• CaroK

    https://twitter.com/IndieBuecher/status/1392084660109328386?s=20

    Wusste jetzt nicht so richtig wohin mit dieser Info - notfalls bitte verschieben oder löschen und mir nachsehen…

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  • CaroK

    Die Diskussion finde ich auch spannend - ich führe sie in “seichterer” Form derzeit viel in meinen Leserunden bei Lovelybooks.

    Ich finde übrigens dass Diskriminierung nicht nur auf Hautfarbe oder Herkunft abzielt - Dicke Menschen werden diskriminiert, nur nennt man es da hänseln oder mobben. Unter Erwachsenen ebenso wie unter Kindern.

    Fantasy schreibe ich so gut wie gar nicht - aber gerade da, finde ich könnte man tatsächlich von der Historie abweichen, weil man sich ja eine Welt schafft, in der es so ist, wie man es sich vorstellt. Ich finde das Thema aber auch auf Gegenwartsliteratur interessant. Ich schreib in letzter Zeit viele Romanzen und verzichte da z.B. ganz bewusst darauf, die Figuren ausführlich zu beschreiben. Die hübsche schlanke Frau mit wellendem goldenen Haar darf bei mir auch die kleine Dicke mit unreiner Haut sein (ich z.B.) - das darf sich jeder so vorstellen, wie er das möchte. Tatsächlich wird das von Lesern aber in den Rezis kritisiert, teilweise auch, wenn ich das im Vorfeld erklärt hab.

    Schreiben wird immer schwieriger, wenn man allen gerecht werden will. Das kann man wahrscheinlich gar nicht. Ich persönlich versuche mein bestmögliches zu tun, was Diversität, Humanität etc. angeht, aber ich bin heillos überfordert und ich möchte auch nicht, um Klischees zu vermeiden ins Gegenteil kippen und bewusst die Gruppen einbauen, die um Beachtung kämpfen, weil ich da viel zu viel Angst hätte, aus Mangel an Kenntnis noch mehr zu verletzen, als mit der Klischeebedienung. (Merkt ihr was - ein Schachtelsatz - und genau so sind meine Gedankengänge zu dem Thema - unendlich und nie vollständig). Es gibt immer in jeder Gruppe Menschen, die Klischees bedienen. Ich hab das gerade erst hautnah erlebt. Die Nachbarn, die ich kritisiert habe, weil sie laut sind, antworten mir, dass ich was gegen Ausländer habe (sie unterstellen das sogar sämtlichen Nachbarn hier im Haus, selbst denen, die auch Ausländer sind). Unsere Oma (die leider zu gern politisch diskutiert und mir dabei deutlich zu krass drauf ist) fühlt sich nun in ihrer Annahme bestätigt, dass in unserem Lande zu viele Ausländer leben. Aber sie war selbst nach dem Tod ihres Mannes über 30 Jahre mit einem Türken liiert - aber der war ja anders. Ich teile wirklich nur wenige Meinungen mit der Oma, aber sie zeigt deutlich, wie sehr sich Meinungen bei einem einzelnen Menschen unterscheiden können und wie eine krasse Ausnahme, die innere Einstellung ins Kippen bringen kann.

    Ich bin Anfang 50 und habe vielleicht auch teilweise schon altbackene Ansichten. Für mich haben Herkunft, Sexualität usw. noch nie eine Rolle gespielt, in meinem Bekanntenkreis finden sich viele Nationen, Schwule, Lesben und auch zwei Transgender, ebenso RollstuhlfahrerInnen, geistig beeinträchtigte Erwachsene und Kinder. Alle haben eins gemeinsam, sie definieren sich nicht über ihre Herkunft, ihre Sexualität, ihre "Besonderheit usw. Sicher begegnen ihnen nicht alle Menschen so offen, aber sie sind auch nicht der Typ Mensch, der sich vorstellt und sagt: Mein Name ist XY und ich bin schwul/lesbisch/trans - (Was wohl auch dazu geführt hätte, dass unsere Bekanntschaft dann nicht vertieft worden wäre) Für mich stellen sich viele Fragen gar nicht, weil ich schon als junger Mensch mit allen möglichen Menschen zusammen gekommen bin und für mich alles normal war. (Ich hab früher Musik gemacht und viel bei kirchlichen Veranstaltungen gespielt. Da war ich automatisch Helferin im Behindertenkreis, bei der Argas etc. Das hat letztendlich auch meine Berufswahl beeinflusst - Heilpädagogin)

