• Dreammaker

    Ein Roadnovel oder auch ein Roadmovie zeichnen sich dadurch aus, dass die Protagonisten weitestgehend auf sich selbst gestellt sind und von einem Mist in den nächsten geraten, also ziemlich hohe Spannungsdichte, keine Verschnaufpausen. Es ist halt Freestyle. Das ideale Setting für Bauchschreiber, es ist einfach dieses wild drauf losschreiben und sich in verrückte Sachen verlieren. Entdecker und Abenteurer kommen voll auf ihre Kosten. Eine tolle Art des Schreibens, es gibt kein Limit und vielleicht muss man ein wenig dafür gemacht sein. Screwballkomödien haben einen ähnlichen Characterzug, eine hohe Gagdichte, eine hohe Aktionsdichte, es geht einfach rund.

    Meine Beispiele:

    • Klaus Peter Wolf - Todesspiel im Hafen (Sommerfeldt räumt auf)
      (Sehr gelungen, sehr wild, sehr freestylemäßig, mehr Roadnovel geht kaum und das in einem Krimi aus der Ich-Perspektive eines Serienkillers geschrieben. Ein künstlerisches Meisterwerk. 3. Teil der Sommerfeldt-Reihe)

    • J. K. Rowling - Harry Potter und die Heiligtümer des Todes
      (Erfüllt alle Aspekte eines echten Roadnovels. Das ist schon bald purer Rock’n Roll)

    And last but not least:

    • H. P. Mester / B. Mester - Franziska und das furiose Finale
      (Ja, auch ich habe diesen Roadnovelstyle, weil ich ihn liebe in meiner Krimi-Koproduktion mit aufgegriffen)

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  • Dreammaker

    Ich schreibe den Roman definitv gefühlt zweimal. Einmal per Hand, weil einen Tag ziellos umherschweifen / fahren und sich von allen Eindrücken treiben lassen und in der freien Natur / Stadt direkt mitzuschreiben ist qualitativ unbezahlbar. Da ich niemand hab der’s mir tippt, kommt das dann im Anschluss on Top. Da geschieht dann etwas wundersames. Ich bekomme beim tippen noch einen zweiten kleinen ergänzenden Eingebungsschub für das bereits geschriebene, den ich so als zusätzliches “Aroma” mitverarbeite. Für mich ist das ganz essentiell mit Stift und Kladde ins Blaue zu ziehen, die Story auszuführen und mich treiben zu lassen. Mal enstehen so 2 Seiten mal 12. Ich hab daher auch keinen Schreibrhythmus oder feste Zeiten, just going with the flow.

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  • Dreammaker

    Würde ich heute anstelle des Schreibtages ein Radioprogramm eröffnen, würde ich es mit diesem Song tun.

    Denn gestern abend liebe Zuhörer hab ich einen neuen aufstrebenden Star am Himmel in meiner Lieblings-Live Bar unten in downtown erleben dürfen, den ich euch mitgebe, um erfrischend in den Tag zu starten. Es ist ein Song über einen Busfahrer, der ihn mitnahm durch die wildromantische Landschaft Norwegens. Möge er euch ebenso mitnehmen auf eine Reise voller bunter Erzählungen und Geschichten, die euch heute hoffentlich beglücken, in eurer Gehirn kriechen und schönes bescheren. Hier ist das Schreibnachtradio mit dem neuesten Geheimtipp, kommt gut in den Tag und nun ab rein in die Puschen und raus mit euch in einen neuen sonnigen Tag voller Wunder.

    Cedric Saga - Mr. Whitebeard
    https://www.youtube.com/watch?v=vcoA8DxKjTc

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  • Dreammaker

    Mein Farbtupfer zurzeit:

    Hab eine meiner Lieblingswerbungen wiedergefunden.
    Dass sie bis 1987 zurückreicht, schockiert mich allerdings ein wenig, ganz so weit hätte ich sie nicht zurückdatiert. Das war eine kleine Überraschung.

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  • Dreammaker

    Schreiben? Jede Menge. Heute aber mal nur, um mit meiner Maschine auszudiskutieren, wie gewisse Programmabläufe auszusehen haben. :sweat_smile:

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  • Dreammaker

    @zaje und @MartinZ
    Oh, Wien? Sagt mal wisst ihr übrigens, ob die Original Sacher Torte vom Hotel Sacher mit ihrer so geheimnisvollen Rezeptur so herausragend anders ist als all die Nachahmer da draußen?

    Ich hatte direkt ganz vergessen bei meinem letzten Trip nach Wien, die mal Vorort auszuprobieren.

    (Man kann die sich ja in die ganze Welt schicken lassen über deren Onlineauftritt, wenn man denn ein Kreditkärtchen besäße und wenn man wüsste ob sich das geschmacklich lohnt? :thinking:.)

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