• Romy_Ha

    @frau-maus sagte in VORTEX - Das Rauschen der Zeit:

    Hast du mal das Buch “Writing into the Dark” von Dean Wesley Smith gelesen? Er beschreibt so einen Editing-as-you-go-circle: Immer zurückgehen und fixen und ein bisschen weiterschreiben, dann wieder zurück und dabei wieder ein bisschen weiter etc. So geht es für mich im Moment am besten.

    Das find ich mega spannend! So arbeite ich im Grunde schon immer. Ich lese und überarbeite fast immer erst, was ich vorher geschrieben habe und schreibe dann erst weiter. Es kostet viel Zeit macht den Text auf die Art aber auch sauberer und man kann die Stimmung noch Mal ins Neue mitnehmen oder Änderungen machen, wenn nötig.

    @mone sagte in VORTEX - Das Rauschen der Zeit:

    finds echt witzig, wie er sagt, dass die meisten geplanten Geschichten nie geschrieben werden. Schuldig im Sinne der Anklage

    Geht mir aber auch so. Sobald ich eine Story zu sehr geplottet habe, kann ich sie kaum mehr mit Spaß schreiben. Das versuche ich also irgendwie zu vermeiden. 🫣

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  • Frau Maus

    @mone sagte in VORTEX - Das Rauschen der Zeit:

    “Den Scheiß muss ich nochmal neu schreiben”

    “Been there. Done that. More than once.” :grin:

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  • Hollarius

    @inbeknown sagte in Denn sie wissen nicht, ...:

    Das ist ein Genre, das ich ziemlich krass finde, fast, wie die Königsdisziplin…

    Nein, häng es nicht so hoch! Drama kann vieles sein. Von sehr realistischen und spannenden Krimis über albernen Schwänken bis zu philosophischen Sprechstücken, in denen du keine Handlung mehr findest. Das moderne Sprechtheater hat gern etwas collagenhaftes, in dem jede Szene einen guten Spannungsbogen braucht, weil es im Stück keinen (mehr) gibt.
    Den Aristoteles brauchst du für jeden guten Thriller, Einheit von Ort, Zeit und Handlung ist großartig, wenn du sehr spannende Dinge a la “Speed” (den Film, nicht die Droge) schreiben willst, aber schon Shakespeare hat sich da weit drüber hinweg gesetzt.
    Ich habe unter anderem eine Collage über jugendlichen Widerstand im 3. Reich geschrieben (Eisblumen), ein unfassbar albernes Märchenstück (Ein Königreich auf Prinzenjagd), einen Tarantino-beeinflussten Drogenrausch über Charles Manson (Healter Skelter) und eine Art Märchen, das in einem strengen Kinderheim der sechziger Jahre spielt (Träumel) - man merkt, da war auch einiges für Kinder und Jugendliche dabei, aber das ist eh ein Feld, auf dem ich mich wohl fühle.
    Das Theater ist heute von Regeln befreiter, als andere Bereiche. Theaterpublikum lässt sich auf vieles ein, selbst in der Provinz, in der ich Theater gemacht hab. Im Roman müssen die Lesenden dir folgen, denn das ist der Vertrag, im Film aber glauben die Zuschauenden quasi nur, was sie sehen - Im Theater sind wir in der Mitte. Einerseits sagt der Vertrag, dass nichts echt ist, die Kulissen nur Pappmaché, andererseits sind da echte Menschen, die ich sehe, rieche, atmen höre. Also geht das Publikum viele Wege, imaginiert mit. Viel mehr Spielwiese als Königsdisziplin.

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