• ChrisChambers

    Als ich vor knapp zwei Jahren begonnen habe, meinen ersten (und bislang einzigen) Roman zu schreiben, stand ich vor einem ähnlichem Problem. (Ok, damals hatte ich gerade erst mit dem Schreiben begonnen, und wusste zunächst nichts von solchen Dingen wie “Plotten”, “Protagonist” oder gar “Heldenreise”.)
    Jedenfalls fiel mir irgendwann auf, dass in der Gruppe von Charakteren die meine “Heldenreise” durchleben, alle Charaktere irgendeine Besonderheit bzw. etwas Interessantes hatten, und sich in die ein oder andere Richtung entwickeln. Einzig und allein mein Ich-Erzähler, der ja meine Hauptfigur sein sollte, war mehr oder weniger blass.
    Ich glaube das hatte vor allem folgender Gründe:
    Zum einen lag es daran, dass ich mit das ganze Buch vor meinem inneren Auge wie einen Film vorgestellt habe. Der Ich-Erzähler war dann eine Art Kamera, aus dessen Augen man die Geschichte erlebt, der aber selbst gar keine so besondere Figur ist, die sich in irgendeiner Form weiterentwickelt oder ähnliches.
    Der zweite Grund könnte sein, dass ich ihn eigentlich genauso “normal” haben wollte: Er sollte eben nicht besonders toll sein, aber auch nicht besonders schwach. (Insbesondere keine Figur a la Harry Potter, dem quasi auf Anhieb immer alles gelingt,)
    Ein anderer Grund könnte auch sein, dass in der Figur einiges von mir selbst drin steckt, aber das will ich mal nicht näher vertiefen… ;)
    Jedenfalls habe ich dann versucht einiges zu ändern, um dem Ich-Erzähler mehr Aufmerksamkeit zu widmen, insbesondere auch eine charakterliche Entwicklung.
    Der Roman ruht jetzt seit über einem Jahr, aber ich bin mir sicher, dass ich irgendwann wieder einsteigen und ihn vollenden werde. Mal schauen was dann noch so passiert…

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  • ChrisChambers

    Möchtest du Feedback zu deiner Kurzgeschichte, wenn sie nicht in die Anthologie aufgenommen wird? Dann frage uns einfach

    Das finde ich super!
    Alleine deshalb schon möchte ich unbedingt teilnehmen. Auch wenn es vermutlich nur ein sehr kurzes Statement sein wird. Finde jedes Feedback hilfreich, um daraus zu lernen.
    Und gerade kam mir auch eine ziemlich coole Idee für eine Geschichte…

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  • ChrisChambers

    Da ich gerade auch nichts besseres zu tun habe: ;)

    • Stand by me + Die Verurteilten: Die sind beide einfach nur wunderschön - und ja, die Geschichten sind von S. King, sogar aus dem gleichen Buch.
    • Solaris: Einer der wenigen Scifi Filme, die eine außerirdische Lebensform so darstellen wie ich mir das vorstelle. Oder ist es eher eine Geschichte über die Unvergänglichkeit der Liebe? Und bevor jemand nachfragt: Ich mag beide Filme, den mit Clooney und den alten russischen.
    • Koyaanisqatsi: Ist das überhaupt ein Film? Hypnotische Bilder, hypnotische Musik von Philip Glass, …

    Und dann noch die eher üblichen Verdächtigen: Der Pate 1+2, Taxi Driver, Halloween, Schweigen der Lämmer, Matrix, Leben des Brian, Alien, u.v.a.
    BTW, für mich bester Schluss der Filmgeschichte: Citizen Kane

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  • ChrisChambers

    So, meine Geschichte ist eingereicht.
    Bricht mit ein, zwei landläufigen Standardregeln für Kurzgeschichten, aber soll ja auch in erster Linie mir selbst gefallen.
    Schauen wir mal… ;)

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