• jessicamaars

    Hallöchen :blush:

    Aktuell bin ich super motiviert zu schreiben und bei meinen Projekten weiterzukommen. Leider scheitert es momentan nur an der Umsetzung. Ich stecke in einer Szene fest, bei der ich nicht genau weiß wie ich sie schreiben soll. Im Plot habe ich alles was passieren soll und was danach kommt leider sehr vage gelassen. Meistens ist das ganz gut, weil ich dann viel Freiheit habe, aber dieses Mal ist es eher Fluch als Segen.
    In solchen Momenten versuche ich mir immer in den Kopf zu rufen, dass man ja eine leere Seite nicht bearbeiten kann, aber eine beschriebene Seite schon. Dennoch ist es super schwierig sich dazu aufzuraffen und es einfach mal zu probieren.
    Ich werde es jetzt aber einfach mal probieren. Durch diese Unsicherheit habe ich jetzt schon eine ganze Woche verloren, in der ich hätte schreiben können und das ist es nicht Wert. Es muss endlich mal weitergehen. Wünscht mir Glück. xD

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  • jessicamaars

    @betty-blue erstmal danke fürs Erstellen! Wenn ich über deinen Link gehe ist aktuell aber nur Lesezugriff. :D

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  • jessicamaars

    Hallöchen :blush:

    Ich sitze jetzt auch endlich am Schreibtisch und werde mich meinen Projekten widmen. Eigentlich wollte ich ja am Impress Schreibwettbewerb teilnehmen, hatte mich dann aber doch dagegen entschieden. Spontan kam ich dann gestern aber doch dazu es versuchen zu wollen.

    Nun sitze ich hier und plane an einer neuen Geschichte mit der ich es zumindest probieren möchte. Anfangs wusste ich nicht genau welches der drei Themen es werden würde, aber ich habe mich für das einfachste und freiste Thema entschieden. Mal sehen, ob ich alles innerhalb der Frist schaffe… Aber hey ich habe erst ab dem 08.01.24 wieder Uni, also sollte ja eigentlich genügend Zeit sein, in der ich mir einen Puffer aufbauen kann. Schauen wir mal was wird. :)

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  • jessicamaars

    @skyrodin meinst du den Schreibwettbewerb von Impress? Zu welchem der drei Themen passt dein Projekt? :) Ich habe den auch gesehen und hätte mega lust da mitzumachen.

    Mein aktuelles Projekt passt nur leider nicht in die vorgegebenen Kategorien und ich weiß nicht ob ich ein komplett neues Projekt in der Zeit planen kann. Wobei ich das Thema mit Dystopien und den Schlechtwetter-Roman doch echt interessant finde. Schade eigentlich. :D

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  • jessicamaars

    @seth vielen Dank für dein Feedback. Es war sehr schön das zu lesen. :blush:

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  • jessicamaars

    18.Dezember - Back in Town - @jessicamaars
    Prompt: Dein Charakter kehrt nach Jahren in seinen Heimatort zurück und trifft dort auf seine:n/eine:n Jugendfreund:in

