• Talismea

    @betty-blue Suuuupergut! :D greift deine Hände und tanzt mit dir durch den Raum

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  • Betty Blue

    Oooooh mein Gott ich habe es geschafft! Der ganze Roman auf einer Seite zusammengefasst =)

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  • marinacgn

    @noely Dann drücke ich es mal etwas anders aus und nenne ein Beispiel (nicht queer, sondern mit einer Krankheit/Behinderung): Du willst in deinem Roman eine Figur unterbringen, die einen Schlaganfall hatte und sich ins Leben zurückgekämpft hat (um mal eine Gruppe zu nennen, die größer ist, wie nur 10 auf der Welt). Er musste neu sprechen lernen, hat wieder laufen gelernt, essen, trinken, alles. Aber er hatte eine positive Einstellung dabei und ist ein Mensch, der sich noch nie hat unterkriegen lassen. Deshalb hat er auch einen gesunden Ehrgeiz entwickelt und war innerhalb von zwei Jahren wieder voll arbeitsfähig. So was gibt es. Tolle Geschichte.
    Dann liest das jemand anderes mit vielleicht nicht so positivem Verlauf, der das, was der obige in zwei Jahren wieder konnte, in fünf Jahren nicht geschafft hat. Der fühlt sich nicht repräsentiert und sagt, das was du da schreibst, ist völliger Blödsinn und könne so im wahren Leben gar nicht sein.
    Du hast aber nunmal den, der es tatsächlich nach zwei Jahren geschafft hat, als own voice gehabt.

    Ähnlich stelle ich es mir bei queeren Leuten in einem mehr oder weniger toleranten Umfeld vor. Ich kenne mich damit nicht aus, aber je nach dem wen ich als own voice habe fällt meine Expertise völlig anders aus. Und das ist nicht falsch. Das ist das Leben.

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  • Talismea

    @bianca Ich drücke dir die Daumen! Habe gerade entschieden, mein BuJo aufzuhübschen, bevor ich an mögliche Szenen gehe. Ist ja schließlich auch kreativ :smile:

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  • Bianca

    So, nachdem ich ein paar Forum-Sachen gemacht hab, schaffe ich dann vielleicht auch endlich mal dieses Wochenende noch ein bisschen was schreibtechnisch :joy:

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  • marinacgn

    @noely ich sehe es weiterhin so, dass man als Autor keine Texte schreiben muss, die jedem gefallen. Weil das ist unmöglich. Und das lese ich aus deinem Text raus. Ich glaube, was @NelaNequin meint (und sie darf mich gern korrigieren, wenn ich falsch liege) ist, dass man sich überhaupt mit Leuten, die einer mir nicht eigenen Gruppe angehören, die ich in meinem Roman unterbringen will, unterhält und auseinandersetzt. Und dass man mit offeneren Augen durch die Welt geht und nicht jede Sache, die Angehörigen dieser Gruppen auf die Füße fallen, unter “das ist Kunst, ich darf das” verbucht.

    Und zum Thema: “Wenn du x interviewst, kann y das schon wieder völlig anders sehen”: Das hast du doch bei jedem Thema, von dem mehrere Leute betroffen sind. Jeder Mensch geht mit seinem Leben und seinen Voraussetzungen anders um, jeder hat verschiedene Toleranzgrenzen und empfindet anders. Das kannst du doch gar nicht vermeiden.

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  • Talismea

    @serenitywing Uh, das hat mir gerade die Tränen in die Augen getrieben.

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Es scheint als hättest du die Verbindung zu Schreibnacht verloren, bitte warte während wir versuchen sie wieder aufzubauen.