• LMTL

    @manuela-sonntag sagte in Schreibtag 20.01.2021:

    weil unsere Steinzeit-Hirne noch immer darauf gepohlt sind Schlafgeräusche (und unterbewusst auch Herzschlag, Atmung etc) von Schutzbefohlenen (also Kindern, Kranken, Senioren, aber in unseren Zeiten halt auch Haustiere) als beruhigend zu empfinden, weil “alles schläft ruhig = alles ist gut, keine Gefahr” abgelegt wird. Bei Erwachsenen, über deren Schlaf wir uns nicht zuständig fühlen zu “wachen” ist das scheinbar was anderes…Keine Ahnung, ob das stimmt, aber jetzt hab ich’s jedenfalls schonmal weiterverbreitet!

    Da ist was dran. Allerdings gilt das bei mir auch für Erwachsene. Ich wache bei Atemstillstand häufig auf und kann auch schlafen, ohne mich einen einzigen Zentimeter zu bewegen, wenn neben mir eine Kante oder ein kleineres Lebewesen (Katze oder Kind - egal) liegt (wache aber auf, sobald es sich bewegt).

    Eines verstehe ich allerdings bis heute nicht: wir hatten mal eine Katze (bzw theoretisch gehört sie immer noch uns, wir sind nur einfach gerade nicht da), die hat nachts gern auf mir geschlafen - bis hierhin okay. Allerdings hat sie irgendwann immer angefangen, mir ihre Pfoten auf Mund und Nase zu legen. Meine Katze wollte mich also nachts im Schlaf ersticken :simple_smile: Ich glaube (hoffe) zwar immer noch, dass das ihre schräge Art ist, Zuneigung auszudrücken xD Aber sie musste irgendwann leider trotzdem draußen (= nicht im Schlafzimmer) schlafen, weil ich den Sauerstoff dann doch brauchte … ^^

    Meine Schreibtage sind leider immer noch durchwachsen. Aber der Schreibabend von und mit @Nicola_Ha gestern hat mir sehr geholfen :simple_smile:
    Ich bin inzwischen mit meiner Projektfrage ein ganzes Stück weiter und meine Überarbeitung ist auch in den letzten Zügen. Ich werde Blossom also aller Voraussicht nach wie geplant mit dem Januar beenden. :simple_smile:

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  • Hollarius

    Tad Williams Das Geheimnis der großen Schwerter / Der letzte König von Osten Ard

    Als mit dem dem Drachenbeinthron der erste Band der großen Schwerter herauskam, fing eine Zeit an, in der ich ständig darauf wartete, dass eine Freundin den nächsten Band geschenkt bekam und damit fertig war, damit ich die auch lesen konnte. Die kamen nämlich in sehr schönen Hardcovern raus und waren gefühlt unerschwinglich.
    Vor ein gut drei Jahren wunderte ich mich darüber, dass es eine sehr hübsche Neuauflage gab, also recht aufwändig, aber der Grund ist einfach. Inzwischen gibt es eine neue Serie um den letzten König von Osten Ard, die noch nicht fertig ist. Ich stelle heute also einen modernen Klassiker und eine nagelneue Serie vor. (Die man aber kaum lesen sollte, wenn man Das Geheimnis der großen Schwerter nicht gelesen hat.)

    Osten Ard ist eine ziemlich klassische Fantasywelt. Es gibt helle und dunkle Elfen, also die Sithi und die Nornen, und beide sind jetzt nicht unbedingt die besten Freunde der Menschen. Außerdem gibt es noch Trolle, aber jetzt nicht groß und aus Stein, sondern eher so nordische Trolle, die ein Stückchen größer als Halblinge sind, und auch ein bisschen zur Fülligkeit neigen. Und es gibt noch ein seltsames weiteres Volk, dass sehr langlebig ist und gewisse magische Fähigkeiten hat, aber vor allem, die in verschiedenen Ausformungen daher kommen. Aber das geht jetzt weit ins Spoilerland.
    Tad Williams schafft in der grundlegenden Serie eine ganz besondere Heldenreise. Simon, der Waise und Küchenjunge auf dem Hochhorst, der alten Festung der Könige, der eine Art Lehrling des Hofgelehrten Morgenes wird, aber von dem Gesinde, dass ihn aufzieht, meistens Mondkalb gerufen wird.
    Simon, der fliehen muss, nachdem Morgenes ermordet wird. Der durch Aldehorte, einen mächtigen Wald, irrt, dort einen Sithiprinzen rettet und den jungen Troll Binbiniqegabenik – ja, ist gut, kurz wird er Binabik genannt – kennenlernt. Simon, der vom Prinzen ausgeschickt wird, eines der großen Schwerter zu finden und mit diesem Schwert einen Drachen verletzt.
    Es gibt also gewisse Steigerungen und die mit dem Drachen ist nicht die letzte. Simon stolpert durch eine Welt, wird aber auch immer mehr zum Helden in dieser Welt und man darf ihn durchaus lieb haben. Und die anderen POV-Charaktere natürlich auch.
    Das Geheimnis der großen Schwerter ist epische Fantasy, langsam erzählt, sprachlich eher anspruchsvoll in einer Welt mit groß angelegter Hintergrundgeschichte, keine Halbgötter und Superhelden, aber auch nicht so dark wie das Lied von Eis und Feuer. Und viel humorvoller und viel weniger verschroben als der Herr der Ringe.