    Ich will Diskriminierung nicht leugnen - sie findet statt und sie ist schlimm. Doch gibt es so viele (und ich hoffe mehr) die nicht diskriminieren, selbst wenn sie nicht öffentlichkeitswirksam dafür einstehen. Und es gibt immer auch Situationen, in denen einem ein unbedachtes Wort rausrutschen kann, was irgendwer auf die Goldwaage legt und oft genug gänzlich Außenstehende. Und gerade so (hoffentlich) unbedachte Aktionen wie gerade in der Fußballwelt stattfinden - der eine spricht von Quotenschwarzer und ausgerechnet der “Quotenschwarze” von vergasen und beide wollen es nicht so gemeint haben und verlieren ihre TV Jobs … - bringen mich extrem ins Nachdenken und verunsichern mich als Autorin. Was darf ich noch schreiben, was nicht? Und wer urteilt am Ende?
    Nun neige ich ohnehin nicht dazu, allzu vulgär zu formulieren und politisch unkorrekte Formulierungen würde ich nicht verwenden. Trotzdem wird es immer irgendwo einen Leser geben, der Anstoß nehmen könnte. Bei mir vermutlich am ehesten daran, wie ich die Rolle der Frau umsetze. Ich bin selbst eine und habe mich noch nie daran gestört, nicht mit Kundin, Dozentin, oder was weiß ich angesprochen zu werden, wenn irgendwo die Mehrzahl genannt wurde. Ich hab auch keine Probleme mich biologisch als Frau zu definieren, egal in welchem körperlichen Zustand ich bin. Möglicherweise macht mich meine eigene Art sogar unsensibel für die Themen, die anderen so wichtig sind. Natürlich akzeptiere ich, dass andere anders sind und sich mehr Rücksicht wünschen. Im öffentlichen Bereich versuche ich auch das umzusetzen. Doch ich muss zugeben, dass ich auch hin und wieder denke - das ist jetzt aber doch ein wenig übertrieben. Tatsächlich bin ich eine Frau, die es nicht schlimm findet, dass die Menstruation ein Tabuthema ist, weil ich selbst nur wenig Interesse daran habe, von anderen Frauen zu hören, wie schlimm sie das finden. Das hat mit Scham nix zu tun, ich finde es teilweise auch ziemlich übergriffig, wenn andere Menschen mich mit ihren intimen Details “belästigen” ohne mich zu fragen. Die sexuelle Gesinnung interessiert mich nur in einem einzigen Fall - wenn ich selbst was von meinem Gegenüber will in dieser Hinsicht. Trotzdem erfahre ich sie allzuoft direkt nach dem Namen. Sogar bei wildfremden Menschen (ich denke da an meine Zeit als Dozentin - und die Vorstellungsrunden).
    Boah das wird lang hier … Trotzdem das Thema Selbstliebe und Selbstwert müssen auch noch angesprochen werden. Denn Angriffe werden unterschiedlich wahrgenommen und bei dem einen prallen sie ab und bei dem anderen hauen sie rein. Das hat viel damit zu tun, wie man sich selbst annimmt. Zu meinem früheren Repertoire in den Kursen gehörte auch immer das Thema Mobbing. Betroffene sind regelmäßig an die Decke gegangen, wenn ich gesagt habe, dass es immer auch die Opfermentalität gibt, und an der gearbeitet werden muss, wenn Mobbing vermieden werden soll. Ein Mensch der wegen seiner Körperfülle gemobbt wird, wird ja nicht schlagartig dünn - wechselt er nur sein Umfeld wird es dort auch Menschen geben, die ihn dick nennen und vielleicht deswegen auslachen oder beschimpfen. Wie sich das entwickelt und wie weit das gehen wird, hängt also von den eigenen Reaktionen ab. Und die wiederum von dem eigenen Selbstbewusstsein (an dem ja bekanntlich gearbeitet werden kann).
    War jetzt sehr ausschweifend - und teilweise wohl auch abschweifend - zusammengefasst wollte ich eigentlich nur sagen - dass ich mit den Ansprüchen einiger überfordert bin - was meine Autorentätigkeit angeht. Als Leserin nehme ich aber verstärkt wahr, was diskriminiert oder überholte Rollen verstärkt und erwähne das auch in Rezensionen. Innerlich bin ich hin und her gerissen zwischen dem Gefühl, dass übertrieben wird und dem Bewusstsein, dass jeder respektiert werden muss.

