• Mooncat

    Der 7. trägt Stiefelchen

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  • Mooncat

    Der 34. hingegen interessiert sich da schon dafür

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  • Mooncat

    Merci! Hoffe, das löst meine Schreibstarre etwas und ich finde endlich einen guten Einstieg für Rilla.
    Hier noch mein Beitrag.

    Frage 1
    Wenn du deine Figur beobachtest, was denkst du über sie? Wie kommt sie dir vor?

    Das erste, was mir in den Kopf springt, ist feenhaft. Eine nicht ganz wirkliche Erscheinung, durchaus elegant, klassisch und frech zugleich. Die hat Geld, garantiert, scheint aber zum Glück nicht viel darauf zu geben. Ihr Schritt ist beschwingt und ihre Grundmine scheint ein leises Lächeln zu sein, daher bin ich überzeugt, dass Rilla eine ziemliche Frohnatur ist.

    Frage 2
    Jetzt schau noch genauer hin. Gibt es besondere Merkmale an ihr? Springt dir etwas sofort ins Auge? Kleine Ticks? Hauchfeine Veränderungen im Gesicht? Was tritt hervor?

    Das Fernhafte trügt. Schaue ich genauer hin, sehe ich, dass unter ihrer luftigen Kleidung ihre Gestalt zwar feingliedrig bleibt, ihre Arme und Beine aber sehnig und muskulös sind. Ihre Hüfte schwingt leicht und natürlich, was ihr leichtfüssiges, schwebendes Gleiten so flüssig und feenhaft macht. Sie wirkt grösser als sie ist (mittelgross), was sicher mit ihrem langen Hals - und ihren hohen Absätzen liegt. Meine Güte, das sind mindestens 7 cm, wer tut sich so was an? Ihr rotblondes Haar ist ganz fein und dünn und scheint mit jeder Bewegung zu schweben, was den feenhaften Eindruck wiederum verstärkt. So auch ihre Augen, ein blasses Blau, die offen und fröhlich in die Welt rausschauen. Ihre Haut ist ganz eben, etwas blass. Sommersprossen fehlen ihr, so alabaster-weiss lässt echt vermuten, dass sie direkt aus dem Feenhügel kommt. Ich sehe keine Merkmale: keine Tatoos, keine Piercings, keine Schönheitsflecken, nichts. Was heutzutage eigentlich schon fast die Ausnahme ist. Ah doch, da: ihre linke Augenbraue hat einen Knick drin, fast wie bei Spovk bei seiner besten hochgezogenen Augenbraue. Aber sonst? Schlank, schöne Rundungen, elegant … da fallen ihr bestimmt viele Männer zu Füssen.

    Frage 3
    Wenn du dir die Aufgabe vor Augen führst, die deiner Figur bevorsteht, was treibt sie an? Warum tritt sie die Reise an? Warum läuft sie nicht weg?

    Aufgabe? Übertreib nicht so. Sie muss nur einen kleinen Mordfall lösen. Hauptsächlich um ihr Geschäft und ihren guten Ruf zu retten - und um sich ihre Freiheit zu erhalten. Sie würde es noch so gerne den Polizisten überlassen, aber mei, was soll man machen, wenn sie offenbar nur sie als Hauptverdächtige sehen und gar nicht weitersuchen? Da muss Frau eben die Sache selbst in die Hand nehmen, bevor die Gerüchte oder noch schlimmer, ein langwieriger Prozess, ihr alle Kunden vergraulen. Wer will schon von einer Mordverdächtigen einen Tanzkurs buchen?

    Frage 4
    Was bringt deine Figur mit, um der ganzen Sache gewachsen zu sein? Körperlich und mental? Was ist ihr Rüstzeug?

    Rillas beste Waffe ist ihr entwaffnender Charme. Kaum jemand, ob xy oder xx Chromosomträger, kann sich dem entziehen. Sie hört gut zu, gibt einem ein sicheres Gefühl, ist absolut verschwiegen, und - und das geben ihr die wenigsten - verfügt über einen messerscharfen Verstand und eiserne Zielstrebigkeit. Körperlich fordert es sie nicht sehr, aber selbst wenn, sie ist fit und durchtrainiert und kann locker eine Stunde Wiener Walzer tanzen. Das soll ihr mal einer nachmachen.

    Frage 5
    In welcher Stimmung ist deine Figur? Was beschäftigt sie? Was sind ihre Ängste? Hat sie überhaupt welche?

    Im Moment? Sie ist relativ zufrieden. Eine erfolgreiche Profitänzerin, Inhaberin einer gut laufenden Tanzschule, ist viel unterwegs, trifft viele und vor allem interessante Menschen aus jeder nur möglichen Kategorie und ihre Eltern sind zwar schon eine Ewigkeit geschieden aber sie hat mit beiden ein sehr gutes Verhältnis. Tolle Freunde verstehen sich von selbst. Okay, mit der Liebe hapert es, aber entweder sind die Männer zu dumm, zu müffelig oder haben schnell Minderwertigkeitsprobleme. So what? Single sein macht mehr Spass als dass es ankackt.
    Das Einzige, was sie im Moment wirklich stört, ist ihr Co-Inhaber. Echt, kann der Idiot seinen Schwanz nicht endlich mal in der Hose lassen? Die Leute in der Tanzszene lästern ja schon lange über ihn, egal, die meisten Lästerzungen sind selber nicht besser. Aber die Tanzschülerinnen und Schüler sind tabu. Oder sollten sie sein. Trotzdem muss sie immer wieder Gutscheine für die abservierten Pudel ausstellen oder sonst irgendwas finden, um vernichtende Kommentare über ihre Tanzschule abzuwenden.
    Eigentlich sollte sie sich beim Mörder bedanken - wäre da nicht die klitzekleine Problematik des Mordverdachts.
    Ausserdem - so viele Fehler Matteo auch hatte: er war trotzdem ihr Freund. Und ein begnadeter Tänzer und Tanzlehrer, weit über die Grenzen hinaus bekannt. Abgesehen von allem anderen, sie will den Mörder hinter Gittern wissen.

