Einstellung/Sexualität unterschiedlich leben und zeigen. Das finde ich nämlich wichtig: Randgruppen nicht als homogene Masse darzustellen, auch wenn man nie alle Facetten erfassen kann.
    Ein Beispiel aus meinem eigenen Leben: Mein Bruder ist schwerst behindert. Würde ich jetzt eine Geschichte über mein Leben zu diesem Thema schreiben, könnte ich schreiben, wie toll alles ist, wie tolerant und wie viel Liebe und Akzeptanz wir erfahren…ich könnte aber auch von endlosen Rechtfertigungsdiskussionen und schiefen Blicken und Ausgrenzung erzählen…Egal, was ich schreiben würde, irgendwer, der die Sache anders erlebt, würde mich kritisieren ;)

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen
  • marinacgn

    @noely Dann drücke ich es mal etwas anders aus und nenne ein Beispiel (nicht queer, sondern mit einer Krankheit/Behinderung): Du willst in deinem Roman eine Figur unterbringen, die einen Schlaganfall hatte und sich ins Leben zurückgekämpft hat (um mal eine Gruppe zu nennen, die größer ist, wie nur 10 auf der Welt). Er musste neu sprechen lernen, hat wieder laufen gelernt, essen, trinken, alles. Aber er hatte eine positive Einstellung dabei und ist ein Mensch, der sich noch nie hat unterkriegen lassen. Deshalb hat er auch einen gesunden Ehrgeiz entwickelt und war innerhalb von zwei Jahren wieder voll arbeitsfähig. So was gibt es. Tolle Geschichte.
    Dann liest das jemand anderes mit vielleicht nicht so positivem Verlauf, der das, was der obige in zwei Jahren wieder konnte, in fünf Jahren nicht geschafft hat. Der fühlt sich nicht repräsentiert und sagt, das was du da schreibst, ist völliger Blödsinn und könne so im wahren Leben gar nicht sein.
    Du hast aber nunmal den, der es tatsächlich nach zwei Jahren geschafft hat, als own voice gehabt.

    Ähnlich stelle ich es mir bei queeren Leuten in einem mehr oder weniger toleranten Umfeld vor. Ich kenne mich damit nicht aus, aber je nach dem wen ich als own voice habe fällt meine Expertise völlig anders aus. Und das ist nicht falsch. Das ist das Leben.

    Verfasst in Plauderecke weiterlesen

Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.