    Der letzte König von Osten Ard, die neue Serie, die seit 2017 auf dem Markt ist, stapft in den Spuren der Originaltrilogie hinterher, hat viele gute Momente, ist aber sehr breit angelegt und hat sehr viele Verweise auf die Geschichte, die dreißig Jahre früher spielte. Alleinstehend würde sie vermutlich durchfallen. Für Freunde des Originals gibt es aber einiges an Fanservice und viel Drama und viel Verzweiflung und hoffentlich wird der nächste Band ein paar Fragen klären.

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  • Betty Blue

    Guten Morgen!
    Nachdem ich gestern so fleißig war, möchte ich daran eigentlich gleich anknüpfen und weiterschreiben. Solchen Schwung muss man nutzen!
    Was das Überarbeiten angeht, auch damit möchte ich heute beginnen, ein Kapitel pro Tag sollte machbar sein ;-) Ich find’s eigentlich gar nicht schlimm, nur der Anfang ist immer so … schwer xD

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  • Nicola_Ha

    @lmtl Das klingt super gut! :tada:
    Ich freue mich immer, wenn so kleine Schreibimpulse Motivation geben. :muscle:

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  • Nicola_Ha

    Hallo Peter, @mullu
    schön, dass du da bist! :blush: :tulip:

    Bitte antworte nicht in einem neuen Thema, wenn deine Antwort sich auf deine Vorstellung bezieht, zu der es ja ein eigenes Thema gibt. :pray:
    Wenn du antworten klickst, also einfach mitten auf den blauen Button, erscheint dein Text in dem Thema, wo du gerade bist. Du hast aber wohl den kleinen Pfeil geöffnet und als Antwort ein neues Thema eröffnet. :smiley:
    Deine Vorstellung war auch im öffentlichen Forum gelandet und nicht in der Vorstellungsrunde. Ich habe sie verschoben. :blush:

    Das macht aber alles gar nichts.:+1: Immerhin ist so ein Forum am Anfang noch neu, unübersichtlich und vielleicht auch etwas kompliziert. Wenn du Hilfe bei den Funktionen des Forums haben möchtest, wende dich gern an mich oder an jede:n andere:n aus dem @Team. Wir helfen sehr gerne weiter. :blush:

    Es wäre toll, wenn du den Text von oben einfach hier bei deinem Vorstellungsthread als ganz normale Antwort einfügen könntest, damit ich dieses Thema hier zeitnah löschen kann. :pray: Da es ein neues Thema ist, kann ich den Beitrag nicht ohne Weiteres als Antwort zu dem anderen Thread sortieren. Es wäre also toll, wenn du das einfach dort noch einmal antworten könntest.

    Vielen Dank! :blush:

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  • Hollarius

    Guten Morgen da draußen. Hier gibt es warten auf ein Handwerk. Sowas überfordert mich schon kollossal. Ich mag ja keine Menschen^^ … Ach ja, gestern habe ich eine Szene entworfen, mit der ich noch sehr unzufrieden bin, sie ist noch sehr roh. Das wird beim Ausarbeiten wieder so eine Szene, vor der ich zurückschrecke, weil ich mein Vergangenheits-Ich verfluche: Aus den paar Sätzen soll ich eine Szene machen? - Aber mehr war gestern dazu nicht drin. Ansonsten habe ich gestern weiter überarbeitet. Noch eine Szene ganz mit einer anderen geswapped. Und ich war mit so ein bis zwei Szenen auch sehr zufrieden mit mir. Wenn man sich Überarbeitung vornimmt, und dann gar nichts überarbeitet, weil man sich an seinen eigenen Sätzen besäuft …
    Ach, ich will mit der Überarbeitung fertig sein, es steht noch so viel anderer Kram zur Überarbeitung an!

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Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.