• Jana Oltersdorff

    Na denn mal ran an die Buletten! Go! :-)

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  • Jana Oltersdorff

    Ich habe noch nicht viele Ratgeber übers Schreiben gelesen, eigentlich nur den von Stephen King. Wichtigste Lektion daraus: Kill your darlings. Er hat recht, auch wenn es manchmal echt schwerfällt.

    Ansonsten habe ich auch vor allem durch das Lesen von Büchern viel übers Schreiben gelernt, sowohl darüber wie ich es auch machen will als auch wie ich es nicht machen will.

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  • Jana Oltersdorff

    Tatsächlich zu keinem. Ich bin gerade bei Büchern kein Freund von Fortsetzungen, Reihen etc. In sich abgeschlossene Bücher bevorzuge ich. Selbst wenn ich am Ende das Gefühl habe, dass da noch nicht alle losen Fäden zu Ende gesponnen worden sind, brauche ich keine Fortsetzung. Da mache ich mir lieber mein eigenes Kopfkino. Oder, wo ich doch heutzutage zu fast jedem Autor via soziale Medien persönlichen Kontakt aufnehmen kann, ich frage da einfach nach, wenn ich was nicht verstanden habe.

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  • Jana Oltersdorff

    Für mich ist der erste Satz in einem Schreibprojekt ein ganz wichtiger Punkt. Ich mag es, wenn ich meinen ersten Satz für so gelungen halte, dass ich selbst Lust darauf kriege, jetzt weiterzuschreiben, weil ich ja auch wissen will, worauf das alles hinausläuft.

    Meine letzte in einer Anthologie veröffentlichte Kurzgeschichte fängt so an:

    “Alles ging den Bach runter, als sie den Mann ohne Namen beerdigten.”

    Alles, was danach kam, habe ich mehrmals umgeschrieben und überarbeitet, aber dieser erste Satz stand von Anfang an so da.

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  • Jana Oltersdorff

    @viskey sagte in Muss ein Schriftsteller zwingend Bücher lesen?:

    Und ich habe den Beitrag von @Jana-Oltersdorff nicht so verstanden, dass sie gemtin hat, Tarantino hätte das einfach aus dem Ärmel geschüttelt, ohne sich mit dem Handwerk auseinanderzusetzen, sondern nur, dass er seinen eigenen Weg gefunden hat.

    Danke, Viskey, so ist es. Tarantino hat die Filme nicht einfach nur konsumiert. Er hat sie zigfach geschaut, analysiert, versucht herauszufinden, was sie so besonders macht, warum eine bestimmte Szene so packend ist und eine andere ähnliche nicht. Er wuchs mit Martial-Arts-Filmen auf, zog sich von kleinauf die Grindhouse-Movies rein (und hat ja selbst mal eines gemacht - echt abgefahrener, absichtlich schlecht gemachter geiler Scheiß).
    Und ja, okay, er hat auch gezielte Ausbildungen im Bereich Regie gemacht, z. B. bei Robert Redford. In den Schoß ist ihm nix gefallen. Aber seine ersten Schritte unternahm er zusammen mit Freunden, indem er Drehbücher schrieb, für die er sich von den Filmen inspirieren ließ, die er so gerne schaute. Zu der Zeit arbeitete er in einer großen Videothek und nutzte diese Gelegenheit sicher auch ordentlich.

    Wenn man meinen Post als “arrogantes von oben herab à la Kann-ja-jeder” verstanden hat, so entschuldige ich mich, das lag nicht in meiner Absicht!

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  • Jana Oltersdorff

    War es nicht Quentin Tarantino, der nie eine Filmschule besucht hat und sein komplettes Wissen übers Filmemachen daher nimmt, dass er sein ganzes Leben immer viele Filme geguckt hat? Er ist heute einer der erfolgreichsten, innovativsten Regisseure der Welt und hat etliche Filme gemacht, die jetzt Kultstatus genießen.

    Überträgt man das auf die Schriftstellerei, dann kann man durchaus sagen: Wenn du gute Geschichten schreiben willst, musst du viel lesen, dir anschauen, wie es andere vor dir gemacht haben, gute und schlechte Bücher konsumieren und daraus lernen, wie du es machen kannst und wie du es besser nicht machen solltest. Es ist nicht erforderlich, das Handwerk des Schreibens durch eine Ausbildung oder das intensive Studium von Fachliteratur zu erlernen - schaden kann es allerdings auch nicht, wenn du es tust.

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  • Jana Oltersdorff

    „Na, was macht die Schreiberei?“

    „Sie können doch so gut mit Worten. Entwerfen Sie doch bitte mal eben das Lieferantenrundschreiben!“

    „Horrorkurzgeschichten??? Schreibst du auch normale Sachen?“

    Alternativ: „Schreib doch mal was Vernünftiges.“

    Und ein Klassiker, den jeder Autor von Kurzgeschichten schon gehört hat: „Kurzgeschichten mag ich nicht. Die sind mir zu kurz.“

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