• Frau Maus

    @mone Wie cool! :heart_eyes: Was für ein tolles Abenteuer.
    Danke für die Badges und das Spiel! :pray:

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  • Frau Maus

    @mone sagte in VORTEX - Das Rauschen der Zeit:

    Alleingültigkeitsanspruch […]:
    Ich hab lange gebraucht, um zu merken, dass vieles für mich nicht funktioniert. Wie zum Beispiel eine richtig schlechte Rohfassung. Ich kann partout nicht weiterschreiben, wenn das, was ich bisher geschrieben habe, nicht gut ist. Aber egal, wem man das erzählt, man kriegt immer zu hören, dass man niemals beim Schreiben überarbeiten darf. Niemals!

    Oh my god! :astonished: Genau so geht es mir auch! Mein Hirn blockiert jede neue Idee, solange nicht gefixt ist, was beim bereits Geschriebenen noch zu fixen ist.
    Und wenn ich es ignoriere und trotzdem weiter runterschreibe, wird es ab da immer grottenschlechter und erzwungener, bis am Ende 100k Müll auf einem Haufen liegen, den ich nie mehr auseinander sortiert kriege. Hab das jetzt so mehrfach ausprobiert, und es geht einfach nicht.

    Hast du mal das Buch “Writing into the Dark” von Dean Wesley Smith gelesen? Er beschreibt so einen Editing-as-you-go-circle: Immer zurückgehen und fixen und ein bisschen weiterschreiben, dann wieder zurück und dabei wieder ein bisschen weiter etc. So geht es für mich im Moment am besten.

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  • Frau Maus

    Eine Pause machen, heißt auch nicht, dass du nichts fürs Schreiben tust. Das Hirn und das Unterbewusstsein laufen im Hintergrund weiter, und dann kann es sein, dass mitten in der Pause eine zündende Idee kommt.

    Ich bin auch eine derer, die glauben, dass Autoren auch leben und Dinge erleben müssen, um überhaupt Stoff für ihre Stories zu haben.

    Selbst kenne ich das aber auch: dass ich mit mir hadere, wenn es nicht geht. Und auch ich neige dazu, mich dann zwingen zu wollen dranzubleiben.

    Aber jede:r ist anders. Es gibt z.B. Leute, die in kurzen Ausbrüchen mit langen Pausen dazwischen mehr schaffen, als Leute, die jeden Tag schreiben. Ich habe über Jahre hinweg jeden Tag geschrieben - auch weil ich einfach wollte oder es Spaß gemacht hat. Und das ist auch das, was man immer hört: man solle jeden Tag schreiben. Aber das gilt nicht für alle.

    Ich habe vor kurzem herausgefunden, dass bei mir z.B. sowohl Qualität als auch Produktivität extrem steigen, wenn ich mich zu Pausen “zwinge” (z.T. tagelang oder gar 1-2 Wochen, wenn ich sehr ausgepowert war) und danach in einen Hyperfokus gehe, wo ich fast unmenschlichen Wordcout auf einmal produziere. Das bringt mir persönlich z.B. den Effekt, dass ich kaum mehr überarbeiten muss: weil ich in diesen kurzen Bursts, die wie von alleine kommen (natürlich, organisch als Stichwort) bessere Texte schreibe, als wenn ich stetig und routiniert arbeite.

    Das habe ich mir lange nicht zugestanden, weil es auch da draußen die Meinung gibt, wer nicht jeden Tag schreibt, liebt es nicht genug. Aber, again: Jede:r ist anderst, tickt anders, nicht jedes Hirn funktioniert gleich.

    Ich glaube, es wäre wichtig, dass du dir erlaubst, herauszufinden, wie du tickst und mit der meisten Freude schreiben kannst. Wenn du langfristig Autor sein willst, musst du ja in XY Jahren auch noch Freude dran haben.

    Ich habe mal den Spruch gehört “it’s not your writing that’s bad - it’s your process”. In dem liegt viel Wahrheit (für mich persönlich - für andere vll nicht).

    Ich hoffe, du findest deinen Weg zu deiner persönlichen Art der “Leistung”. Und sei lieb zu dir selbst. Sich fertigmachen killt sowieso jegliche Kreativität.

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