• Carpathia

    Ich hab ganz klamm heimlich mitgemacht und richtig viel geschafft (also für meine Verhältnisse) - jetzt bin ich auch endlich aus meinem Schreibloch raus

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  • Carpathia

    @Hollarius Ich find das ethisch richtig und gut, aber mir geben diese alten Fälle nicht wirklich viel. Ich glaube ich bin viel zu veressen darauf mehr über unser aktuelles Rechtssystem und Untersuchtungsmethoden zu erfahren

    @Schreibgeist Den Zeit Verbrechen Podcast höre ich auch und generell nur solche von denen ich als Außenstehende das Gefühl von Seriostiät und Professionalität bekomme. Super gerne höre ich auch den Podcast mit Michael Zokos der das ganze von Rechtsmedizinerseite beleuchtet. Ich liebe das Unnötige Wissen was ich mir durch solche Podcasts aneignen kann. Wie erkennt man ob eine Wasserleiche vor oder nach dem Tod ins Wasser geworfen wurde? Wie ist das mit Spürhunden als Beweismaterial vor Gericht? und so weiter und so fort. Dinge von denen ich vorher nicht wusste dass sie mich interessieren, aber dann in dem Moment unglaublich spannend sind. Und man hat keinen Zwang sich an etwas zu erinnern, weil es eh creepy rüberkommt, wenn man diese Informationen in ein Gespräch einfließen lässt. Somit kann man lernen ohne sich irgendeinen Druck machen zu müssen.

    Mein Alltag ist außer dem Schreiben und Lesen sehr eintönig. Vielleicht ist es auch der Kick von diesen Schrecken, den ich mir anhöre, der so stark im Kontrast zu meinen Alltag steht

    Ich finde das hast du sehr gut ausgedrückt.

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  • Carpathia

    Wenn ich einen ganz besonders miesen Tag habe, kucke ich liebend gern True Crime (oder Flugzeugkatastrophen) dokus. Ich habe oft das Gefühl, dass es meine Sicht auf die Welt richtig rückt. Von Wegen: Zwar war heute ein Scheißtag, aber wenigstens wurde ich nicht ermordet entführt oder was auch immer. Das funktioniert super. Danach geht es mir besser.

    Doch ich hatte vor ein paar Wochen den Gedanken: Das sind echte Menschen, die in den meisten Fällen nicht mehr leben. Wie kann ich ihren tragischen Tod für meine Unterhaltung nutzen? Ist das überhaupt moralisch vertretbar solche dokus und podcast zu konsomieren? Ergo ich bin in einem Interessenkonflikt. Für mich fühlen sich die Menschen in diesen Geschichten nicht an wie Menschen, sondern wie ein spannendes Rästel. Sie sind für mich Depersonalisiert und es fühlt sich an als würde ich einen sehr guten Krimi gucken.

    Und darum jetzt meine Frage an euch: Geht es euch ähnlich? Wie steht ihr zu True-Crime? Wo sind für euch die Grenzen?

    Ich hoffe, dass es in Ordnung war dieses Thema hier aufzumachen und dass ich keinen ähnlichen Thread übersehen habe.

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