    Frage 6
    Bevor die Zeit um ist und deine Figur geht, welche Frage würdest du ihr noch gerne stellen? Was geht dir durch den Kopf?

    Was genau passiert grad in deinem Leben? Wo steigen wir ein, bevor Matteo zum letzten Mal das Parkett betritt und mitten in einer Linksdrehung in deinen Armen zusammensackt?

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  • Mooncat

    Ich starte erst jetzt … aber hilft ja jederzeit.
    Aber ich nehm auch so alles, was du zunieten hast

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  • Mooncat

    Ich bin Rebell und am Überarbeiten. Im Moment habe ich mir 300 Seiten in 50h vorgenommen und zähle 1h=1k.

    Oder anders gesagt: mindestens bis zur Hälfte unseres Buches kommen bis Ende November.
    Vielleicht noch etwas Plotten daneben. Aber nur vielleicht. Revision geht vor.

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  • Mooncat

    Hab um 1:25 angefangen und um 3:05 aufgehört. 7 Seiten überarbeitet.
    Guter Start.

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  • Mooncat

    Jain. So, wie es aussieht, bin ich mit Überarbeiten mit dabei. Also kein klassischer NaNo.
    Ansonsten habe ich genug Baustellen, um dort weiterzuschreiben, sollte ich unerwartet umschwenken oder früher als gedacht mit der Überarbeitung fertig werden.

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  • Mooncat

    @talismea Gern geschehen. Stimmt, einfach 2 Sachen oder Personen zu nehmen, bei denen man sich Sex so gar nicht vorstellen kann, war eine tolle Idee. Ich hab mir halt überlegt, was ist für mich so ziemlich das pure Gegenteil von anziehend und bin bei Klobürsten gelandet.
    Und hab mir gedacht, jeeeeez, wie in aller Welt soll ich das je hinkriegen …

    Erstaunlicherweise, sobald ich die Bürsten nicht mehr als Klobürsten angesehen habe, sondern als denkendes, fühlendes Wesen, und mich in die Bürste reinversetzt habe und mir vorgestellt habe, wie und was denn für die beiden überhaupt erregend sein könnte, da ging es plötzlich. Hab dafür sogar Klobürsten recherchiert, Modelle verglichen und mich dann für zwei entschieden, um sie auch bildlich vor mir zu haben. Ganz wichtig, die beiden bekamen eine kleine Geschichte als Rahmen, von Klassenunterschied und verbotener Begegnung … und wie gesagt, schon lief es.

    Aber fast das Wichtigste bei der ganzen Übung für mich war, dass es mir ganz viel Skrupel und Zweifel genommen hat. Immerhin, wenn ich erfolgreich eine Sexszene zwischen zwei Klobürsten habe schreiben können, dann geht es mit meinem zwei (oder wie viel auch immer) geliebten Charas sowieso. Ich muss es mir manchmal genau dann wieder vor Augen führen, wenn ich eben auch ewig auf den Moment hingearbeitet habe und es dann auch richtig brutzeln soll, aber ja, es hat mir definitiv geholfen.

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  • Mooncat

    In dem Sinne: ich hab im Rahmen einer Challenge mal eine Sexszene zwischen zwei Klobürsten geschrieben. Challenge war, Sex zwischen zwei Charas zu schreiben, die man sich so überhaupt nicht sexuell vorstellen kann. Ergo Klobürsten.
    Aber es hat mir geholfen, mich zu verbessern. Ich habe für mich erkannt, wie wichtig es mir ist, mich auf die Situation und die Charas einzulassen. Nicht mich darauf zu konzentrieren, wie ich was sexy finden würde, sondern was ersiees in Wallung bringt.

    Und ja, auch für mich ist die Geschichte zentral. Im Gegensatz zu @Silberwind ist für mich eine Geschichte ohne Lirbe als Element drin keine Geschichte, die mich anspricht. Egal welches Genre, etwas Liebe muss immer irgendwie mit dabei sein.

    Natürlich lese ich da mehr, als ich selber schreibe. Sexszene muss nicht immer sein, das stimmt. Kenne auch einige, die die gerne überspringen oder imTV weiterspulen. Aber kenne eben auch andere, die gerade nach diese Szenen lächzen. Die Frage ist dannbhalt oft, wieviel zeige ich wirklich. Reicht quasi das Vorspiel, inwieweit sich das halt je nach Epoche, Kultur und Neigung ausgestaltet, wird der Akt selbst blumig umschrieben oder geht es wirklich hardcore zu?
    Das sind Fragen, die ich mir immer wieder aufs Neue stelle, bei jeder Geschichte, jeder Szene, jedem Chara.

    Und tja, die Antworten musst ich halt immer wieder selber suchen gehen.

    Keine Ahnung, ob da jetzt was geholfen hat - aber ja, ich habe auch oft Mühe gehabt mit Sexszenen. Und wie gesagt: Challenges haben geholfen - und viel fanfiction …

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