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  • CaroK

    Guten Morgen, ich hab nun doch länger geschlafen, als ich wollte. Aber war auch nötig. Jetzt die Überarbeitung und dann noch einen beruflichen Text. Glücklicherweise hab ich morgen noch einen ganzen Tag um ranzuklotzen. Der Mann hat diese Woche Freitag frei statt Mittwoch.

    @Frau-Maus Danke und Dir eine gute Entscheidung. Bei drei Jahren Arbeitszeit denke ich an das Lied von Rosenstolz: Wenn du jetzt aufgibst… Ich hab an meiner Angsterbin 10 Jahre geschrieben und sie erst hier und durch die Schreibnacht beendet.

    @anja24 Ich bin so froh, dass der Mann der Einkäufer ist.

    @fabula Danke auch Dir - ja gestern hat es sich richtig gut angefühlt - wie früher :-)

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  • CaroK

    Seit langem hab ich mal wieder in einen neuen Schreibtag hineingeschrieben und nutze die Gelegenheit direkt, um euch ein Frühstück vorzubereiten :-)

    Mein Kurzkrimi ist fertig, war bei Testlesern, ist überarbeitet und kriegt morgen den letzten Korrekturlauf. Ach nee - heute!

    Ich gehe jetzt ins Bett. Hoffe ich kann schlafen, bin noch ganz euphorisch… Guten Morgen/ Gute Nacht, was auch immer auf Euch zutrifft. Bis später!

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  • CaroK

    Guten Mittag, bei mir stand erst mal bissel Organisation an. So ein ganzes Wochenende nicht am PC und da gibt es doch einiges an Mails usw. … Jetzt trinke ich nicht meinen Kaffee hier, sondern esse erst mal Nudelsalat.

    Das WE war herrlich, wenn auch schreibfaul.

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  • CaroK

    Von mir auch Glückwünsche und auch ein Dankeschön!

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  • CaroK

    Mit der Textgemeinschaft wird es im Juli ein Sommercamp geben. Dort gibt es die Möglichkeit, Lesungen (entweder bereits aufgezeichnete oder Live) einstellen zu lassen. Wer gerne vorlesen möchte, aber selbst noch kein fertiges Buch hat, ich suche auch noch VorleserInnen für die Anthologietexte. Würde mich freuen, wenn sich InteressentInnen finden.

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  • CaroK

    Guten Morgen, ich hab schon den Balkon bepflanzt und das geputzt, was Putzi nicht macht (Bad und WC :-) ) Gleich gibt es eine kleine Runde mit Ulla und dann muss ich das Gästezimmer herrichten. Morgen kommt die Tochter mit den Kids und wenn die Enkelin sich kurzfristig entscheidet, übernachten zu wollen, muss das ja auch vorbereitet sein.

    Schreibtechnisch kann ich heute eigenes machen - berufliches kann warten bis Montag :-)

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  • CaroK

    @frau-maus sagte in Schreibtag 06.05.2021:

    Wie versteht sich Ulla denn mit dem neuen Putzerchen?

    Es ist unterhaltsam :-) Jedenfalls für mich. Sie will ihn einerseits jagen, hat aber wegen dem Geräusch auch bissel Angst. Obwohl das Geräusch an einem Staubsauger gemessen, echt leise ist. Sie pirscht sich dann flach heran und tippt ab und an mit der Pfote drauf.

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  • CaroK

    @martinz sagte in Schreibtag 06.05.2021:

    Sessel, Tische und sonstiges hochhebt, um darunter zu saugen und zu wischen(?). Geht der auch automatisch vom Parkett auf den Teppich?

    Hochheben kann er nichts, aber er ist nur 7,6 cm hoch und passt unters Sofa. Ich bin tatsächlich zufrieden. Er geht automatisch über kleine Hubbel und vom Parkett auf den Teppich. Letzteres leider auch beim Wischen :-) Eine Teppichecke ist jetzt sehr sehr sauber und steht hoch, weil die so nass geworden ist :-) Aber insgesamt bin ich echt super zufrieden. Hab ihn erst im Wohnzimmer alles erledigen lassen und in meiner Mittagspause, als ich dann auf dem Sofa saß Flur, Küche und mein Arbeitszimmer. Bin nur noch durch die Ecken gegangen (was ich tatsächlich nach unserer Putzfrau auch immer mal machen musste) und hab die Küche noch mal feuchter drüber gewischt. War total überrascht, was ich aus dem Staubbehälter rausgeholt hab. Dabei hab ich gerade erst gesaugt gehabt. Also wenn er durchhält und nicht in drei Tagen kaputt geht, war das ein guter Kauf!

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