• Mirjam W.

    Einer meiner Protas schrammt als junger Erwachsener haarscharf an einer verheerenden Mischung aus Tabletten- und Alkoholsucht vorbei. Später weigert er sich, seine Depressionen mit Medikamenten behandeln zu lassen, weil er sich vor der Abhängigkeit fürchtet.

    Mehrere meiner Protas sind in bestimmten Lebensphasen RaucherInnen, was ich nicht als Suchtthema präsentiere, obwohl es natürlich eins ist.

    Der Nebensatz mit den emotionalen Abhängigkeiten ist es, der mir wirklich zu denken gibt. Ja, die Figuren sind auf unterschiedliche Arten voneinander abhängig. Das hat mit ihrer Geschichte zu tun, damit, dass sie (auf ganz verschiedene Weisen) verlassen oder im Stich gelassen wurden oder eben verlassen/im Stich gelassen haben. Die ganzen Fragen “was ist toxisch, darf man eine Art Kosten/Nutzenrechnung machen innerhalb von Beziehungen, weshalb wählen wir unsere Beziehungen so und nicht anders, warum lösen wir uns von unseren Eltern oder eben nicht?” ziehen sich durch den ganzen Roman, werden aber nicht von mir beantwortet.

    Verfasst in Schreibnacht Montagsfrage weiterlesen

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