    Es war das erste Jahr in dem Matt und ich nur zu zweit Weihnachten feiern konnten. Die letzten Jahre hatten wir abwechselnd bei unseren Familien gefeiert. Und ja, das war schön gewesen, aber wir brauchten mal etwas Ruhe.
    Seit wir die Schule beendet hatten und beide unsere Tanzkarriere verfolgten, hatten wir nur selten Zeit für Entspannung. Wenn wir uns sahen, waren wir meist auf der Arbeit oder viel zu ausgelaugt, um auch nur irgendwas gemeinsam zu machen. Es war ein Wunder, dass ich noch nicht all meine Freunde verloren hatte. Dies lag wohl aber auch daran, dass diese ebenfalls angefangen hatten zu Arbeiten oder zu Studieren. Jeder verfolgte eigene Ziele und so schön das auch war, fühlte ich mich manchmal etwas einsam.
    Erst vor ein paar Wochen waren wir in die neue Wohnung gezogen und obwohl wir noch nicht alle Möbel hatten, hatte ich mir mit der weihnachtlichen Einrichtung Mühe gegeben. Der Baum stand in seiner vollen Pracht im Wohnzimmer, es hingen mehrere Lichterketten in allen Räumen verteilt und aus der Musikanlage dröhnte den lieben langen Tag Weihnachtsmusik. Schöner hätte es gar nicht sein können.
    Aus dem Flur kam ein süßlicher Geruch, der dafür sorgte, dass sich meine Füße wie von selbst bewegten. Ich lief durch den Flur und schnüffelte in der Luft herum, um die Quelle des Duftes zu finden. Zielgerichtet steuerte ich auf die Küche zu. Als ich die Tür aufstieß, knallte ich fast gegen Matt, der gerade herausgehen wollte. Mit einem Lächeln auf den Lippen sah er mich an und deutete an sich herunter. Er trug eine Kochschürze, die vollkommen mit Mehl bedeckt war. Als mein Blick wieder nach oben glitt, entdeckte ich erst, dass seine Nase ebenfalls mit Mehl voll war.
    „Hat es etwa geschneit oder wie soll ich das verstehen?“, sagte ich in verspieltem Ton.
    Matt rümpfte die Nase und sah an sich herunter. „Oh …Ich hab mir echt Mühe gegeben nicht alles dreckig zu machen.“
    Ein Lachen platzte aus mir heraus. „Ja, dein „Mühe geben“ kenne ich ja schon.“
    „Hey! Ich habe mir wirklich Mühe gegeben!“, murrte Matt und verschränkte die Arme vor der Brust.
    Ich öffnete bereits den Mund, um etwas zu erwidern, als plötzlich die Türklingel ertönte. Verwirrt sah ich Matt an, dieser grinste aber nur und wich meinem Blick aus. Auch auf Nachfrage ließ Matt sich nichts entlocken. In mir machte sich bereits Frust breit, weil ich es nicht verkraften würde, wenn jetzt Familienmitglieder vor der Tür standen. Immerhin war es anders abgemacht gewesen …
    Es klingelte erneut und da Matt sich nicht vom Fleck bewegte, drehte ich mich um und lief zur Eingangstür. Der Blick durch den Spion war wenig aufschlussreich, da die Person vor der Tür diesen zuhielt. Ich atmete nochmal tief durch und setzte ein Lächeln auf, um meine Fassade zu wahren.
    Meine Hand bewegte sich zum Türgriff und schon war das Klicken des Schlosses zu hören. Mit Schwung zog ich die Tür auf und erstarrte, sobald ich sah, wer vor mir stand. Ungläubig rieb ich meine Augen und klammerte mich dann wieder an die Tür, da meine Beine anfingen ganz kalt und zittrig zu werden.
    „Willst du einfach nur dort herumstehen oder kriege ich eine Umarmung?“, platzte es aus Kiano heraus.
    Langsam torkelte ich in seine Arme. Mein Gehirn konnte nicht verarbeiten was gerade geschah. Wie konnte Kiano hier sein? Er war doch vor drei Jahren ausgewandert, um seiner Leidenschaft als Musikproduzent nachzugehen. So langsam wurde der Schock von purer Freude abgelöst. Mein Herz pochte wie wild und aus meinem Mund kamen keinerlei Worte.
    Hinter mir waren Schritte zu hören. „Schön dich endlich wiederzusehen“, sagte Matt. „Ich bin so froh, dass ich es jetzt nicht mehr vor Zoey verheimlichen muss. Dafür schuldest du mir echt etwas.“
    Ich löste mich aus Kianos Armen und drehte mich um. Matt hatte davon gewusst? Normalerweise war er sehr schlecht darin etwas für sich zu behalten, aber dieses Mal hatte er sich nicht verraten. Vielleicht war ich wegen des Stresses auch einfach zu abgelenkt gewesen, um irgendwas zu erahnen. Ich warf Matt einen dankenden Blick zu, bevor ich mich Kiano zuwandte und diesem bedeutete einzutreten.
    Gemeinsam gingen wir in die Wohnung. Es fühlte sich fremd an Kiano in dieser Umgebung zu sehen. Lange hatte ich im Stillen darunter gelitten, dass er weggezogen war und jetzt stand er direkt vor mir. Es fühlte sich an, als wäre mein ganz persönliches Weihnachtswunder geschehen.
    „Wie kommt es, dass du hier bist? Ich meine, du wohnst ja jetzt woanders, oder nicht?“
    Kiano nickte. „Das stimmt, aber es ist schon zu lange her, dass wir uns gesehen haben“, fing er an. „Es wurde mal Zeit wieder herzukommen.“
    „Und wie gefällt es dir in diesem Kaff?“, fragte Matt. „Schön wieder hier zu sein, oder?“
    „Es ist schön euch zu sehen. Hier verändert sich doch sowieso nichts“, spottete Kiano. „Die Großstadt ist etwas ganz anderes, aber hier ist es auch nicht schlecht.“
    „Du musst uns unbedingt mal einladen!“, platzte es aus mir heraus. „Ich möchte so gerne sehen, wie du lebst und wo du arbeitest. Dein Leben muss echt spannend sein.“
    „Spannender als unsere Kindheit und Jugend ist es jedenfalls nicht“, gab Kiano zu. „Ihr könnt mich jederzeit besuchen und es euch ansehen.“
    Im Raum wurde es komplett still. Kiano und ich sahen uns einfach nur an. Ich genoss es sehr meinen Freund seit Kindertagen wieder bei mir zu haben. Wir hatten früher jeden Tag gemeinsam verbracht und es war sehr traurig gewesen, als das verloren gegangen war. Umso glücklicher war ich, dass Matt und Kiano sich ebenfalls gut verstanden und das dadurch diese Überraschung möglich gewesen war. Noch nie hatte mir jemand ein wertvolleres Geschenk als diesen Moment gemacht.
    Es war zwar nicht das erste Weihnachten an dem Matt und ich alleine waren, aber dafür war es das schönste Weihnachten seit vielen Jahren. Wir sahen uns schnulzige Weihnachtsfilme an, lachten gemeinsam und redeten über alte Zeiten. Es fühlte sich fast an, wie damals als wir in den Schulgängen saßen und über Gott und die Welt geredet hatten. Damals war alles noch unbeschwert gewesen. Jetzt führte jeder sein Leben und hatte eigene Probleme. Doch auch die Distanz konnte unsere Freundschaft nicht zerstören.

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